Kurze Maischestandzeiten von ein paar Stunden, dann ziemlich cloudy von der Presse direkt in die Fässer und 100 Prozent spontan vergoren. Ausbau in Barriques und 500 Liter Fässern, bis August des Folgejahres bleiben die Weine auf der vollen Hefe liegen. Erst zur Abfüllung bekommen die Weine das erste Mal Schwefelzusatz, solange können sie sich frei entfalten. Über 80 Jahre alte, wurzelechte Reben, ein sehr feiner, blauer Verwitterungsschiefer. Immich hat hier mittlerweile 3.5 Hektar an einem Stück, das ist ein Hammer für die Mosel. Und da die Nachbarn Gaspary-Kappel und Weiser-Künstler ebenfalls bio zertifiziert sind, ist es mit sieben Hektar die größte zusammenhängende Bio-Fläche der Mosel. Das ist wohl mit der eleganteste und zarteste Wein von Immich. Die Ellergrub ist ein fantastischer Wein, von den 1.5 Hektar des besten Teils der Lage, nur vom Feinsten. Ein wunderbar feiner Duft von gelbem Pfirsich, Lavendel und Apfelblüten, Rosenblätter, sehr aromatisch, feingliedrig. Das Ganze wirkt wie aus einem Guss, ganz fein verwoben, sehr konzentriert und engmaschig, dabei stets seidig-elegant. Die Tiefe der gelben Frucht ist atemberaubend, das hat so viel unterschwelligen Druck. Ein hochfeines Powerhouse von einem Mosel-Riesling.