Nach dem heftigen Frostschaden in 2024, waren die Reben 2025 wieder deutlich entspannter und der Ertrag war mit 40 hl/ha wieder relativ durchschnittlich. Es ist ein wärmerer, runderer Jahrgang als das extreme 2024, das ist auch bei Falkenstein so. Die Weine sind zart-aromatisch und intensiv mit gutem Säuregrip, aber mit den wärmenden Händen des Jahrgangs im Rücken. Die Reben sind Freiburger Klone aus den 1980ern von Papa Weber gepflanzt, keine Mega-Genetik, aber sie holen eben einen ehrlichen, bodenständigen Saar-Burgunder raus mit viel Hingabe und Handarbeit. Würzige Walderdbeere, schlanke Himbeere, Johannisbeerstrauch, roter Pfeffer. Fest gebauter, kerniger Mundeintritt mit der typisch kühlen, filigranen Saar-Art. In der Farbe so hellrot wie im Geschmack. Zug hat der Stoff natürlich, wie immer bei Falkenstein.