Nach dem heftigen Frostschaden in 2024, waren die Reben 2025 wieder deutlich entspannter und der Ertrag war mit 40 hl/ha wieder relativ durchschnittlich. Es ist ein wärmerer, runderer Jahrgang als das extreme 2024, das ist auch bei Falkenstein so. Die Weine sind zart-aromatisch und intensiv mit gutem Säuregrip, aber mit den wärmenden Händen des Jahrgangs im Rücken. Palm Spätlese hat immer etwas mehr gelbfruchtigkeit etwas mehr Gelbfrucht und Druck. Schicker Mirabellenduft, aber die gelbgrüne Variante, die noch schön knackig Säure hat. Fantastischer kühler Druck in der Mitte, kräuterig und schön fest, mit vibrierender Säurespur. Neben dem feineren Meyer-Nepal ist das die straffere, druckvollere Variante. Bei Falkenstein brillieren die feinherben Weine in 2025 ganz besonders, mehr als an der Mittelmosel.