Jeweils zu einem Drittel im alten Holzfass, zu zwei Dritteln in gebrauchten Tonneaux vergoren und ausgebaut. Der Wein stammt aus zwei Parzellen. Die weiße Frucht ist zwar schon die Dominante hier, aber zugleich hat er eine sehr spannende eher würzige Aromatik. Es war tolles Lesegut mit satter Reife aus diesem relativ reifen Jahrgang, der sich oft eine brillante Säure erhalten hat. Die Lese begann Mitte September in 2025, zu dieser Zeit gab es teilweise stärkere Regenfälle, was die Lese dann sehr beschleunigt hat. Selektives Lesen war das große Thema, um präzises und sauberes Material reinzuholen. Aromatisch ist 2025 eher auf der wärmeren Seite, aber kein extremes Jahr wie 2022 oder 2018, eher ausgewogen warm wie 2023. Schicke weiße Frucht mit etwas mehr Schmelz in 2025, dann auch gelbe Kiwi, Brioche und Tonkabohne. Kaum spürbares Holz, der Wein frisst das einfach so weg. Feiner und sehr energetischer Abgang, der sich über eine seidige Textur ausbreitet und mit feinem Druck dahin gleitet. Toller Mosel-Weißburgunder, weil er diese ganz eigene Stilistik hat.