Der Diabas ist nach den vulkanischen Reduktionsgesteinen im Saarburger Rausch benannt. Neben dem sehr fein verwitterten Grauschiefer ist das die bestimmende Gesteinsart im Rausch. Vergoren und ausgebaut in alten Moselfudern wie alles bei Zilliken, in 6er und 7er Belegung, um etwas mehr Druck und Struktur zu bringen, aber ohne Holzgeschmack. Die Nase ist expressiver und etwas druckvoller als die des verschlosseneren Rausch GGs, hat weiße Johannisbeere, süße Amalfizitrone, Flieder und schwarzen Pfeffer. Die Restsüße ist an sich nur marginal wahrnehmbar, gibt aber etwas mehr Druck, eröffnet nochmal eine dichtere, saftigere Dimension im Mund. Trotz alledem bleibt es ein eher filigraner und extrem geschliffener Wein, der sehr trinkig und delikat ist, obwohl es schon ein ziemliches Mineralbrett ist. 95-96+/100