Eugenie hat die Parzelle von der Domaine Bouchard übernommen, nachdem die Artemis Gruppe bei Bouchard eingestiegen ist. Es ist ein Streifen vom Hangauslauf bis zum Waldrand, der die komplette Länge der Lage abdeckt. Ungefähr 300 Meter vom Clos de Tart entfernt auf der Morey-Saint-Denis-Seite gelegen. Weil sie noch keine Erfahrung mit dem Weinberg haben und wie er auf verschiedene Vinifikationen reagiert, hat er denselben Ausbau bekommen wie die anderen Grands Crus bei d’Eugenie in 2023. Das heißt rund 80 Prozent als Ganztraube spontan vergoren im offenen Holzcuve, dann in rund zwei Drittel neue Barriques gelegt zum Ausbau. Der Abfülltermin steht zum Zeitpunkt meiner Probe noch nicht ganz fest, eventuell bekommt er einen etwas längeren Ausbau. Bonnes-Mares ist immer etwas rustikaler, etwas herber, fester, würziger als die Grands Crus in Vosne oder Flagey, das spürt man auch in diesem Wein. Der längere Ausbau wird ihm wohl guttun. Denn das ist ein ziemlich steiniges Biest, mit dunklen Gewürzen, Pfeffer und Nelken, dazu etwas süße Beerenfrucht als Gegenpol.