2025 war ein Jahrgang, der von viel Sonne und Trockenheit über den Sommer geprägt war, dann aber von intensiven Regenfällen Ende August und Anfang September vor der Überreife geretet wurde. Die Lese der Weißen begann allerdings schon am 23. August, sodass es bei den Blancs durchaus ein reicher, intensiver Jahrgang ist, mehr noch als für die Roten, die etwas mehr Regen abbekommen haben am Ende. Die Reben für diesen Côtes du Rhône stehen am östlichen Rand der Appellation Châteauneuf-du-Pape, komplett auf steinigem Sand. Tatsächlich ist das Terroir hier ziemlich ähnlich zu dem der benachbarten Toplage La Crau. Direktpressung ohne Mazeration. Ausbau mit Battonage in Edelstahl für etwas über 6 Monate auf der Hefe, im Frühjahr des Folgejahres erfolgt dann die Abfüllung. Eine klassische Cuvée aus überwiegend Grenache Blanc, der Rest sind Clairette, Bourboulenc, Viognier und Roussanne. Hellgelb mit grünen Reflexen. Mit gerösteten Mandeln, Quitte, grüne Birne, Fenchel, Anis, die Frucht ist hellgelb, durchaus mit noch etwas mehr Kraft als 2024 ausgestattet. Auch im Mund ziemlich gehaltvoll – Netzmelone, Birne und Ingwerschärfe im Nachhall. Die Säure ist hier reif und eher niedrig. Etwas Honigmelone im Abgang. Ein schöner Côtes du Rhône Blanc mit viel Extrakt, der mehr auf der cremig-charmanten, als auf der rassigen Seite ist, obwohl 2024 schon ziemlich viel Frische hat bei den Weißen.