Das ist eine Parzelle mit älteren Reben als im Basis-Ortswein, im Hinterkirch, kühler und frischer. Alles 1981 gepflanzt – deutsche Klone. In der offenen Bütt vergoren. Ausbau dann zu rund einem Drittel im neuen Holz, der Rest in zweiter Belegung. Französische 300 und 500 Liter Fässer. Die Selektion S wurde separat gelesen. Die Ähnlichkeit mit dem Assmannshäuser ist verblüffend und wiederum auch nicht. Es ist der gleiche Weinberg mit dem schwarz-lila Schiefer und der Schiefer-Sandauflage und dem Quarzit darunter. Nur tiefer wurzelnd. Dieser Teil des Weinberges liegt auf 220 Metern Höhe. Es gibt einen halben Hektar Assmannshäuser insgesamt, und davon ist der kleinste Teil der Pinot Noir S, also eine echte Rarität. Kristallklare Cassis-Frucht, dass es kracht. Enorm dunkel in seinem Ausdruck, ganz klar Assmannshausen Schiefer, Teer, Schwarztee, Brombeere. Er changiert irgendwo zu einem Gevrey-Chambertin in dieser dunkelbeerigen Würze mit enorm hoher Spannung und straffem Säureantritt. Der Wein ist ultramineralisch, steinig, zeigt sehr viel dunkles Schiefergestein und Graphit.