Eine ostwärts ausgerichtete winzige Parzelle von 0,3 Hektar auf über neunhundert Metern Höhe. Albillo als Dominanz nebst einiger autochthoner, lokaler Rebsorten. Der Weinberg wurde schon 1910 angelegt, alles wurzelecht. Reiner Kalkstein-Fels. Handlese und als Ganztrauben im Lagar mit Füßen getreten, dann mit der Korbpresse intensiv abgepresst und als Saft spontan vergoren im 228 Liter neuen Burgunder-Barrique. 16 Monate auf der Feinhefe ohne Batonnage ausgebaut. Satte Phenolik in der ersten Nase, fast etwas an Florhefe erinnernd. Stück für Stück schieben sich intensive gelbe Früchte nach vorne, Mango, Orangenzesten, Quitte, Reineclaude, aber auch Mandeln, Gestein und etwas grünes Holz. Der Wein hat trotz seines unglaublichen Charmes viel Struktur. Im Mund kommt zuerst Salz und Frische, Nüsse, Feuerstein, Orangenzesten und Reineclaude. Intensiv und lang, sehr mineralisch und dabei charmant in seiner Steinigkeit. Steht für Minuten. Aprikosenkern, Sanddorn, nasser Granit und sahnig, salzige Quitte im Nachhall. Ziemlich unique.