100 Prozent eigene Reben. Alle jungen Parzellen aus dem Höllenberg und aus anderen Assmannshäuser Lagen, ein kleines bisschen aus Rüdesheim und aus Erbach, aber das macht nur etwa 15 Prozent aus. Der Wein wird per Handlese geerntet und entrappt, offene Gärung im Maischebehälter und Ausbau überwiegend im Barrique – zweite und dritte Belegung. Die Nase ist nur charmant. Eine grandiose Fruchtintensität, reich und duftig. 2024 ist ein faszinierendes Spätburgunder-Jahr, weil es ein kühleres Jahr war als die Vorjahre, dennoch eine überraschende Dichte und Konzentration aus dieser kühlen Aromatik entwickelt. Feste, straffe Pinot Noirs wie früher. Schöne Kirschfrucht mit dunkelroten Waldbeeren, sehr frischer Fruchtansatz, dann kleine wilde Blaubeeren und etwas Pfeffer, dunkles Gestein. Ganz reinrassiges Assmannshausen im Stil. Wundervolle Saftigkeit, samtig, sehr geschliffen. Diese dichte Beerenfrucht gibt eine feine Schmelzigkeit in den Wein. Sehr schicke, animierede Säure, die den Wein supersaftig macht. Es ist kein großer Wein, aber er ist zum Reinspringen schön. Genau das soll er sein. Perfekt für den Offenausschank. Ein Spätburgunder für die Freude.