Late Release in 2026 aus der Schatzkammer, bis dahin perfekt im tiefen Keller des Weingutes gelagert. Der Jahrgang 2004 zählt mittlerweile zu den gesuchtesten Riesling-Jahren, weil er so langsam und elegant reift und noch immer wunderbar frisch schmeckt. Hajo Becker hat mit seinen Spätlesen den besonderen Stil, dass sie immer relativ weit durchgegoren sind und damit nie in die Breite gehen, sondern immer tänzerisch und saftig bleiben. Wir liegen hier bei nur etwas über 40 g/l, das ist die Hälfte wie die meisten Mosel-Spätlesen aufweisen. Mit seiner feinen Reife duftet er nach Apfelkuchen, gelber Birne, Litschi und Mirabelle, Eisenkraut, auch englische Bitterorangenkonfitüre. Aber alles ganz fein, elegant, feingliedrig und mit der stahligen Kühle des Rheingaus unterlegt. Eine köstliche Spätlese und zudem ein universeller Speisenbegleiter zu Wildgerichten oder auch zu scharfem Thaicurry. Superb und noch lange nicht am Ende seines Lebens.