Die Reben für diesen Wein wurden im kühlen Fürstenberg gepflanzt, ca. 200m hoch. Untergrund Muschelkalk mit nur sehr karge Löss-Lehm-Auflage, insgesamt spartanisch und kühl in der Lage. Nur absolut gesundes Lesegut. Kurze Maischestandzeit. Der Wein wird komplett in französischen Barriques spontan vergoren und ausgebaut, kleiner Neuholzanteil von rund 10 Prozent. Kristalline und helle Nase mit einer feinen Mischung aus gelbem und weißem Pfirsich, aber nur wie ein Hauch, nur um den Charme und Schmelz zu erhöhen. Auch sahnig, cremig, von der Malo. Feine Salzkaramelle, Toffee, Erdnuss. Der Mund hat eine geniale Pikanz, kommt saftig und kühl und würzig, mit cremigem Schmelz wie eine feine Beurre Blanc. Keine Kopie der Pfalz oder des Burgunds, sondern eigenständig und sehr charaktervoll. Im Finale vermengen sich helle Fruchtelemente mit feinem Holzschmelz das passt schön zusammen und macht den Wein komplex und lang. Toller Weißburgunder, macht extrem viel Spaß und ist anspruchsvoll, ein Wein für Zecher und für Kenner gleichermaßen.