Einzelpfahl-Reben, nicht flurbereinigt. Mitten im Kernstück direkt am Schriftzug Wehlener Sonnenuhr in Richtung Graach. Ein Teil der Reben ist neu angelegt und noch recht jung, ein Teil ist rund 80 Jahre alt. Nachdem es die Auslese 2024 nicht gab, sondern zuletzt 2023, ist sie mit 2025 dann mit Nachdruck zurück. Die reinste Eleganz, aber so viel Schub aus dem Extrakt. Es ist goldgelb am Stock gereift aufgrund des winzigen Ertrags, man brauchte eigentlich keine Botrytis, um auf dieses hohe Mostgewicht zu kommen. Entsprechend ist die große Stärke dieser Auslese ihre bestechende Klarheit. In dieser Kategorie schlägt einem normal so viel Honig und Co um die Nase und es wird wuchtig und fett. Aber in Wehlen sind wir hochfein und ziseliert, aber dann kommt hintenraus so viel opulente Frucht, eine gelbe Fruchtexplosion, dass es gerade so kracht. So viel Power und Schub hat sonst eher der Erdener Hang, aber Wehlen ist so gigantisch dieses Jahr.