Das ist Ribeiro at it‘s finest. Die Trauben stammen aus verschiedenen Weinbergen im Avia-, Arnoia- und Miño-Tal mit unterschiedlichen Lagen, Höhenlagen und Böden. Manche Rebstöcke sind schon deutlich über 100 Jahre alt. Handverlesen werden die Trauben für den Lalume nach Ankunft im Weingut sortiert und vor dem Pressen gekühlt. Die separate Vinifizierung jeder Parzelle erfolgt spontan mit einheimischen Hefen in verschiedenen Behältern, einschließlich gebrauchter Fässer, Eichenfässer, Betoneier und Edelstahltanks. Aus dem Glas strömt ein edles Bouquet aus weißen Blütenduft, Kräutern und feinem Gesteinsmehl. Einzig ein wenig Kumquat und Limettenabrieb ist als Frucht identifizierbar. Dezent, aber unheimlich einnehmend, auf eine subtile Art betörend. Der Mund ist ebenfalls von einer unfassbaren Klarheit, Präzision und Gradlinigkeit. Wunderbar salzig und phenolisch. Etwas Minze und orangefarbene Vibration dazu. Das Gesteinsmehl verteilt sich im Mund, dann folgt eine leicht zitrische Kräuterspur, die sich über die Zunge zieht und alles ist dabei so derart saftig, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Der Wein ist so wunderbar frisch und dabei so unfassbar elegant. Man möchte kaum ablassen und eher noch die zweite Flasche öffnen.