Die Vergärung und der Ausbau dieses kuriosen Viognier, der eigentlich eher an der Nordrhône zu Hause ist, findet seit 2024 nicht mehr komplett in Edelstahl statt, sondern hat rund 50 Prozent Barrique-Anteil. Um einen möglichst frischen, süffigen Wein zu erhalten, mochte die Domaine hier lange kein Holz einsetzen. Schöne florale Frucht, die typische Duftigkeit des Viognier, fast etwas an Pinot Blanc angelehnt. Dichte, cremige Textur, schon im Duft mit feiner Intensität von Honigmelone und sehr viel Orangenblüte, auch etwas grüne Mandarine. Feinste Bitternote, eingekochte Verbene, unerwartet frisch und lebendig, hohe Intensität und traumhafte, extrem gaumenschmeichelnde Viskosität. Viognier vom Feinsten, mit einer Eleganz, die man im Süden gar nicht erwartet!