David Moret arbeitet nur mit Schwerkraft, kein Pumpen, alles geht direkt ins Fass. Im Sommer wird dann vom Fass in Inox umgezogen vor der Abfüllung im Winter nach einem Jahr Ausbau. Auch die Abfüllung erfolgt ohne pumpen. Alle Village Lagen bekommen rund 20 Prozent neues Holz. Die Weine verblieben bis November 2025 im Fass, dann wurde abgefüllt. Die Nase ist kühl, steinig, sehr geschliffen und präzise, mit dunkler Mineralik, fast ein bisschen Feuerstein, auch leicht rauchig-reduktiv. Auch etwas Salzkaramell in der Nase. Die Spannung ist enorm, so ist die Konzentration dieses zwar etwas kühleren, aber sehr dichten, satten Jahrgangs. Aber natürlich hat man auch die typischen gerösteten Mandeln im Bouquet. Dazu süße Hefe, Ananas und etwas grüne Birne. Am Gaumen ebenfalls extrem fein. Nicht ganz der Mineralhammer und spannungsgeladene Wein, sondern mehr in die Breite gehend und ganz fein aufgedröselt. Eine zarte Salzigkeit entfaltet er dennoch am Gaumen. Schöne Kakaonoten im Nachhall. Toller Einsatz der Fässer!