Claus Preisinger: Blaufränkisch Bonsai 2025

Claus Preisinger: Blaufränkisch Bonsai 2025

BIO

Zum Winzer

Blaufränkisch 100%
rot, trocken
11,0% Vol.
Trinkreife: 2027–2035
seidig & aromatisch
fruchtbetont
naturbelassen
Lobenberg: 94/100
Falstaff zu 2024: 91/100
Österreich, Burgenland
Allergene: Sulfite,
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Blaufränkisch Bonsai 2025

94
/100

Der Wein heißt Bonsai, weil die kleinen Rebstöcke aussehen wie Bonsai-Bäumchen. Enorme Dichtpflanzung von über 9000 Stöcken pro Hektar. Dieser Wein ist Claus Preisingers Idee, wie zart und filigran man Blaufränkisch vinifizieren kann. Der Wein schwebt quasi aus dem Glas, erinnert unweigerlich an alpine Rotweine aus dem Jura, Savoyen oder der Schweiz, oder vielleicht Garnacha aus spanischen Hochlagen. Duftig und feingliedrig, tänzelnd floral, Veilchen und helle Erde. Viel rote Frucht, Johannisbeere, Walderdbeere, Sauerkirsche, Salbei und Unterholz, Piment, alles ganz fein. Auch von der Farbe her fast ein Rosé. Und genauso trinkt sich der Wein auch. Er tanzt auf der Zunge, wird von einer frischen Säurespur getragen. Rotsäuerliche Waldfrüchte, vor allem Himbeere, wunderbar aromatisch und unendlich verspielt. Ein unglaublich schicker Blaufränkisch, bei dem man sich allerdings von allem verabschieden muss, was man von dieser Rebsorte aus dem Burgenland gewohnt ist. Ich finde das genial, weil ich sowas unglaublich gerne trinke. Es macht nie satt.

Verkostungsnotiz
91
/100

Falstaff zu 2024 über: Blaufränkisch Bonsai

Helles Karmingranat, violette Reflexe, breitere Randaufhellung. Zarte Kräuterwürze, rote Beerenfrucht, dunkle Mineralik, feine Kirschnote. Schlank, rotbeerig, zart nach Weichsel, frischer Säurebogen, dezente Tannine, mineralisch-salzig, ein leichtfüßiger Speisenbegleiter.

Mein Winzer

Claus Preisinger

1980 in Eisenstadt, Burgenland geboren, absolvierte Claus Preisinger eine Ausbildung in der Höheren Bundesanstalt für Weinbau und Kellerwirtschaft in Klosterneuburg und zog dann durch die Welt.

Blaufränkisch Bonsai 2025