Lascombes: Chateau Lascombes 2eme Cru 2025

Chateau Lascombes 2eme Cru 2025

Holzkiste

Zum Winzer

Cabernet Sauvignon 60%, Merlot 35%, Cabernet Franc 3%, Petit Verdot 2%
rot, trocken
13,5% Vol.
Trinkreife: 2033–2070
Verpackt in: 6er OHK
tanninreich
voluminös & kräftig
pikant & würzig
Lobenberg: 98–100/100
Suckling: 96–97/100
Yves Beck: 96–98/100
Colin Hay: 96–98/100
Galloni: 95–97+/100
Lisa Perrotti Brown: 95–97/100
Alexandre Ma: 95–97/100
Jeb Dunnuck: 95–97/100
Giuseppe Lauria: 95–97/100
Gerstl: 20/20
Frankreich, Bordeaux, Margaux
Allergene: Sulfite,
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau Lascombes 2eme Cru 2025

98–100
/100

60 Prozent Cabernet Sauvignon, 35 Prozent Merlot, drei Prozent Cabernet Franc und zwei Prozent Petit Verdot. 13,5 Volumenprozent Alkohol, 25 Hektoliter Ertrag pro Hektar. Zusammen mit dem generell niedrigen Ertrag aus 2025 erklärt die Konzentration auf das Ursprungs-Terroir den deutlichen Rückgang auf nunmehr gut 100.000 Flaschen. Trotz 35 Prozent Merlot haben wir eine deutliche Cabernet-Orientierung in der Nase. Sehr kalifornisch und dicht, ein bisschen erinnert das an Dominus Estate. Wow, so eine hohe Intensität! Schlehe und Sauerkirsche, dazu süße Maulbeere und auch Cassis mit Lakritze, schwarzer Schokolade und Minze. Der Wein singt in der Nase und hat eine wahnsinnige Rasse, Dynamik und Vibration! Das ist schon ein richtiger Kracher, ohne jedoch fett zu sein. Nur intensiv! Auch im Mund ein gewaltiger Grip – die Augen werden schmal. Da kommt eine wahnsinnige Frische und Rasse, da kommen unglaubliche Tanninmassen! Der Ausbau geschieht nicht wie früher komplett in neuen Barriques, sondern mittlerweile auch im gebrauchten Holz, größeren Fudern und Amphoren. Lascombes hat sich auf jeden Fall gewaltig entwickelt in den vergangenen zehn Jahren. Früher war es viel zu viel Holz mit nicht genug Substanz dagegen. Das Holz hat somit immer dominiert. Heute ist es viel weniger davon. Der Biss und die Spannung kommen heute aus dem Terroir und dem niedrigeren Ertrag. Dennoch ist das ein richtiger Powerwein aus Margaux, der auch sicherlich sieben bis zehn Jahre Zeit braucht, um perfekt trinkbar zu sein. Lascombes hat es wirklich geschafft, seit Axel Heinz hier das Zepter schwingt, die Rolle als Deuxième Cru wieder einzunehmen. Heute kann Lascombes sich messen mit einem Rauzan-Ségla, Giscours und Brane-Cantenac, um gleich die drei Wettbewerber um den ersten Platz der Verfolger zu nennen. Im Gegensatz zu Giscours, der viel mehr den Weg zur Finesse geht, um eine Topplatzierung zu erreichen, ist Lascombes mehr der Powerwein. Heute kabbelt sich das Château um die direkte Position hinter Palmer. Da ist Lascombes nicht chancenlos, dies auch bald zu erreichen und der Primus unter den qualiativ drei direkten Verfolgern zu werden. Rauzan Segla und Brane Cantenac, das ist Lascombes schon auf der gleichen Höhe, im Stil etwas massiver akls diese zwei. Ein großer, massiver Wein voller Energie. Das ist vielleicht das Schlüsselwort dieses grandiosen Jahrgangs: energetisch. Das zeigt der Wein so phänomenal, er ist superkonzentriert und gleichzeitig sehr fein. Insgesamt ein Powerwein wie Pichon Baron und Las Cases. Großer Stoff! *** Lascombes hat geniales Terroir, eine perfekte Lage mit großartigen alten Reben. In seiner Ausstattung so, dass es der perfekte Gegenspieler von Rauzan-Ségla sein könnte, aber bisher hat Lascombes das fast nie gepackt. Immer waren die Weine »übervinifiziert« und überextrahiert. Nun hat aber ein Umdenken eingesetzt. Seit 2022 ist der ehemalige Winemaker und technische Direktor von Ornellaia, Axel Heinz, der neuer Direktor von Lascombes. Lascombes wird seit dem Jahrgang 2022 nur noch in den historischen Grenzen von 1855 produziert. Alles andere geht in den Zweitwein oder als spezieller Merlot in den La Côte de Lascombes. Der Erstwein hat nun max. 140 Tsd. Flaschen, der Zweitwein aber über 200 Tsd., dazu der Cote mit weiteren 30 Tsd. Hier soll das Potenzial des Erstweins voll ausgeschöpft werden.

Jahrgangsbericht

2025 reiht sich ganz sicher ein bei den besten Bordeaux-Jahrgängen ever aus 2009, 2016 und 2022, und ist dabei einer der balanciertesten und ausgewogensten Jahrgänge überhaupt. UND sehr früh zugänglich und charmant. So soll es sein!

96–97
/100

Suckling über: Chateau Lascombes 2eme Cru

Extremely sophisticated and refined, with fine tannins and a long finish. Medium-bodied, polished and pretty. Currant, blackberry and cherry undertones. Seriously crafted. One of the best ever.

Verkostungsnotiz
96–98
/100

Yves Beck über: Chateau Lascombes 2eme Cru

as Aushängeschild von Lascombes lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Finesse! Die Verschmelzung von Noten von Cassis, Himbeeren und Minze ist hier auf ihrem Höhepunkt. Nach dem Belüften treten blumige Noten in den Vordergrund und unterstreichen so die Frische! Saftig und cremig im Auftakt, verfügt der Wein über dichte und präzise Tannine, die ihm Kraft und Struktur verleihen, während die Säure für Frische, Ausdruck und Nachhall sorgt. Ein würziger, eleganter und subtiler Wein, der seine Kraft unterstreicht, indem er sie in das Gesamtbild integriert, ohne dass sie die Oberhand gewinnt. Das ist eine sehr schöne stilistische Leistung der Teams von Lascombes, denn es ging darum, den Wein nicht neu zu erfinden, sondern ihn wieder auf einen Kurs zu bringen, der seine Seele, sein Wesen offenbart. Lascombes bleibt Lascombes und ist darüber hinaus noch mehr Lascombes als zuvor, denn man hat ihn wiederentdeckt, um ihn in den Vordergrund zu rücken.

Verkostungsnotiz
96–98
/100

Colin Hay über: Chateau Lascombes 2eme Cru

(Margaux; 60% Cabernet Sauvignon; 35% Merlot; 5% Cabernet Franc & Petit Verdot; a final yield of 25 hl/ha; 13.5% alcohol; tasted three times, the final time at the UGCB press tasting at the Cité du Vin). This is very much how you now expect it to be, with the clear signature of Axel Heinz and of the infusion vinification that is responsible for its precision and sublime texture. It's incredibly pure, focussed, chiselled and precise with great fruit intensity, great harmony and an almost visceral sense of freshness but also equilibrium and poise. There's almost certainly more concentration and density in the mid-palate that in any previous vintage, but the wine is so pure, aerial and lifted that it's much more difficult to be definitive in answering the question - and it's a distraction anyway. I love the subtle, delicate florality (rather more developed in fact in the final sample tasted) and the way the rose petal and rose peppercorn notes almost seem to merge into one another. I love too the almost pulsating delivery of the cool, menthol-edged and essential freshness of the wine as it stetches itself out and unfurls over the palate. The tactility and gentleness of the touch of the tannins on the finish is exquisite. Exceptional wine-making. 96-98

95–97+
/100

Galloni über: Chateau Lascombes 2eme Cru

The 2025 Lascombes marks another hugely important step forward for this reborn château. Silky yet quite powerful, the 2025 is seamless in the glass. Dark Cabernet Sauvignon fruit opens first, followed by hints of graphite, new leather, incense, tobacco and scorched earth. The long, sculpted finish is dramatic in its beauty, shaped by clean mineral notes and refined, persistent tannins. This is truly impressive, and Axel Heinz's best Lascombes yet. Tasted three times.

95–97
/100

Lisa Perrotti Brown über: Chateau Lascombes 2eme Cru

Intense, Bright, Black Fruit, Baking Spices, Earthy, Dried Herbs, Medium bodied, Refreshing Acidity, Subtle Oak, Grainy Texture, High Tannin, Needs Time

Verkostungsnotiz
95–97
/100

Alexandre Ma über: Chateau Lascombes 2eme Cru

If Château Lascombes 2023 hinted at the ambition to rise into the realm of truly “Great wines”, then Château Lascombes 2025 makes that promise tangible. Here, Cabernet Sauvignon speaks with striking purity; though it accounts for 60% of the blend, its presence feels closer to 80% in spirit. Blueberry and mulberry unfold beneath finely layered spices, the aromatics drawn with clarity and precision. There is a quiet discipline to its expression, something both immaculate and restrained, like footsteps that leave no trace on snow, or the muted rhythm of a late-night blues, carrying a sense of noble reserve. The wine is full yet never demonstrative, precise yet never rigid. It reflects the refined aesthetic of top-tier winemaking, a bottle that will resonate deeply with those attuned to such a sensibility.

95–97
/100

Jeb Dunnuck über: Chateau Lascombes 2eme Cru

Cassis, graphite, chalky minerality, and spicy wood all define the 2025 Château Lascombes, a much tighter, more focused expression compared to the second wine. A blend of 60% Cabernet Sauvignon, 35% Merlot, and 5% Cabernet Franc and Petit Verdot from tiny yields of 25 hectoliters per hectare, harvested between September 8th and 25th, it's resting in 60% new French oak with a small percentage in foudre and amphora. Beautifully concentrated on the palate, it has full-bodied richness, ample tannins, and a great finish. This checks in at 13.5% alcohol with a pH of 3.59, and the purity here is first rate.

95–97
/100

Giuseppe Lauria über: Chateau Lascombes 2eme Cru

60 % Cabernet Sauvignon, 35 % Merlot, 5 % Petit Verdot, 25 hl/ha, 13.0 Vol.-%, 3,6 pH, 60 % neue Barriques, leichtere Fassbrandung (mit niedrigerer Temperatur und etwas länger in der Toastung). Hauptsächlich aus den historischen Kernlagen auf tiefgründigen Kiesböden rund um das Châteaux. Der dritte, vollständig von Axel Heinz verantwortete Lascombes-Wein bestätigt die neue stilistische Richtung hin zu mehr Präzision, Finesse und Frische. Feinsinniges duftiges Margaux-Parfum, verspieltes dunkelrotbeeriges Bouquet mit zarten blauen Schattierungen, Wildkirsche, Himbeere, edler Tabak und feine Bleistiftnote. Am Gaumen wirkt er trotz seiner Konzentration engmaschig und charaktervoll mit steinigen Noten und fester Struktur und präzise konturiertem Körper, sehr gut ausbalancierte Extraktfülle mit engmaschig arrangiertem Tanninkleid. Im mineralisch-steinigen Finale mit frischer, lebendiger und feiner Fruchtausprägung, dazu dunkles Graphit mit mineralischen Akzenten. Bravo Axel. Hier ist einiges an Bewegung drin, auch der neue reinsortige Merlot La Cote Lascombes ist ausgezeichnet. Ein charaktervoller Lascombes.

20
/20

Gerstl über: Chateau Lascombes 2eme Cru

Der Duft strahlt viel Eleganz aus, er ist eher auf der zarten Seite, genial vielfältig, da ist eine betörende Mineralität im Spiel, raffinierte Frucht, schwarze Kirschen von einzigartiger Klarheit, das ist pure Eleganz. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus, es hat sich in den letzten 2 Jahren angedeutet, dass der immer mehr in Richtung Eleganz geht, das hier ist eine neue Dimension, jetzt wird er beinahe burgundisch, Tannine wie Samt und Seide, die Extraktsüsse ist absolut betörend, die Harmonie perfekt, da ist vibrierende mineralische Spannung, der Wein berührt ganz direkt das Herz, die Art und Weise, wie der Kraft mit Eleganz verbindet, ist ein Wunder der Natur und natürlich auch das Handwerk von Axel Heim schon in Italien bewiesen hat, dass er ein Meister seines Handwerks ist. Auf jeden Fall ist das der beste Lascombes, den ich kenne. (mg)

Mein Winzer

Lascombes

Lascombes ist als Deuxième Grand Cru Classé klassifiziert und liegt in Margaux, einem der spannendsten Gebiete im Bordelais. Die Geschichte des Weinbaus reicht bei Château Lascombes bis ins zwölfte Jahrhundert zurück und Château Lascombes besitzt einige der spannendsten Terroirs in Margaux.

Chateau Lascombes 2eme Cru 2025