Die KIN-Weine bieten einen großartigen Einstieg in das beeindruckende Sortiment von Alkina. Die Trauben stammen immer aus den Parzellen, die einen zugänglicheren, saftigeren Charakter in den Weinen hervorbringen. Zudem bietet die KIN-Serie auch immer eine Möglichkeit für das Winzerteam, sich durch Experimente – beispielsweise mit einem längeren Kontakt des Weins mit den Traubenschalen oder dem »Spiel« mit einem Anteil an Ganztrauben – weiterzuentwickeln. Der Stoff ist durch Southern Cross biologisch und biodynamisch zertifiziert. Ungefähr zwei Drittel der Trauben stammen aus Block 18, der 2016 in Ostausrichtung auf sehr komplexen, hauptsächlich auf Schiefer basierenden Böden gepflanzt wurde. Ein weiteres knappes Drittel kommt von den jungen Buschreben aus Block 22, der auf Schiefer mit zwei Kalksteinhügeln steht, und ein ganz kleiner Teil stammt aus Block 25. Nach der selektiven Handlese wurden die Trauben mit wilden Hefen im Beton vergoren – 80 Prozent davon als Ganztrauben, also mitsamt den Rappen. Nach ungefähr 35 Tagen auf der Maische wurde mithilfe einer Korbpresse sanft abgepresst. Der weitere Ausbau erfolgte 6 Monate lang, bis kurz vor der Abfüllung nach Parzellen getrennt in Beton. Bei keinem der Grenache-Weine von Alkina kommt Holz zum Einsatz. Mittleres, leicht wolkiges Rubinrot mit Orange. Eine superelegante Nase von getrockneten wilden Kräutern wie Thymian, Rosmarin und Basilikum auf reifer Erdbeere und Brombeergelee. Etwas Zedernholz, schwebende braune Gewürze wie Muskatnuss, warme Zimtnoten sowie ein Hauch weißer Pfeffer, der die Nase kitzelt, steigen aus dem Glas. Noten von getrockneter Orangenschale und Potpourri, auch erstaunlich duftende weiße Blüten sowie eine beinahe salzige Mineralik, die an weißem Kalkstein erinnert, verleihen diesem Wein seine wunderbare Vielschichtigkeit. Diese schicke Nase mit ihren braunen, erdigen Aromen könnte mit Sicherheit auch zu einem Pinot Noir gehören! Im Mund ist diese Grenache salzig, animierend und vibrierend rot-fruchtig. Rote Johannisbeere, Sauerkirsche, Cranberry und Granatapfel gleiten auf geschliffenen und doch fein griffigen Tanninen über die Zunge. Im ersten Moment saftig und dann doch eigenwillig, mediterran würzig und griffig. Im salzigen Nachhall bleibt ein Hauch von weißem Nougat mit Bitterorange und saftiger, gelbfleischiger Nektarine auf der Zunge. Ein sehr schicker, vielseitig einsetzbarer Wein mit Lecker-Gen. Ob zu gemischten Vorspeisen, Charcuterie oder »just on its own« – in seiner Preisklasse ist der Stoff schon eine kleine, vielschichtige Sensation!