Die 2013er Spätlese haben wir im Sommer 2026 aus der Schatzkammer des Weingutes erhalten, bis dato perfekt und unbewegt gelagert. Das Goldloch steht auf Kieselstein und Lehm, über Urgestein aus der Permzeit. Dieses Urgestein ist vor Jahrmillionen unter hohem Druck als Presskonglomerat aus verschiedenen Steinen, Erden und Sänden entstanden. Harter Pressfels und ein steil abfallender Hang. Und in diesem wurzeln dann die Reben des Goldloch. Das Gestein ist letztlich auch die Ursache für die Art der Nase: Immer rauchig, sehr würzig. Eine herrliche Nase mit Menthol, Bergwiesenheu, getrocknetem Weizen, Veilchen, Quittenbirne, frische Weintraube, ein Touch Lakritze. Und Immer wieder dieser wunderbare Menthol-Charakter, der diese Spätlese im Grunde wie ein Jungbrunnen wirkt. Alters- und zeitlos, ein großer Klassiker. Die Süße ist fein verwoben, trinkt sich durch die hohe Frische des kühlen Jahrgangs eigentlich fast wie ein Kabinett. Die reine Leichtigkeit des Seins mit Zitronengras, wieder Minze, Bergamotte. Köstlich! Diese 2013er Spätlese präsentiert sich jetzt nach 12 Jahren in der Flasche ganz vorzüglich, zum Reinspringen schön.