Diesen Wein hat Tim Fröhlich ursprünglich für ein Restaurant exklusiv abgefüllt. Sie haben etwas minimal feinherbes gesucht, bei dem aber die Mineralik im Vordergrund steht. Zu Krustentieren oder Jakobsmuscheln mit ihrem süßen Fruchtfleisch ist das ein grandioser Begleiter. Die kühle Brillanz ist unschlagbar, das ist eben der karge Boden im Felseneck, aus dem der Wein geerntet wird. Eben genau wie der Schiefergestein trocken. Das sind Top-Partien, die auch zum GG-Bereich tendieren könnten, aber eben bei rund 12-13 g/l liegen, nie zu hoch. Süßer Limettensaft, weißer Tee, Minze und weißer Pfirsich. Das ist atemberaubend straff, aber durch die feine Süße ist das nicht extrem, sondern vor allem extrem lecker. Die ultrapuristische Handschrift von Tim Fröhlich ist aber auch im feinherben Bereich spürbar. Die Finesse ist faszinierend, total schwebend.