Der Wein ist bis 2026 in der Schatzkammer von Jadot herangereift, perfekt gelagert. Wie immer bei Jadot zu 100 Prozent entrappt und dann in einem Drittel Neuholz, einem Drittel Zweit- und Drittbelegung in Fässern der hauseigenen Tonnellerie ausgebaut. Genau wie 2013 ist auch der Jahrgang 2014 wirklich etwas für Insider, für Fans, die Burgund schon in den 1980er und 1990er Jahren getrunken haben, denn daran erinnert dieser eher spätreifende und kühlere Jahrgang. Er springt einem nicht ins Gesicht wie viele der modernen Jahre, sondern erschließt sich nur langsam und schneckenartig. Er zeigt eher helle Frucht mit Cranberry, Johannisbeere, viel Sauerkirsche, Lorbeer, frische Pariser Champignons, Waldboden. Kühl und herbsaftig, mit kräuterigem Einschlag, sehr klassisch, straff und mit mürbem Tanningriff. 2014 ist in Weiß absolut herausragend und in Rot oft besser als sein Ruf, zumindest bei Domaines, die ohnehin auf etwas mehr Power setzen wie Jadot und nicht zu grün und früh ernten.