Einer der besten Gutsweine Deutschlands und zwar schon seit Ewigkeiten. Immer aus den besten Weinbergen um Winningen, in einer Mischung aus deutschen Stückfässern und Edelstahl ausgebaut. Spontan vergoren und ausgebaut in deutschen Stückfässern, der Restzucker liegt bei rund 5 g/l. Der Sommer war relativ warm und zugleich mit ausreichend Regen, der dann im Herbst nochmal zulegte und einiges an Botrytis in den Weinbergen ausbrechen lies. Bei Heymann-Löwenstein gibt es seit vielen Jahren einen Sortiertisch, der war in 2025 natürlich sehr hilfreich. Die Botrytis wurde komplett aussortiert, eine Heidenarbeit. In der Nase die köstliche, warme Agrumenfrucht, die typisch ist für Hey-Lö ist. Kumquat, Grapefruitschale, Sternfrucht, Mandarine, feinste Exotik. Der Mund ist wunderbar schmelzig, die Säurespur ist angenehm fein und überhaupt nicht aggressiv. Viel Kraft aus der Mitte, wow, hat das Power. Wie 2015 mit etwas 2006, Druck aus cremiger Exotik, aber die Spannung bleibt erhalten. Das Famose an 2025 ist ja diese hohe Reife bei zugleich erstaunlich pikanter Frische, die in den Weinen stehen geblieben ist. Löwensteins Weine kommen immer mehr über Textur und Dichte, das passt 2025 perfekt. Die Schieferterrassen sind wieder ungemein köstlich in diesem Jahr, alles passt!