Jeweils zu einem Drittel im alten Holzfass, zu zwei Dritteln in gebrauchten Tonneaux vergoren und ausgebaut. Der Wein stammt aus zwei Parzellen. Die weiße Frucht ist zwar schon die Dominante hier, aber zugleich hat er eine sehr spannende eher würzige Aromatik. Sehr kleiner Ertrag durch die Frostschäden, dafür alles total reif. Es war tolles Lesegut mit satter Reife. Schicke weiße Frucht mit weißem Pfirsich, gelbem Kiwi, feiner Hefeabdruck, der etwas Briochenoten hinzugibt, auch Haselnuss, die sich auch deutlich in den Mund zieht. Wir sind bei einer etwas feineren, helleren Frucht in 2024, nicht so gelbfruchtig satt wie 2023, etwas ziselierter und straffer. Feiner und sehr energetischer Abgang, der sich über eine seidige Textur ausbreitet und mit feinem Druck dahingleitet. Toller Mosel-Weißburgunder, weil er diese ganz eigene Stilistik hat. 93+/100