Das Weingut von Stephane Derenoncourt, hier lebt er mit seiner Familie, diese Rebberge bekommen alle denkbare Aufmerksamkeit. Biologische Weinbergsarbeit. Kalksteinplateau, bestes Terroir. Berauschende wuchtig-süße Nase nach satter roter und schwarzer Kirsche. Etwas Cassis darunter. Reife gelbe Pfirsiche, Moschus, Mango, etwas Vanille, leichte Exotik. Dann noch etwas Rauch und kubanischer Tabak. Grandioser Mund. Viel Kirsche, Brombeere, Blaubeere kommt dazu. Jetzt wieder Pfirsich. Auch die süße Maulbeere kommt. Alles unterlegt mit feiner Milchschokolade. Viel Rasse zeigend. Tolle Säure und Mineralik, Steinmehl und Fleur de Sel. Das Süße-Säure-Alkohol-Spiel ist perfekt. Berauschend intensiv und schön. Der Wein hallt lange nach. Das Tannin ist immens, aber fein und weich und füllig. Das ist klar vor Clos Puy Arnaud in 2010 ganz sicher der größte Wein in dieser Appellation.