- Start
- Frankreich
- Bordeaux
- Saint Emilion
- Laroque
- Chateau Laroque Grand Cru Classe 2024
Chateau Laroque Grand Cru Classe 2024 1,5 l
- Merlot 98%, Cabernet Franc 2%
- rot, trocken
- 13,5% Vol.
- Trinkreife: 2029–2050
- Verpackt in: 3er OHK
- voluminös & kräftig
- tanninreich
- Lobenberg: 95–96/100
- Suckling: 93–94/100
- Yves Beck: 95–97/100
- Vinum: 94/100
- Weinwisser: 93–95+/100
- Colin Hay: 93–95/100
- Alexandre Ma: 93–95/100
- The Wine Independent: 93–95/100
- Gerstl: 18+/20
- Frankreich, Bordeaux, Saint Emilion
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur:
Château Laroque, 33330 Saint-Christophe-des-Bardes, FRANKREICHZutaten:
Trauben Konservierungsstoffe / Antioxidantien: Sulfite (E220–E224)100ml enthalten durchschnittlich Kohlenhydrate 1 g Brennwert 78 kcal / 325 kJ Enthält geringfügige Mengen von Fett, Fettsäuren, Zucker, Eiweiß, Salz
Kauf ganzer 3er-Gebinde inkl. Holzkiste
Wenn Sie 3 Weine kaufen, erhalten Sie diese kostenfrei in der Original-Holzkiste.
Heiner Lobenberg über:
Chateau Laroque Grand Cru Classe 2024
/100
98 Prozent Merlot und zwei Prozent Cabernet Franc. Der Alkoholgehalt liegt bei 13,4 Volumenprozent, der pH-Wert bei 3,48. Also grandiose Frische! Der 2024er zeigt sich in der Nase ausgesprochen elegant und fein. Schon die Nase spiegelt schwarze Kirsche mit Salz und einer extrem feinen Textur. Die satten Tannine kommen ungewöhnlich fein und seidig samtig rüber. Duftige, sehr schicke Nase! Der Mund dann auch sehr floral mit einer wunderbaren Salzspur. Wow, rassig, lang und hochintensiv! Sehr feine Kirschfrucht, dazu Veilchen und immer wieder Salz im langen, verspielten und extrem eleganten Finale. Ein Ballett-Tanz auf den Fußspitzen, genial. Ein ungewöhnlich schicker Wein! Im Vergleich mit 2022 und 2023 einfach nochmal eine Spur feiner, filigraner und verspielter. Charme und Sexappeal ohne Ende! Das ist ein richtiger Traum Saint-Émilion. Wenn in 2024 der Preis passt, ist das DAS Superschnäppchen. Sooo lecker! *** Château Laroque besteht aus 61 Hektar – das größte zusammenhängende Weingut mit einem richtigen Schloss in Saint-Émilion. Reiner Kalkstein mit leichter Lehmauflage. Sicherlich die massivste Kalkstein-Kreide-Ansammlung überhaupt auf dem Plateau von Saint-Émilion. Dementsprechend sind die Weine immer sehr niedrig im pH. Also hohe Frische, Salzigkeit und Mineralität. Vinifiziert im Beton und ausgebaut für 18 Monate in 50 Prozent Neuholz. Insgesamt werden hier 300.000 Flaschen erzeugt, davon gehen aber weniger als die Hälfte in den Erstwein. Der Rest in einen Zweit- und einen Drittwein. Alle 61 Hektar sind mit einer Sélection Massale bepflanzt, es gibt also keine Klone. Das Durchschnittsalter der Reben für den Erstwein ist 45 Jahre.
Jahrgangsbericht
Dieser extrem rare Jahrgang 2024 besticht durch seine noble, fast burgundische Leichtigkeit und eine messerscharfe Finesse, die an den legendären 1988er erinnert. UND er begeistert mit sehr geschliffenen Seidentanninen, animierender Frische und einem wunderbar unbeschwerten, sexy Trinkfluss. Perfekt für den frühen Genuss!
/100
Suckling über: Chateau Laroque Grand Cru Classe
A ripe, plush merlot with lots of dark cherries, plums and berries on the nose. Quite bright on the palate, with lovely dark fruit and freshness. Fine tannins, with a medium body and a lengthy finish. 98% merlot and 2% cabernet franc.
/100
Yves Beck über: Chateau Laroque Grand Cru Classe
Das Bouquet von Laroque offenbart sich auf subtile und vielschichtige Weise! Es enthüllt Nuancen von reifen schwarzen Beeren, erdigen Noten und einem Hauch von Süßholzstangen. Am Gaumen ist der Weg identisch; beziehungsweise hat der Wein eine leicht liebliche Seite, eine nennenswerte Dichte und Kraft. Die salzige Seite des Auftakts unterstreicht die Spannung, die Dichte wird durch einen cremigen Touch verkörpert und die Kraft durch Tannine, die noch etwas kantig sind, aber eine klare Tendenz zur Abrundung aufweisen. Dies ist ein nachdenklicher Wein, der sich vorsichtig vorwärts bewegt, aber weiß, wohin er will. Der Ausbau wird ihn in diese Richtung lenken und einmal mehr wird Laroque zu den großen Erfolgen von Saint-Emilion zählen. Das ist kein Schicksal, sondern einfach nur logisch. Es ist noch ein weiter Weg zu gehen und das Finale muss an Ausdruck gewinnen, aber die Weichen sind gestellt… sehr gut gestellt! Ein eleganter und funkelnder Wein, der Samtigkeit andeutet und dessen Abgang das Verdienst hat, die kostbare Seite des Kalksteins zu betonen, ein wenig auf Kosten der Frucht, aber diese wird früher oder später kommen, da der Boden ideal vorbereitet ist.
/100
Vinum über: Chateau Laroque Grand Cru Classe
Diese Jahr setzt sich der Wein aus 95 Prozent Trauben vom Kalkplateau zusammen; im Duft tiefgründig, mineralisch geprägt, dunkle Frucht, Blütentee, Marzipan; kompakter Gaumen, gradlinig, konzentriert, elegant, pudrige Gerbstoffe, perfekt dosierte Säure, grosser Spannungsbogen, viel Frische, Balance und eine ausgesprochen gute Länge, kalkiges Finale. Zuverlässig, auch dieses Jahr und eine gute Interpretation von Jahrgang und Terroir. vvWine & Vinum
/100
Weinwisser über: Chateau Laroque Grand Cru Classe
Berauschendes, dichtes Bouquet, frischer Schattenmorellensaft, edle Cassiswürze und verzauberndes Veilchenparfüm. Im zweiten Ansatz Preiselbeergelee und Blutorangenzeste. Am geradlinigen Gaumen mit seidiger Textur, beeindruckender, saftiger Extraktfülle, engmaschigem und,energiegeladenem Körper mit superfeinen Tanninen. Im konzentrierten, langen Finale blaubeerige,Konturen, Orangeat und edle, tiefschürfende Mineralik. Gehört in seiner Klasse zu den Besten.
/100
Colin Hay über: Chateau Laroque Grand Cru Classe
St Emilion; brilliantly situated atop the rocky plateau of Saint-Laurent; 98% Merlot; 2% Cabernet Franc; a vineyard yield of 40 hl/ha, but only 44% making it into the vat due to the strict optical and densimetric selection; tasted first at the Association des Grands Crus Classés de St-Emilion press tasting at Dassault and then with David Suire at Larcis-Ducasse; no vin de presse; 50% new oak; pH 3.48; 13.4% alcohol). Delicate and so refined. So pure and precise too in its red and then darker berry fruit signature – at first loganberry and raspberry, then mulberry and bramble. This is a little more nutty than Larcis, tasted just before. It’s fresher too and a little less sunny with a slightly darker berry fruit – a touch of loganberry too that is not present on the Côte Pavie. That renders this more taut and tense and that is reinforced again by the calcaire tannins that structure and sculpt the wine vertically. What is also impressive here is the layered viscosity – very rare in the vintage – which makes this rather special. With aeration there’s more and more blackcurrant and the fresh lift that brings – I’m almost reminded or Ribena from my childhood. A study in fruit purity and so brilliantly juicy on the finish. A lovely liquorice note too on the finish.
/100
Alexandre Ma über: Chateau Laroque Grand Cru Classe
Château Laroque knows how to make the most of its terroir. In a vintage marked by light body and high acidity, it quietly conjures a surprising sense of roundness up front. Then, with a turn, it brushes the back of the palate with chalky tannins and a subtle umami character reminiscent of miso soup, adding immediate complexity to the tasting experience. Texture alone might not be enough to make it stand out among its peers, but what truly sets it apart is a single breath of peony – an understated fragrance, never loud, that lingers in the background. It is this hidden floral nuance that gives the wine its minimalist grace, cool and restrained, with a kind of French elegance that draws you in without asking.
/100
The Wine Independent über: Chateau Laroque Grand Cru Classe
Deep garnet-purple colored. Leaps with bold notes of fresh blackberries and kirsch, leading to suggestions of lilac bush, underbrush, and cinnamon stick. The light to medium-bodied palate is elegant and light on its feet with a lively line and fragrant finish.
/20
Gerstl über: Chateau Laroque Grand Cru Classe
Nur den Top-Produzenten gelang es, die Merlot-geprägten Weine so schön hervorzubringen wie Laroque. Viel reife Frucht strahlt aus dem Glas, mit herrlichem Mix aus schwarzer und roter Frucht. Schwarze Kirsche, Cassis, Zwetschge, Holunder, Johannisbeere und etwas Erdbeere. Der Tiefgang und der würzige, terroirbetonte Hintergrund sind faszinierend und beeindruckend. Dichter und intensiver Auftakt mit geballter, saftiger Frucht. Sehr gut ausbalanciert zwischen Frucht, Säure und feinem Tanningerüst. Alles in allem ein delikates und verführerisches Mundgefühl. Alles wird von einer schönen Extraktsüsse begleitet, die sich bis ins lange Finale hinzieht. (pb)
Chateau Laroque
Außerhalb Frankreichs noch ein Geheimtipp, avanciert Château Laroque gerade zu einem Big Player in Saint-Emilion. Bestes Terroir in Verbindung mit akribischer Arbeit in Weinberg und Keller bringen einen Top Wein hervor.