Die Trauben stammen von alten Reben aus den 1er Cru-Lagen in Écueil und Villers-aux-Nœuds in der Montagne de Reims. Der Ausbau erfolgt teilweise in Edelstahltanks und zu einem signifikanten Teil (meist ca. 50 Prozent) in gebrauchten Barriques. Savart verzichtet oft auf die malolaktische Gärung, um die Frische und Spannung zu bewahren. Nach rund drei Jahren auf der Hefe mit wenigen Gramm Dosage degorgiert. Er birst vor Spannung aus Kirschfrucht, Lavendel, Pfingstrosen, Kakao, rotem Sommerapfel und Grapefruit. Sehr geradlinig und zugleich druckvoll. Die Textur ist seidig, aber von einer laserartigen Säure und einer salzigen Mineralität im Abgang geprägt. Er wirkt weinig, eher wie ein großer Stillwein. Er ist der perfekte Einstieg in die Welt der Lagen-Champagner von Savart, bevor man zu den noch selteneren Abfüllungen wie Le Mont des Chrétiens oder Les Noues greift. Er profitiert von Luft und großen Gläsern, oder bestenfalls noch sechs bis zwölf Monaten weiterer Flaschenreife. Superber Stoff von einem der talentiertesten Winzer der Montagne de Reims.