Ferraton Pere et Fils: Ermitage lieu-dit Le Meal 2024

Ferraton Pere et Fils: Ermitage lieu-dit Le Meal 2024

BIO

Zum Winzer

Serine 100%
rot, trocken
13,5% Vol.
Trinkreife: 2032–2064
tanninreich
frische Säure
seidig & aromatisch
Lobenberg: 100/100
Decanter: 95/100
Jeb Dunnuck: 94–96/100
Frankreich, Rhone, Nordrhone
Allergene: Sulfite,
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Ermitage lieu-dit Le Meal 2024

100
/100

Le Méal ist eine der berühmtesten Lagen im Hermitage überhaupt. Das gilt für Chapoutier und Ferraton, aber auch für Michel Tardieu, der den größten Teil seines Hermitage aus dem Le Méal holt. Le Méal liegt in der Mitte des Hermitage-Bergs in Südexposition. Der Untergrund ist Alluvial und quarziger Kalksand. Flusssedimente, die teilweise auch in Crozes-Hermitage auftreten. Hier allerdings nicht mit viel grobem Stein, sondern eher feiner. Die Lage von Ferratons Le Méal zieht sich komplett rechts von Jaboulet Ainé, in der Nähe der obersten Spitze des Ermitage-Hügels, neben Les Bessards, den Chapoutier Le Pavillon nennt, bis ganz nach unten. Die Reben sind im Durchschnitt 40 Jahre alt. 8.000 Pflanzen pro Hektar. Der Hermitage aus der grandiosen und berühmten Lage Le Méal ist sicherlich der größte und energiegeladenste Rotwein bei Ferraton und generell immer einer der allerbesten Hermitage und Rotweine der Rhône. Immer eine ganz große Nummer! Große Lage, großer Wein, großer biodynamischer Erzeuger… Eine unglaubliche Spannung, Energie und Dynamik in der Nase. Obwohl auch der Dionnieres außergewöhnlich gut ist in 2024, stellt ihn der Le Meal in den Schatten. Es ist der viel kompaktere, mineralgetriebenere und größere Ausdruck. Die Mineralität ist irre. Eine Salzexplosion am Gaumen, Stein, Garrigues, Austernschale, Zitronenthymian, Grapefruit, Unterholz. Die Textur ist von einer straffen, fast bissigen Frische durchzogen, die den warmen Stein und die samtige Frucht unterlegt. Das ist kein reines Charme-Jahr wie 2022 oder 2023. Das setzt schon etwas Kenntnisse der Nordrhône voraus, diese hochintensiven, aber straffen 2024er schätzen zu können. Aber die Kombination aus klassischer Fruchtauslegung in totaler Reife, sehr treibender Säurefrische und perfekter Tanninreife sind schon Weltklasse in 2024. Für mich das beste Jahr seit 2016 und 2019 für diesen Wein – und den Großteil der Range bei Ferraton, auch wenn es viel subtiler ist als die Vorjahre.

Jahrgangsbericht

Der vom Cool-Climate geprägte Jahrgang 2024 präsentiert sich an der Rhône mit spektakulärem Druck und einem grandiosen Aromenreichtum bei wunderbar moderatem Alkohol. Während der Norden mit tiefen, mineralischen Syrah-Monumenten brilliert, begeistert der Süden durch herrlich feine, duftig-tänzelnde Grenache-Weine.

95
/100

Decanter über: Ermitage lieu-dit Le Meal

Fresh, slightly herbal and peppery in style, oak use is measured and there's a lovely sense of freshness, precision and clarity. Sleek, very well balanced, it's all about the quality of the fruit rather than the oak. A subtle wine that could be easily missed in a long line-up; enjoyable young, but this will prove more rewarding in time. Long finish. Destemmed fruit from a south-facing plot, around 40% new oak.,

94–96
/100

Jeb Dunnuck über: Ermitage lieu-dit Le Meal

The 2024 Ermitage Le Méal was fully destemmed and will see 16-18 months in 35% new French oak. Black raspberries, spicy wood, graphite, and cured meats, as well as subtle floral nuances, all shine here, and it's medium to full-bodied, with a supple, rounded, nicely textured mouthfeel, velvety tannins, and outstanding length. It's a serious wine.

Mein Winzer

Ferraton Père et Fils

Samuel Ferraton, Vertreter der vierten Generation im Weingut, gab 1998 dem Haus einen neuen Impuls durch eine finanzielle Partnerschaft mit dem Haus Chapoutier bei gleichzeitiger Wahrung der qualitativen Unabhängigkeit.

Ermitage lieu-dit Le Meal 2024