Duclot: Sammlerbox Duclot Bordeaux-Kollektion 2025

Duclot Sammlerbox Duclot Bordeaux-Kollektion 2025

Holzkiste

9 Flaschen

Zum Winzer

Der beste und größte Händler Bordeauxs, DUCLOT, macht es möglich, so etwas kann nur die Familie Moueix mit ihrem Alleinbesitz Chateau Petrus! Es gibt nur ganz wenige Kisten davon, nur 50% der eh schon extrem knappen Normalmenge, eine einstellige Zahl für ganz Deutschland! Diese Sammlerbox enthält je 1 Flasche der Chateaux Ausone (13,5% Vol.), Cheval Blanc (13,0% Vol.), Haut-Brion (13,5% Vol.), Lafite Rothschild (12,5% Vol.), Margaux (14,5% Vol.), La Mission Haut-Brion (13,5% Vol.), Mouton Rothschild (13,0% Vol.), Petrus (14,5% Vol.), d’Yquem (13,5% Vol.)

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Heiner Lobenberg über:
Sammlerbox Duclot Bordeaux-Kollektion 2025

100+
/100

DIE ultimative Sammlerkiste in einem der günstigsten, besten, oder doch zumindest köstlichsten und hedonistischsten Jahrgänge der Geschichte - Alle 1ers beider Ufer, Margaux, Mouton, Lafite, Haut Brion nebst Petrus und d'Yquem. Dazu noch La Mission, Cheval Blanc, Ausone. Besser und elitärer geht es nicht. Der beste und größte Händler Bordeauxs, DUCLOT, macht es möglich, so etwas kann nur die Familie Moueix mit ihrem Alleinbesitz Chateau Petrus! 100+/100 *** Sehr satt in der Nase mit reicher, dichter, süßer roter Beerenfrucht. Aber nicht schwülstig, sondern nur intensiv, dicht und energiegeladen. Satte rote Kirsche und Sauerkirsche, auch Himbeere, Brombeere, ganz helle Lakritze und feine Pralinen. Im Mund deutlich Ähnlichkeit zu seinem Zweitwein Pavillon Rouge aufweisend, aber es ist deutlich feiner und voll auf roter Kirsche laufend. Sehr schick und spielerisch verwoben! Das Tanningerüst ist super samtig, alles ist geschliffen und poliert. Dicht, reich und lang… Wie alle Premier Cru des linken Ufers, speziell im Médoc, ein sehr gutes Ergebnis, aber nicht der Jahrhundertwein des Châteaus und nicht allein in der Spitze. Das liegt sicherlich daran, dass es unter den 2ème Cru einige so grandiose Weine gibt. Wie immer gilt: Das Bessere ist der Feind des Guten. Margaux hat in diesem Jahr einfach gleichwertige oder gar einige bessere Gegner aus der ehemals zweiten Reihe des Medoc. Trotzdem ein großer Wein – ganz ohne Frage! 100+/100 *** 98 Prozent Cabernet Sauvignon und zwei Prozent Merlot. Der Alkoholgehalt liegt bei 13,1 Volumenprozent, pH-Wert 3,76. Gelesen wurde vom 5. bis 20. September. Für 18 Monate in 100 Prozent neuen Barriques ausgebaut. Anders als der zuvor probierte Lafite Rothschild haben wir hier deutlich mehr Wucht und Intensität in der Nase. Satte rote Frucht mit schwarzer Johannisbeere und Schlehe. Viel Druck und eine leichte Chilischärfe kommen dazu. Hohe Intensität! Im Mund große Feinheit und Erhabenheit ausstrahlend. Sehr schicke schwarze und rote Frucht: Beerenfrüchte und Kirsche, mit toller Länge und so fein verwoben… Ein sehr schicker Mouton, ohne vielleicht »best ever« zu sein. Aber zumindest in Sachen Harmonie und Balance großartig! Das Ganze bei dem niedrigen Alkoholgehalt – das ist schon ziemliche Perfektion. In diesem Jahr hat aber die zweite Reihe – Las Cases, Montrose, Pichon oder Pontet Canet – durchweg so grandiose 100 Punkte Weine gemacht. Das Bessere ist halt der Feind des Guten. Mouton ist deshalb in diesem Jahr nicht mehr der einzige Stern am Firmament und kostet dafür viel mehr. Das muss jeder abwägen – Prestige versus reine Klasse. Trotzdem ist das ein sehr guter Mouton! 100/100 *** 94 Prozent Cabernet Sauvignon, fünf Prozent Merlot und ein Prozent Petit Verdot. Der Wein hat nur 12,5 Volumenprozent Alkohol. Die Nase ist unendlich fein und delikat… Viel Kirsche, rote und schwarze Johannisbeere, aber nichts Fettes. Einfach nur schlank geradeauslaufend. Vielleicht nicht so Laserschwert-artig wie der gerade probierte Léoville Las Cases. Dafür ist es feiner, tänzelnder und erhabener. Eine einzige Schönheit! Sauerkirsche und rote Johannisbeere im Mund, dazu säurebeladene Waldhimbeere. Sehr lang und salzig, aber ultrafein. Das Tannin ist total poliert und geschliffen. Ein extrem schicker, definierter Lafite Rothschild. Bewegend! Der Wein braucht – ähnlich wie Las Cases – mindestens zehn Jahre, aber es wird eine einzige Schönheit werden und ewig halten. *** Lafite Rothschild hat 100 Hektar und produziert jährlich je 240.000 Flaschen vom Grand Vin und vom Zweitwein. Das durchschnittliche Alter der Reben liegt bei über 35 Jahren, gelesen wird selbstverständlich per Hand, selektiert zum Teil bereits im Weinberg. Die Vinifikation erfolgt 18 bis 25 Tage in temperaturgeregelten Edelstahltanks und in Holzfässern bei maximal 30°C, die malolaktische Fermentation macht der Wein im Tank. Ausgebaut wird 20 Monate in neuen Eichenfässern. 100+/100 *** 62 Prozent Merlot, 26 Prozent Cabernet Sauvignon und 12 Prozent Cabernet Franc. Der Alkoholgehalt liegt bei 13,5 Volumenprozent. 75 Prozent neues Barrique. Fast schwarz im Glas, wie schon La Mission. In der Nase noch weniger aggressiv und noch runder. Ein Samtteppich voller Opulenz mit schwarzer und blauer Frucht! Im Mund deutlich mehr Vibration als der La Mission. Viel Mineralität, viel salzig-vibrierender Stein. Es fehlt ein bisschen die Linearität. Es ist ein reicher, opulenter Wein, aber ohne die ganz große Linie. Satte, weiche, opulente Tannine. Nichts ist grün, alles ist vollreif. Im Finale salzige Vibration mit Orangenzesten und leichter Exotik. Ein extrem guter, opulenter Haut-Brion, der deutlich fetter ist als der schon opulente La Mission. Insgesamt hat das Clarence Dillon Imperium hier zwei richtige Wuchtbrummen hingelegt. Ich finde beide mehr als gut, Haut-Brion ist weder besser noch schlechter als La Mission, nur etwas anders und einer der best evers hier. 100/100 *** La Mission besteht 2025 aus 58 Prozent Merlot, 38 Prozent Cabernet Sauvignon und vier Prozent Cabernet Franc. 13,5 Volumenprozent Alkohol. 75 Prozent Neuholz. In der Nase Moschus, schwarze süße Kirsche, Brombeere und Maulbeere. Auch sehr viel Blaubeerschale. Das strahlt schon ein bisschen Grange Hermitage aus. Duftig, reich und üppig, aber ungewöhnlich und völlig gegen meine Erwartungen an das Jahr 2025: So viel sanfte, reiche, samtige Opulenz in der Nase. Im Mund dominiert ganz klar die Brombeere über die Maulbeere. Erst dann kommen die Blaubeerschalen wieder zum Vorschein. Eine ziemlich deutliche Salzfracht und dunkle Gesteinsmassen kommen dazu. Auch hier wieder Samt, Opulenz und Dichte. Für La Mission sehr ungewöhnlich. Ein üppiges Jahr auf diesem Château mit viel Opulenz und Erotik. Eine Wuchtbrumme, aber im Tannin extrem fein und poliert, nichts tut weh, nichts ist unreif. Ein ziemlich satter, dichte Wein. Wenn er nicht so teuer wäre, würde ich sagen: Ein totales Leckerli für jedermann mit fantastischer Länge. Ein wirklich imposanter Wein! 98-100/100 *** Cheval Blanc besteht 2025 aus 51 Prozent Merlot, 45 Prozent Cabernet Franc und vier Prozent Cabernet Sauvignon. Der Alkoholgehalt liegt bei niedrigen 12,7 Volumenprozent, der pH-Wert bei 3,76. Hier wurden 2025 nur 15 Hektoliter pro Hektar gelesen, wegen großer Trockenheit und Hitze bevor der Augustregen einsetzte. Zweimal wurde eine grüne Lese durchgeführt, selbst im August noch einmal, um die restlichen Trauben zu schonen und ihnen mehr Energie zu gönnen. Ausbau zu 90 Prozent in neuen Barriques und zu zehn Prozent in diversen Gebinden bis hin zu Amphoren. Dichte Schwarzkirschnase – hochintensiv, energetisch und vibrierend! Sehr schick mit satten Tanninen, Veilchen und Lakritze. Totale Konzentration aber sehr gut verwoben und viel Spannung zeigend! Im Mund ein echter Kick von Frische aus schwarzer Kirsche, dazu rote und schwarze Johannisbeere. Aber Kirsche ist klar die Dominante. Irgendwie ein Konzentrat eines Musigny von Meo Camuzet. Dann kommen satte dunkle Schokolade und Praline, auch etwas Maracuja und gelbe Früchte. Wieder diese Energie aus der Nase, mit guter Länge. Sehr vibrierend und energetisch und spannungsgeladen. Es gibt extrem wenig Menge, daher wird die Zuteilung ein sehr ernsthaftes Problem sein. 100+/100 *** Ausone besteht in 2025 aus 65 Prozent Cabernet Franc und 30 Prozent Merlot und fünf Prozent Cabernet Sauvignon. Die Lese fand für die Merlot Anfang September statt, die Cabernet wurde Ende September gelesen. Dem energiereichen oder auch unbeschreiblichen Jahrgang 2025 entsprechend, haben wir eine ultrafeine Nase. Burgundisch in bester Form – Vosne-Romanée. Wow, wie schön! Satte, singende Kirsche, sehr konzentriert. Dazu etwas Schlehe und Würzigkeit aus Veilchen und Rosenblättern, auch Flieder und gelbe Frucht. Ultrafein mit toller Vibration schon in der Nase! Der Mund dann mit einer gnadenlosen Frische – wie gewohnt bei Ausone. Aber auch hier ist es sehr auf Kirsche laufend. Sauerkirsche mit roter Johannisbeere. Tolle Säure – vibrierend, lang, salzig und intensiv. Ein sehr schicker, feiner Wein! Aber für mich erreicht das nicht ganz die extraterrestrische Qualität eines Beauséjour-Duffau oder vielleicht sogar Angélus. Dennoch ein wunderschöner Ausone. Frisch, lang, intensiv und energiereich. Ein großer Wein, ungefähr auf dem Level von Cheval Blanc, wenn auch ganz anders in der Ausrichtung. *** Château Ausone umfasst 7,25 Hektar. Die im Durchschnitt über 60 Jahre alten Reben stehen in Dichtpflanzung von bis zu 12.600 Stöcken pro Hektar. Also winzige Erträge von circa einem halben Kilo pro Stock. Die Reben stehen auf Kalksteinfelsen, mit leichter Lehm-Sand-Auflage in Süd-Südwestexposition. Château Ausone ist seit 15 Jahren – wie alle Weingüter von Alain Vauthier – komplett in organischer und biologischer Bearbeitung. Die offizielle Anmeldung zur Zertifizierung begann allerdings erst 2020. Die Fermentation findet hier traditionell in großen Holz-Cuves statt, der Ausbau für 20 Monate im Barrique. Ausone ist wie Cheval Blanc und Angélus aus der Klassifikation von Saint-Émilion ausgetreten. 100/100

Jahrgangsbericht

2025 reiht sich ganz sicher ein bei den besten Bordeaux-Jahrgängen ever aus 2009, 2016 und 2022, und ist dabei einer der balanciertesten und ausgewogensten Jahrgänge überhaupt. UND sehr früh zugänglich und charmant. So soll es sein!

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Duclot

Die Crème de la Crème eines jeden Jahrgangs mit 9 Weinen der Zeitgeschichte für die Ewigkeit – unsterblich gut und unsterblich rar.