Pavie Macquin: Chateau Pavie Macquin 1er Grand Cru Classe B 2025

Chateau Pavie Macquin 1er Grand Cru Classe B 2025

Holzkiste

Zum Winzer

Merlot 78%, Cabernet Franc 20%, Cabernet Sauvignon 2%
rot, trocken
14,0% Vol.
Trinkreife: 2032–2060
Verpackt in: 6er OHK flach
seidig & aromatisch
pikant & würzig
fruchtbetont
Lobenberg: 100/100
Suckling: 97–98/100
Alexandre Ma: 97–98/100
Vinum: 96–98/100
Jeff Leve: 96–98/100
Frankreich, Bordeaux, Saint Emilion
Allergene: Sulfite,
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau Pavie Macquin 1er Grand Cru Classe B 2025

100
/100

78 Prozent Merlot, 20 Prozent Cabernet Franc und zwei Prozent Cabernet Sauvignon. Der Alkoholgehalt liegt bei 14 Volumenprozent. Gelesen wurden 30 Hektoliter pro Hektar. Die Nase ist sehr erstaunlich: Satt Holunder neben Lakritze und Schattenmorellen. Viel schwarze Kirsche darunter. Insgesamt dunkel, aber auch sehr eigenwillig mit diesem fast an Rappen erinnernden Holunder-Touch. Aber spannend! Auch Schlehe dazu, sehr würzig und intensiv. Reif, aber doch gleichzeitig sehr lebendig und jugendlich. Ich glaube, der der Mund polarisiert ähnlich wie die Nase. Wenn man Fan davon ist, zu denen ich mich klar zähle, ist das begeisternd! Ich kann aber diejenigen verstehen, die Pavie Macquin 2025 ablehnen. Satte rote Frucht im Mund, auch hier wieder Holunder und Schlehe, mit toller Würze. Dazu Schattenmorellen und rote saure Himbeere. Hohe Intensität und gleichzeitig Massen von Tannin, die aber total geschliffen, poliert und sanft sind. Im Gegensatz zu den Jahren davor ist Pavie Macquin 2025 deutlich mehr auf der frischeren, spielerischen Seite angelangt. Es ist mehr eine Turboversion eines säurebeladenen Chambolle-Musigny. Meo-Camuzet mit der roten Johannisbeere. Was ich persönlich extrem schön finde! Bezaubernd! Der Nachhall ist lang, salzig und total rotfruchtig. Wie kann das sein in Saint-Émilion auf Kalkstein? Wow! Er hallt extrem lange nach, das ist totales Burgund… Extreme rote Frucht, sehr frisch, dazu spielerisches und seidiges Tannin, aber Massen davon. Und diese leichte Sprödigkeit eines vielleicht sehr früh gelesenen Weins. Man liebt es oder man hasst es. Ich bin auf der Seite der Liebenden. Pavie Macquin 2025, in dieser eigenwilligen, vielleicht sogar etwas sperrigen, aber sehr rotfruchtigen und burgundischen Art, zieht viel Aufmerksamkeit auf sich. Durchaus Ähnlichkeit mit Beausejour Becot. Für mich hat das Chateau mit seinem persönliochen Berater und Winemaker Stephane Derenoncourt hier den bersten Wein seiner Geschichte ins Fass gebracht. Direkter Wettbewerb in Preis und Leistung mit den 2 anderen highflyern Larcis Ducasse und Beausejour Becot. Ich erkläre mich hiermit ausdrücklich zum Fan! *** Dieses biodynamisch betriebene Weingut wird im Daily-doing von Stéphane Derenoncourt persönlich betreut, ganz privat außerhalb seiner beruflichen Beratertätigkeit. Trotz seines angedeuteten Renten-Eintritts behält er Pavie Macquin auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten als persönliches Projekt, denn hier hat er einst angefangen. Das ist und bleibt sein Baby. Pavie Macquin liegt weiter oben auf dem Hochplateau, zulaufend auf Troplong Mondot und unten in Richtung Côte Pavie. Aber meist mehr auf Finesse und roter Frucht laufend als Troplong. Kalkstein mit Lehm-Sand-Auflage. Ein biodynamisches Weingut.

Jahrgangsbericht

2025 reiht sich ganz sicher ein bei den besten Bordeaux-Jahrgängen ever aus 2009, 2016 und 2022, und ist dabei einer der balanciertesten und ausgewogensten Jahrgänge überhaupt. UND sehr früh zugänglich und charmant. So soll es sein!

97–98
/100

Suckling über: Chateau Pavie Macquin 1er Grand Cru Classe B

Perfumed and clear, with aromas of raspberries, flowers and citrus. Medium-bodied, showing fine tannins and a tangy finish with salty undertones. A linear and complex wine with unique balance. 14.1% alcohol. 78% merlot, 20% cabernet franc and 2% cabernet sauvignon.

Verkostungsnotiz
97–98
/100

Alexandre Ma über: Chateau Pavie Macquin 1er Grand Cru Classe B

If Château Pavie Macquin 2024 called to mind a refined scholar, then the 2025 vintage evokes Huo Qubing, riding north to victory with unstoppable force. Even before the first sip, its sheer presence gathers quietly, like a bow drawn to full tension. On the palate, the rhythm surges forward as if war drums had begun to sound, the attack unfolding in an instant. Black bayberry, black goji berry, and black mulberry interweave into a dark, powerful current, striking against a palate already built high and firm by limestone structure. The imagery conveyed by this wine is strikingly powerful, almost cinematic; set against the rising notes of Bangmeng Mountain, it would stir the blood and quicken the pulse…

96–98
/100

Vinum über: Chateau Pavie Macquin 1er Grand Cru Classe B

Stark vom Holz geprägt, deutlich rauchige Noten, dunkle Frucht, mineralische Untertone, mit Luft florale Noten; strukturbetont am Gaumen, merklich extrahiert, sehr präsente Tannine, diese sind kalkig geprägt, ungemein kräftig, maskulin, mit Rasse und einem sehr langen Abgang, wo der Wein rotfruchtig nachhallt. Braucht Zeit, hat grosse Reserven.

Verkostungsnotiz
96–98
/100

Jeff Leve über: Chateau Pavie Macquin 1er Grand Cru Classe B

Cherries, plums, tobacco, cinnamon, spearmint, and cigar box aromatics get you instantly focused on the nose. The palate is plush, polished, creamy, elegant, and fresh. The berries display refinement, and purity. The concentrated finish lingers with its blend of vivid, and refreshing mint, tobacco, spice, black raspberries, and Morelleo cherries. To be able to achieve the balance between fruit, and the dynamic freshness in the wine, the late August rains were a huge help. Without that added moisture, ABV levels would have been higher, along with less maturity for the grapes. The wine blends 78% Merlot, 20% Cabernet Franc, and 2% Cabernet Sauvignon. 14.2% ABV, 3.35 pH. The harvest took place September 12 - September 25. Yield were 30 hectoliters per hectare. Drink from 2029-2060.

Mein Winzer

Pavie Macquin

An der Cote de Pavie, direkt neben Chateau Troplong Mondot, liegen die 15 Hektar Weinberge von Pavie Macquin. Das Gut, im Besitz der Familie Corre und biodynamisch betrieben, hat sich zu einem der Stars im Saint Emilion entwickelt.

Chateau Pavie Macquin 1er Grand Cru Classe B 2025