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Chateau Palmer 3eme Cru 2025
- Cabernet Sauvignon 55%, Merlot 41%, Petit Verdot 4%
- rot, trocken
- 13,5% Vol.
- Trinkreife: 2035–2070
- Verpackt in: 3er OHK
- voluminös & kräftig
- seidig & aromatisch
- saftig
- Lobenberg: 100/100
- Parker: 97–99/100
- Falstaff: 99/100
- Quarin: 99/100
- Yves Beck: 98–100/100
- Jeff Leve: 98–100/100
- Tim Atkin: 98/100
- Vinum: 97–99/100
- Alexandre Ma: 97–99/100
- Gerstl: 20+/20
- Frankreich, Bordeaux, Margaux
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur:
Palmer, , 33460 Cantenac, FRANKREICHZutaten:
Trauben Konservierungsstoffe / Antioxidantien: Sulfite (E220–E224)100ml enthalten durchschnittlich Brennwert 75 kcal / 314 kJ Kohlenhydrate 1,1 g Zucker 0,1 g Enthält geringfügige Mengen von Fett, Fettsäuren, Eiweiß, Salz
Kauf ganzer 3er-Gebinde inkl. Holzkiste
Wenn Sie 3 Weine kaufen, erhalten Sie diese kostenfrei in der Original-Holzkiste.
Heiner Lobenberg über:
Chateau Palmer 3eme Cru 2025
/100
55 Prozent Merlot, 41 Prozent Cabernet Sauvignon und vier Prozent Petit Verdot. 13,5 Volumenprozent Alkohol. Reiche, dichte schwarze Kirsche, dazu Maulbeere und satte, süße, massive Lakritze. Auch Pralinen und etwas Schlehe darunter. Tänzelnd mit Salz, Minze und Eukalyptus. Reich, dicht und wuchtig. Der Wein hatte das Potenzial für 15 Prozent Alkohol, durch die leichten Schauer in der zweiten Augusthälfte ist er dann wieder abgesackt auf die 13,5. Es bleibt aber ein reifer, massiver Wein, mit satter Opulenz. Ein Tanninteppich schon in der Nase… Der Mund ist feiner, definitiv. Spielerische Leichtigkeit in den Tanninen, trotzdem bleibt es auch hier massiver Wein. Dichte Kirschfrucht und Süße, ziemlich voluminös das Ganze, aber die Tannine sind total poliert, nichts ist rau, nichts ist grün. Alles ist reif, fein und seidig. Aber es wird ewig halten, weil die Tanninmassen schon immens sind. Das ist schon ein Blockbuster Palmer, der gleichzeitig so ultrafein ist. Großer Stoff! Ob er an Château Margaux rankommt, vermag ich momentan nicht ganz zu sagen. Das Potenzial hat er! *** Obwohl Château Palmer offiziell nur ein 3ème Cru ist, liegt er qualitativ oft weit darüber. Seit 2014 ist Palmer Demeter zertifiziert. Das Château umfasst 66 Hektar. Ein Drittel davon ist immer für den Erstwein Palmer reserviert, ein Drittel für den Zweitwein Alter Ego und beim letzten Drittel wird jedes Jahr entschieden, ob Erst- oder Zweitwein – je nach Qualität. Das Durchschnittsalter der Reben für den Erstwein Palmer liegt bei 50 Jahren. Die Reben für den Alter Ego sind durchschnittlich 35 bis 40 Jahre alt. Im Keller wird alles spontan im Edelstahl fermentiert. Inzwischen wird hier komplett schwefelfrei vergoren, erst nach der Malo folgt die Zugabe. Eine Methode, die sich bei Biodynamikern immer mehr durchsetzt und die einfach die Frucht deutlich sauberer erhält. Es wird komplett entrappt. Im Weinberg ist Château Palmer bei einer Pflanzdichte von 10.000 Stöcken pro Hektar angekommen. Das Ziel von unter 500 Gramm pro Pflanze ist erreicht. Sie haben sogar zwei Hektar im Besitz, die mit 20.000 Pflanzen bestückt sind, bei gleichem Gesamtertrag je Hektar. Das heißt, wir kommen dort auf nur 3 kleine Träubchen und ein Gesamtgewicht von unter 300 Gramm pro Pflanze. Das Ziel ist eigentlich nicht der Hektarertrag, sondern der Ertrag pro Pflanze. Und diese 300 Gramm pro Pflanze entsprechen in etwa dem gleichen Extremismus eines Roberto Voerzio, der in Barolo praktiziert, oder eines Dominique Leandre Chevalier an den Côtes de Blaye. Chateau Palmer hat zwar später angefangen mit der Biodynamie als Pontet Canet, aber in Bezug auf Ertrag pro Pflanze und ambitionierter Zielsetzung ist Palmer im Médoc vielleicht sogar ganz vorne.
Jahrgangsbericht
2025 reiht sich ganz sicher ein bei den besten Bordeaux-Jahrgängen ever aus 2009, 2016 und 2022, und ist dabei einer der balanciertesten und ausgewogensten Jahrgänge überhaupt. UND sehr früh zugänglich und charmant. So soll es sein!
/100
Parker über: Chateau Palmer 3eme Cru
One of the most refined and seamless wines of the vintage is the 2025 Palmer, a blend of 55% Merlot, 41% Cabernet Sauvignon and 4% Petit Verdot that wafts from the glass with aromas of sweet blackberries, plums and licorice complemented by floral accents of violet and wisteria (yes, the window of the tasting room was closed). Full-bodied, suave and layered, with a deep and concentrated core of fruit, bright acids and supple tannins, it's already harmonious and complete, concluding with a long, penetrating finish. At only 13.5% alcohol, this is quite a bit lower than most recent sunny vintages at Palmer.
/100
Falstaff über: Chateau Palmer 3eme Cru
Tiefdunkles Rubingranat, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Schwarze Beerenfrucht, ein Hauch von Cassis, zarter Nougat, dezente Würze, einladendes Bukett. Komplex, saftig, schwarze Kirschen, feine Extraktsüße, reife Tannine, mineralischer Nachhall, Nougattouch im Abgang, große Länge, sicheres Reifepotenzial, verführerischer Stil.
/100
Quarin über: Chateau Palmer 3eme Cru
Schwarze Farbe. Intensive, feine, fruchtige und subtile Nase. Nuancen von Brombeeren und Heidelbeeren, untermalt von Vanille und gekochten Früchten mit einer leicht karamellisierten Anmutung. Am Gaumen äußerst fleischig im Auftakt, mit einem geschmeidigen Verlauf und strahlender Frucht; reich an Aromen entwickelt sich der Wein zunächst schmeichelnd, bevor er in der Länge an Struktur gewinnt. Dort zeigt er sich frischer und floraler, auf einem zugleich sehr dunkelfruchtigen und beinahe paradoxen Hintergrund. Unwiderstehlich! Assemblage: 55 % Merlot, 41 % Cabernet Sauvignon, 4 % Petit Verdot. Alkoholgehalt: 13,5 % – pH-Wert: 3,70. Ertrag: 20 hl/ha.
/100
Yves Beck über: Chateau Palmer 3eme Cru
Das Bouquet von Palmer entfaltet sich mit der gewohnten Eleganz durch Aromen von Johannisbeeren und Veilchen, gefolgt von Noten von Orangenschalen, Szechuanpfeffer und Lakritz. Cremig im Auftakt, beginnt der Wein eine elegante und subtile Reise entlang des Gaumens. Er setzt auf Finesse und verfügt gleichzeitig über Tannine, die ihm Kraft und Fülle verleihen, unterstützt von einer prägnanten und saftigen Säure, die für Frische sorgt. Ein Palmer, der seine Identität, seine Einzigartigkeit und seinen Wunsch unterstreicht, durch seine Raffinesse, seine Grazie, seine Gelassenheit und seine Bescheidenheit zu glänzen. Er weiß, dass er großartig ist, lässt aber jeden selbst zu diesem Schluss kommen. Wenn Finesse über Kraft steht, muss sich Größe nicht mehr beweisen!
/100
Jeff Leve über: Chateau Palmer 3eme Cru
Iris, violets, and roses might start the aromatics, but that's not all there is, as you also find cherries, currants, dried flowers, and hints of spice, which are all front and center. The palate, however, is the star of the show. The combination of vibrant, sweet, ripe, clean, and pure fruits, coupled with its vivid energy, drives the long, seamless, elegant, and sensuous finish. There is concentration and power, but everything is so refined that it is not something you notice. The finish starts off slowly, building into a crescendo of perfectly ripe fruits. The key to the vintage was the late-August rains, which allowed for lower ABV and better fruit maturity. The wine blends 55% Cabernet Sauvignon, with 41% Merlot, and 4% Petit Verdot. 13.5 % ABV, 3.7 pH. The yields were small at 20 hectoliters. The harvest took place from September 4 to September 25. This is the earliest start to a harvest in the history of the estate. Drink from 2030-2070.
/100
Tim Atkin über: Chateau Palmer 3eme Cru
Tight and powerful nose with plenty of sweet spice from oak and the wild edge of Palmer.,This reveals more and more with each swirl of the glass. Very classy black fruit aromas,with damson, cherry and elderberry. Savoury and saline mineral hints, and a core of,beautifully extracted tannins. All backed up by the juicy acidity of the vintage (although,the pH. here at Palmer is completely normal at 3.7). This has tremendous multilayered,purity with a hint of the savoury, vivid and vivacious terroir of Palmer and layer upon,layer of black fruit. This will be terrific and curiously approachable in youth, but waiting,will pay huge dividends as this wine has a very long life ahead of it indeed. Very,compelling wine indeed. Congratulations to Thomas Duroux and his team.
/100
Vinum über: Chateau Palmer 3eme Cru
Die Nase von Palmer ist tiefgründig und komplex, ein ganzer Korb von dunklen Beeren paart sich mit frisch gepflücktem Thymian und Veilchenblüten; dicht und fleischig im Auftakt, wird am mittleren Gaumen schlanker, vertikaler, die reife Frucht duelliert mit einer massiven Tanninstruktur, die Gerbstoffe sind perfekt reif, verleihen Grip und tragen den Wein in einen eleganten, rotfruchtigen Abgang. Monumental, kraftvoll und doch frisch ist das einer der eindrucklichsten und gleichzeitig paradoxesten Palmer, die ich je verkosten konnte. (Trinken von 2032 bis 2065)
/100
Alexandre Ma über: Chateau Palmer 3eme Cru
Tasting this wine is like being carried into a surge of fruit, as if lifted onto a wave, riding its crest while countless fruit swirl, rise, and fall around you in vivid motion. And yet, unlike wines that simply give themselves over to exuberance, Château Palmer knows exactly how to hold back. At the very moment you are about to reach the peak, a fine veil of powder-like tannins appears, joined by a subtle, composed bitterness of Pu-erh tea, gently gathering the rhythm and drawing it inward. What follows is a quiet shift. A trace of sandalwood emerges, leading you away from the brilliance of sensation, into stillness, into reflection, into something closer to meditation. For me, Château Palmer 2025 offers more than pleasure alone. It is an immersive sensory experience, one that lifts you beyond reality and carries you into a space of quiet elevation.
/20
Gerstl über: Chateau Palmer 3eme Cru
Dass Palmer dermassen intensiv duftet kommt nicht jedes Jahr vor, das deutet auf immense Konzentration hin, da ist eine geballte Ladung wollüstig reife Frucht, ganz auf der kühlen, eleganten Seite, die Vielfalt der Aromen ist unbeschreiblich und was für eine atemberaubende Tiefe. Das ist in der Tat einer der konzentriertesten Palmer die ich kenne, der erinnert an den monumentalen 1961er, ein ähnliches Potenzial steckt da zweifellos drin, die Leichtigkeit mit der er das hinüberbringt ist das faszinierendste am Wein, die Zeit steht still, ich versinke in einen Traum, bin total gefangen von diesem Aromenspektakel, das ist ganz klar ein Wein der die 20 Punkte Skala sprengt. (mg)
Palmer
Obwohl Chateau Palmer offiziell nur ein 3eme Cru ist, liegt er qualitativ oft weit darüber. Besonders bekannt ist er für sein extrem duftiges Bouquet, das ihn bereits in der Nase unverkennbar macht. Mit 40 % ist der Anteil an Merlottrauben im Verschnitt für einen Margaux relativ hoch, das mag ihm...