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Chateau Les Carmes Haut Brion 2025
- Cabernet Franc 54%, Cabernet Sauvignon 29%, Merlot 17%
- rot, trocken
- 13,0% Vol.
- Trinkreife: 2033–2065
- Verpackt in: 6er OHK
- pikant & würzig
- saftig
- strukturiert
- Lobenberg: 100+/100
- Suckling: 99–100/100
- Quarin: 100/100
- Yves Beck: 100/100
- Falstaff: 100/100
- Alexandre Ma: 99–100/100
- Weinwisser: 99–100/100
- Vinum: 98–100/100
- Jeff Leve: 98–100/100
- Gerstl: 20/20
- Frankreich, Bordeaux, Pessac Leognan
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur:
Carmes Haut Brion, 197, av. Jean Cordier, 33600 Pessac, FRANKREICHZutaten:
Trauben Konservierungsstoffe / Antioxidantien: Sulfite (E220–E224)100ml enthalten durchschnittlich Brennwert 75 kcal / 314 kJ Kohlenhydrate 1,1 g Zucker 0,1 g Enthält geringfügige Mengen von Fett, Fettsäuren, Eiweiß, Salz
Kauf ganzer 6er-Gebinde inkl. Holzkiste
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Heiner Lobenberg über:
Chateau Les Carmes Haut Brion 2025
/100
Carmes Haut-Brion besteht 2025 aus 54 Prozent Cabernet Franc, 29 Prozent Cabernet Sauvignon und 17 Prozent Merlot. Die Cabernet Franc ist eigentlich Cabernet Franc Bouchet, eine Variante mit sehr viel kleineren Beeren und dickerer Schale, ähnlich wie man es sich bei Syrah und Petite Syrah vorstellen muss. Dadurch erhält man mehr Spannung, Tannine und Aromatik. Der 2025er hat 13 Volumenprozent Alkohol und einen pH-Wert von 3,59. Nicht chaptalisiert, nur natürlicher Alkohol. Hier wird niemals Zucker zugesetzt. Gelesen wurde vom 7. bis 19. September. 65 Prozent der Trauben wurden im Keller nicht entrappt. Fermentiert wurde über 50 Tage spontan im Stahl, der Trester wird mit einem Stahlsieb nach unten gedrückt. Eine Methode, wie sie historisch in Barolo üblich war und teilweise auch noch ist. Das holt harsche Tannen wieder raus. Zu 70 Prozent im neuen Barrique ausgebaut, zu 19 Prozent in 1800-Liter-Fässern und zu 11 Prozent in der Amphore. Die Cabernet Franc Reben sind über 60 Jahre alt, gemeinsam mit den Ganztrauben und dem Ausbau in Amphoren – das macht das Weingut aus. Ich glaube es gibt nichts so Spezielles wie Carmes Haut-Brion am Place de Bordeaux. Natürlich gibt es das auch bei kleinen, winzigen Winzern in Saint-Émilion. Aber für ein Weingut mit 40.000 Flaschen ist Carmes Haut-Brion einzigartig. Der 2025er ist fast schwarz. Die Nase ist eine Mischung aus fast schwarzem Kirschlikör mit konzentriertem Maulbeersaft. Wow, so wuchtig und intensiv! Aber auch so fein… Die Tanninstruktur schon in der Nase total verspielt und seidig, trotz der intensiven Wucht. Nichts kratzt, nichts ist rau, nichts schwer. Alles leicht und trotzdem opulent. Dann kommen Blaubeere und schwarze Erde durch. Die Cabernet Franc ist die klare Dominante. Das erinnert doch sehr an Clos Rougeard. Die 65 Prozent Ganztrauben geben eine feine Würze, ohne dass das Ganze abdriftet ins Vegetabile. Der erinnert dann schon mehr an einen schwarzen Burgunder aus Morey-Saint-Denis. Vielleicht Domaine Arlaud. Auch im Mund diese unendliche Leichtigkeit des Seins. Sowas seidiges, verspieltes an Tannin… Dazu diese Würze aus den Rappen. Das bringt eine ungeheure Spannung und Intensität. Aber es bleibt trotzdem immer schwebend. Trinkig und lecker vom ersten Moment an. Der Wein steht unglaublich lange im Mund und ist unglaublich intensiv. Viel Energie vom Kalkstein! Das ist ein superfeines Monster für Freunde des frühen Genusses. Eine Kombination, die sehr selten ist in solchen Jahren mit sehr viel Sonne, wo der potenzielle Alkohol sehr viel höher sein müsste. Aber die Reben haben im Juni, Juli und August dicht gemacht, um sich zu schützen, das stoppte die Zuckeranreicherung der Photosynthese. Ohne dabei die aromatische Reife zu stoppen. Das macht die Besonderheit des Jahres 2025: Unglaublich samtig, seidig und trotz des Tanninreichtums total fein und niedrig im Alkohol. 13 Grad. Zusammen mit Pichon Lalande und Montrose an diesem Tag das absolute Highlight. Wahrscheinlich sind das die drei Weine des Jahres am linken Ufer. Ich weiß nicht, ob der klassische Bordeaux Trinker, der heute 60, 70 Jahre alte Sammler, diesen Wein zu seinen absoluten Favoriten erklärt. Das könnte dann schon mehr Montrose sein. Aber für die jungen Generationen der früheren Genießer ist dieser Carmes Haut-Brion die Quadratur des Kreises. Weil er so unglaublich filigran, seidig und früh zugänglich ist. Ein genialer Stoff! *** Les Carmes Haut-Brion hat nur 7,6 Hektar Reben. Der Park um das Château ist allerdings vier Mal so groß. Über 10.000 Stöcke pro Hektar. Also extrem kleine Erträge pro Pflanze, weniger als ein halbes Kilo. Über 40 Jahre alte Reben. Wir haben hier überwiegend Kiesböden mit tiefem Lehm und Kalkstein. Eine spannende Kombination, gerade in trockenen Jahren, denn die Lehmböden sind ein idealer Wasserspeicher. Les Carmes Haut-Brion ist das einzige Château überhaupt, das mit Adresse direkt in Bordeaux liegt. Die Weinberge liegen direkt neben Haut-Brion, besseres Terroir in der Appellation gibt es nicht. Zwischenzeitlich war das Weingut im Besitz der Familie Chantecaille und wurde von Didier Furt geleitet. 2010 wurde es an eine Investorengruppe um Patrice Pichet verkauft – dieses große Terroir weckt nun mal Begehrlichkeiten. Guillaume Pouthier, zuvor Weinbergsdirektor bei Chapoutier, wurde zum Direktor ernannt, Stéphane Derenoncourt ist seit mehreren Jahren beratend tätig. Das einzig Negative, was sich über diese traditionell bereiteten, klassischen, tiefen und komplexen Weine sagen lässt, ist, dass es leider immer viel zu kleine Mengen von ihnen gibt. 2022 zB 30 Tsd. Flaschen, 2023 35 Tsd., 2024 25 Tsd. Und 2025 ca. 40 Tsd. 2016 wurde ein kompletter Neubau direkt neben dem alten Château errichtet. Ein von Philippe Starck designter Komplex. Modern, aber auch genial. Die Besonderheit bei Carmes Haut-Brion ist auch die Art der Vinifikation. Ein Teil der Trauben wird nicht entrappt und als Ganztraube in die Vergärung gegeben. Die Beeren werden auch nicht angequetscht, um nur die weicheren Tannine aus den Häuten zu extrahieren und nicht die grünen Tannine aus den Kernen. Bei der spontanen Vergärung im Betontank wird ein Schichtverfahren angewendet. Entrappte und nicht entrappte Schichten wechseln sich ab, die Flüssigkeit wird völlig natürlich umgewälzt, sodass immer alle Beeren von Saft umgeben sind. So wird eine sanftere und gleichmäßigere Extraktion sichergestellt. Das Ganze nennt sich passive Extraktion. Nach der ersten Fermentationsphase wird der Free Run Juice weiter separat fermentiert. Der Rest wird sanft abgepresst. Beide Partien werden nach acht Tagen der Fermentation wieder vermählt. All das wird getan, um nichts Hartes in die Weine zu bekommen und trotzdem die Frische aus Rappen zu erhalten. Ausgebaut wird zu 70 Prozent in Neuholz, zu 10 Prozent in Amphoren und zu 20 Prozent im neuen 1800-Liter Holzfass. Durch die Amphoren soll die reine Frucht bewahrt werden. Es wird biodynamisch gearbeitet, allerdings ohne Zertifizierung. Les Carmes Haut-Brion ist schon seit 10, 15 Jahren auf dem Weg zur Klasse von Haut-Brion.
Jahrgangsbericht
2025 reiht sich ganz sicher ein bei den besten Bordeaux-Jahrgängen ever aus 2009, 2016 und 2022, und ist dabei einer der balanciertesten und ausgewogensten Jahrgänge überhaupt. UND sehr früh zugänglich und charmant. So soll es sein!
/100
Suckling über: Chateau Les Carmes Haut Brion
The precision is so seductive and intellectual, with aromas of fresh flowers, iron, graphite, cedar, blood oranges and black fruit. It's medium-bodied with a compact palate of intense tannins that melt into the wine. Rather weightless in nature. It kicks in at the end with incredible intensity and focus. 13% alcohol. 65% whole cluster. 54% cabernet franc, 29% cabernet sauvignon and 17% merlot, mostly co-fermented.
/100
Quarin über: Chateau Les Carmes Haut Brion
Tiefschwarze Farbe. Tiefgründige Nase mit Düften von schwarzen Früchten, roten Früchten (Himbeere) und Rauch. Am Gaumen im Auftakt breit, sofort voluminös und kraftvoll mit einer majestätischen Entwicklung. Dieser schmelzige und edle Wein schreitet sanft, langsam und sehr opulent voran, bevor er sich im Finale entspannt, ätherischer wird und sich dabei wunderbar strukturiert – bemerkenswert in seiner Balance, seiner Einzigartigkeit und Komplexität. Er endet mit einem famosen Gerbstoffkorn und einer außerordentlichen, einnehmenden Länge, die einen sprachlos macht! Wow! Wunderschön! Seit der Assemblage zweimal verkostet! Er wird hundert Jahre halten.
/100
Yves Beck über: Chateau Les Carmes Haut Brion
Die Subtilität der Intensität ist für sich genommen bereits ein Paradox. Das erinnert einfach daran, dass das eine das andere nicht ausschließt! Über die Intensität hinaus ist es die Fähigkeit dieses Bouquets, schon in den ersten Sekunden die Persönlichkeit von Carmes zu enthüllen und sofort Erinnerungen an sehr große Flaschen wachzurufen, wie etwa den 1949er, wobei die offensichtliche Natur des Terroirs sich vor die Rebsorten und die Menschen stellt, die ihn vinifiziert haben. Es ist ein Ort, der sich unbestreitbar ausdrückt. Die Noten von Schwarzkirschen verbinden sich mit Düften von Pfingstrosen, Röstnoten, Cassis, Orangenschale, Malz und Pfefferminze. Der leicht cremige Auftakt kündigt einen methodischen Wein an, der sich nach und nach entfaltet. Ein wahrer Taktiker, der im Verlauf an Breite gewinnt und durch die Energie glänzt, die er im richtigen Moment am richtigen Ort zu bündeln weiß (das nennt man auf Griechisch Kairos …), und der der Gaumenmitte eine (...) Note verleiht! Die Tannine zeigen sich erst spät (alles andere hätte mich überrascht) und überzeugen durch ihre stille Kraft, ihre klare Aussage und ihre Zurückhaltung: so schnell wie möglich, aber so langsam wie nötig! Sie bewirken, dass Tiefe und Frische gefestigt und bestätigt werden, und nehmen die Säurestruktur mit sich, damit sie ihrer wesentlichen Aufgabe gerecht werden kann – neben dem Beitrag zu langer Lagerfähigkeit nämlich zu erfrischen und die Saftigkeit des Weins zu unterstreichen. Ein Carmes Haut-Brion, der seine Kraft mühelos einrahmt, indem er sie mit ebenso prägnanten Elementen umgibt! Er ist brillant in seiner Fähigkeit, sich mit Kraft und Spannung zu positionieren und dabei das Recht zu beanspruchen, nicht alles zu sagen – aber doch genug, damit man versteht, dass er die beeindruckende „Hall of Fame“ des Weinguts bereichern wird. Die Botschaft ist klar: Man wird warten müssen, aber wenn man sich dazu entschließt, eine Flasche in ihrer Jugend zu öffnen, wird der Begriff eines großen Gewächses bereits deutlich erkennbar sein. Carmes Haut-Brion tritt in eine neue Ära ein; auch wenn er sich stets behauptet hat, profitiert er heute davon, dass die Teams, die Tag für Tag mit höchster Sorgfalt jedes Detail im Blick behalten, in den letzten Jahren so viel investiert haben. Das nennt man die Früchte einer langjährigen Arbeit ernten. Dadurch muss Carmes nicht mehr überzeugen – er kann nun ganz für sich selbst stehen. Nicht aus Arroganz, sondern einfach, weil Größe weder Rechtfertigung noch Klassifizierung oder Bewertung braucht. Wenn man groß ist, ist man groß. Und es braucht nicht einmal potenzielle Bewertungen.
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Falstaff über: Chateau Les Carmes Haut Brion
Tiefdunkles Rubingranat, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Reife dunkle Beerenfrucht, ein Hauch von Zwetschken, floraler Touch, angenehme Kräuterwürze, etwas Nougat und Orangenzesten. Komplex, dabei lebendig, reife Kirschen und Heidelbeeren, feine, reife Tannine, geht im Mund förmlich auf, zarte Extraktsüße, bleibt minutenlang haften, bereits in der Jugend sehr überzeugend, Cassis und reife Kirschen im Nachhall, delikat und facettenreich, großes Zukunftspotenzial.
/100
Alexandre Ma über: Chateau Les Carmes Haut Brion
To taste Château Haut-Brion 2025 is to turn the pages of a novel shaped by the tides of time, where lives rise and fall, and where beauty, solitude, desire, and fate are quietly gathered into a single glass. It moves as a restrained force held deep within, and like a river in constant flow, carrying a quiet undercurrent of emotion and a dreamlike landscape in full bloom. Water lily, mulberry, and tamarind unfold in soft succession, touched by a thread of agarwood, leading the senses further inward, each step opening new spaces for imagination. The violet note moves beyond the realm of simple florals, taking on a regal presence that reflects and amplifies the wine’s expanding sense of depth. The 2025 vintage is destined to become a defining chapter in the history of Château Haut-Brion, and may well stand, in time, alongside the great 1989.
/100
Weinwisser über: Chateau Les Carmes Haut Brion
Ungeheuer tiefgründiges Bouquet, Wildkirsche, edle Cassiswürze, verführerisches Veilchenparfüm. Im zweiten Ansatz Iris, Lakritze und Schlehensaft. Am komplexen Gaumen mit cremiger Textur, engmaschigem Tanningerüst, geradlinig, besticht durch ungemeine Präzision, perfekt trainierten Körper. Im katapultartigen, kompakten Finale schnellt der Pessac wie ein Hundertmeter-Sprinter heraus, schwarzbeerige Konturen, dunkle Mineralität, gepaart mit feinsalzigem Extrakt.
/100
Vinum über: Chateau Les Carmes Haut Brion
Dunkel, fast schwarz im Kern; in der Nase ein Cabernet-Duft wie aus dem Bilderbuch, strahlend, frisch, feinwürzig und burgundisch anmutend, faszinierend floral, mit Veilchenblüten, dazu exotische Gewürze; am Gaumen fokussiert, straff im Auftakt, breitet sich aus, füllt den Mund ohne dabei schwerfällig zu sein, der Wein macht es einem bereits als Fassmuster schwer, zu spucken, ungemein saftig, voller Energie, Rasse und Lebensfreude, ein zarter Hauch von Bitterstoff verleiht zusätzlich zu einer hervorragenden Säure eine Frische, die seinesgleichen sucht; im Abgang von ausgezeichneter Lange. Ein hochkomplexer Les Carmes Haut-Brion, der früh zugänglich sein wird und doch für eine kleine Ewigkeit gebaut ist.
/100
Jeff Leve über: Chateau Les Carmes Haut Brion
Almost opaque in color, it takes no effort to dig into the floral display. From there you encounter black cherries, licorice, spice box, menthol, cigar wrappers, blackberries and crushed rocks in the aromas. The palate is what steals the show with its vivid display of black, with red fruits, elegant, silky textures, and most importantly, purity of fruit. The velvety finish spreads all over your palate with touches of sea-salt, cocoa, Indian spices and lingering, dark fruits. Clearly, this is in competition with the best vintages the estate has ever produced. The ability to manage the potential of hydric stress, due to their terroir is a large part of what helped make 2025 such a success. The wine was made using 65% whole bunch clusters, blending 54% Cabernet Franc, 29% Cabernet Sauvignon, and 17% Merlot. It is interesting to note this is the highest percentage of Cabernet ever included in the blend. I think it really works here. 13% ABV, pH 3.59. The wine is aging in a combination of 70% new, French oak, 19% foudres, and 11% amphora. Picking took place September 7- September 19. Drink from 2029-2065.
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Gerstl über: Chateau Les Carmes Haut Brion
Dicht und dunkel in der Farbe. Der Duft ist einfach himmlisch geprägt von Frucht und floralen Aromen. Dahinter zeigt das Holz noble Röstaromen und das Terroir bringt die Würzigkeit wunderschön zur Geltung. Schwarze Kirsche, Cassis, Brombeere, Holunder in Hülle und Fülle. Ausdruck von perfekt gereifter Frucht aber in einem edlen Zusammenspiel mit der Frische die dem Wein viel Strahlkraft gibt. Cremiger und saftig fleischiger Auftakt mit hochkonzentrierter Frucht. Die Säure gibt dem Wein eine perfekte Balance und gibt dem Weinen eine unvergleichliche Trinkfreudigkeit. Das Terroir ist geprägt von Lehm und Kalkstein was die Tanninstruktur etwas prägnanter erscheinen lässt - trotzdem seidig fein und cremig. Struktur und Kraft sind wunderbar ins Gesamtbild eingebettet. Trotz seiner Intensität wirkt der Wein total harmonisch und zeigt schon heute sein enormes Genusspotential. Der 2025er fügt sich nahtlos in die Erfolgsgeschichte von Les Carmes-Haut-Brion ein - vermutlich hat er die Messlatte nochmals höher gelegt. (pb)
Weingut über: Chateau Les Carmes Haut Brion
We’ll certainly remember that vintage as a unique vintage on its own, and a paradoxal one with early tastings highlighting a pronounced duality in the wines. Known and describe as a hot and dry vintage, the 2025 growing season tilted toward over-ripeness, with the accompanying risks of elevated alcohol and lack of balance. Following tastings of our vats we were impressed by the level of refinement, aromatic brightness and freshness in the wines. And once vinification is finished, our analyses showed high and very refined tannic structure (higher than vintage 2022) with low alcohol levels of 13% ABV and refreshing acidity (3.59PH). Always a necessity to reminds the singularity of Carmes: whole bunches vinification (65% this year), infuse wine with an immerged cap fermentation and finally the use of co-fermentation techniques to respect the expression of each place as we have a co-planted vineyard. In a warmer climate context, 2025 confirms that precise viticultural practices can, when the vintage allows, preserve moderate acidity and alcohol levels while achieving full ripeness. More than ever, this vintage reinforces our conviction. A great wine must captivate in the present and reveals its emotion over time. Vintage 2025 of Château les Carmes Haut Brion combines undeniable density and power with an unexpected sense of restraint expression and clarity. And rather than being round, big and concentrated the wine is focused and precise with a great sense of terroir. We expect that vintage to be accessible quite soon due to its analytic balance, while offering amazing ageing potential for those willing to wait a little bit. ,
Carmes Haut Brion
Als 1584 der Mönchsorden der Karmeliter (»Les Carmes«) begann, auf den 4,5 Hektar Kiesanhöhe in Pessac Wein anzubauen, wussten die geistlichen Herren offensichtlich, was sie taten.