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Chateau Le Pin 2025
- Merlot 100%
- rot, trocken
- 14,0% Vol.
- Trinkreife: 2033–2065
- Verpackt in: 1er OHK
- strukturiert
- pikant & würzig
- seidig & aromatisch
- Lobenberg: 100/100
- Suckling: 99–100/100
- Falstaff: 100/100
- Colin Hay: 100/100
- Weinwisser: 98–99+/100
- Vinum: 98–100/100
- Jeb Dunnuck: 97–100/100
- Lisa Perrotti Brown: 97–99/100
- Jeff Leve: 97–99/100
- Frankreich, Bordeaux, Pomerol
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur:
Le Pin, , 33500 Pomerol, FRANKREICHZutaten:
Trauben Konservierungsstoffe / Antioxidantien: Sulfite (E220–E224)100ml enthalten durchschnittlich Brennwert 81 kcal / 337 kJ Kohlenhydrate 1,1 g Zucker 0,1 g Enthält geringfügige Mengen von Fett, Fettsäuren, Eiweiß, Salz
Kauf ganzer 1er-Gebinde inkl. Holzkiste
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Heiner Lobenberg über:
Chateau Le Pin 2025
/100
100 Prozent Merlot. Ausgebaut wird der Wein in 65 Prozent neuen und 35 Prozent gebrauchten Barriques. Der Ertrag lag bei 20 Hektolitern pro Hektar. Totale Säure 3 Gramm, der pH-Wert liegt bei 3,79. 2025 ist nicht nur eines der größten Jahre in Bordeaux – speziell in Pomerol und Saint-Émilion – sondern auch das letzte Jahr, in dem der Winemaker Guillaume Thienpont vinifiziert hat. Er ist ja auch der Regisseur von Vieux Château Certan. 25 Jahre war er der verantwortliche Winemaker bei Le Pin. Nun haben sich er und Besitzer Jacques Thienpont getrennt. Also das letzte Werk eines großen Winemakers in 2025. Die Nase ist sehr fein und rotfruchtig, sie erinnert sehr an das Nachbarweingut Guillot Clauzel, das auch von Guillaume Thienpont vinifiziert wird. Ähnliches Terroir wie bei Le Pin. Wir haben feine Zwetschge mit Waldhimbeeren und Walderdbeeren. Extrem fein! Leichte Lakritznote darunter, auch Flieder und Rosenblätter. Sehr schick verwoben! Im Mund erstaunlich viel Grip mit viel roter Waldfrucht. Aber auch Graphit, ein bisschen Holz sogar. Man merkt auch ein bisschen die Trockenheit des Jahrgangs. Der Wein ist weniger saftig, weniger rotfruchtig und ausdrucksstark als der Nachbar Guillot Clauzel und dennoch verblüffend gut. Vielleicht haben diese sandigen Böden über Lehm dazu beigetragen, dass Le Pin vor dem Hintergrund der Wetterbedingungen einfach weniger fruchtsaftiger geraten ist wie der besser versorgte Nachbar Guillot Clauzel, dafür aber zarter und eleganter. Es ist ein extrem guter Wein, aber die Nachbarn des gleichen Weinmakers Guillaume Thienpont, VCC und Guillot Clauzel, sind schon gleichwertig. *** Château Le Pin ist ein winziges Weingut mit 2,8 Hektar von Jacques Thienpont in Pomerol, beste Lage neben Trotanoy und Enclos Tourmaline. Das Terroir besteht aus Kies und Sand in dicker Schicht. Der Lehm liegt sehr viel tiefer. Das heißt, nur die alten Reben erreichen die Lehmschicht mit der guten Wasserführung. 2025 war der letzte Jahrgang, den der geniale Weinmacher Guillaume Thienpont vinifizieren durfte, ab 2026 macht er nur noch VCC und Guillott Clauzel.
Jahrgangsbericht
2025 reiht sich ganz sicher ein bei den besten Bordeaux-Jahrgängen ever aus 2009, 2016 und 2022, und ist dabei einer der balanciertesten und ausgewogensten Jahrgänge überhaupt. UND sehr früh zugänglich und charmant. So soll es sein!
/100
Suckling über: Chateau Le Pin
The depth and intensity give incredible energy in this Le Pin at this stage. The plum, dried flower, bark and fresh mushroom character is unique and it continues on the midpalate and finish. It’s endless and sophisticated with an ethereal nature. Transcendental in many ways. Can’t wait to try it from bottle. Two thirds the normal production. Pure merlot. Magic.
/100
Falstaff über: Chateau Le Pin
Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Verführerischer Kirschenduft, zart nach Lakritze, Nelken, frisches Waldbeerkonfit, ungemein verführerisches Bukett. Stoffig, komplex, schwarze Herzkirschen, Brombeeren, reife, tragende Tannine, dunkle Frucht, ein Hauch von Extraktsüße, enorme Länge, sicheres Reifepotenzial. Großes Nasen- und Gaumenkino.
/100
Colin Hay über: Chateau Le Pin
(Pomerol; 100% Merlot; a final yield of 20 hl/ha; pH 3.79; 14% ABV; tasted at Le Pin with Jacques Thienpont, Diana Berrouet Garcia and Vianney Gravereaux). Gosh, this is breathtakingly eloquent. Subtle, delicate, intimate and restrained, but all in purity and all in total harmony; this is one of those exceptional and exceptionally rare wines that most eloquently expresses its quality without the need to say much at first. The time to write that sentence is enough for the florality to build in the glass – and it's utterly divine. Peony, hibiscus and a little lilac – nothing really as demonstrative as violet. A little rose petal too, very delicate and finely detailed. Immediately as I put this in my mouth, this is the wine of the vintage. It's a personal taste and utterly subjective, but this touches me emotionally and triggers a near physical response. I've never been touched by the beauty of a wine so much. I will remember this for ever. The delicacy of the tannins on the finish is incredible. Perfection. As yet, the only wine I have ever tasted to make me sob
/100
Weinwisser über: Chateau Le Pin
Dunkles, tiefgründiges Bouquet, frischer Hanf, getrocknete Kamillenblüte, dunkle Mineralität, frischer schwarzer Pfeffer und rote Beeren. Am dicht verwobenen Gaumen mit samtiger Textur, unglaubliche Energie zeigend, tänzerischer Rasse, kakaoartigem Tanningerüst und engmaschigem Körper. Im kaskadenartigen, aromatischen, nicht enden wollenden Finale Wildkirsche, Graphit sowie Kakaobohne im beeindruckendem Rückaroma. Die Höchstnote zücke ich heute noch nicht, aber weit weg ist der Pomerol davon nicht mehr entfernt.
/100
Vinum über: Chateau Le Pin
Vom Ausbau geprägt, ein Duft zum Eintauchen, markante Rauchnote, Zartbitterschokolade, über dunkler Kirschfrucht, Pflaume, orientalische Gewürze, auch florale Noten; am Gaumen reichhaltig, fast zwei Mund voll Wein, mächtig, druckvoll, reiffruchtig, dabei schwerelos über die Zunge gleitend, die Tannine sind beeindruckend, in Massen vorhanden; im Abgang mit Backpflaumen, Kräutern und Weihnachtsgewürzen, fast ewig lang. Ein Le Pin, der stilistisch irgendwo zwischen 2022 und 2023 anzusiedeln ist. Hervorragend.
/100
Jeb Dunnuck über: Chateau Le Pin
A heavenly, wow-inducing wine in the vintage, the 2025 Château Le Pin is 100% Merlot from yields of just 20 hectoliters per hectare, which was harvested on September 4 after the rains to help carry a touch more generosity and charm. Resting in 65% new French oak, it has a Grand Cru Burgundy-like style in its framboise, spicy wood, dried flowers, and graphite-driven aromatics. Full-bodied on the palate, it has a deep, layered, seamless mouthfeel, ultra-fine, velvety tannins, and flawless balance, all carried through a gorgeous finish. Hitting 14% alcohol with a pH of 3.79, I'd say this is one of the wines of the vintage, and it brings more richness, sexiness, and texture than most. It will be impossible to find given the tiny quantities, but wow, what a wine.
/100
Lisa Perrotti Brown über: Chateau Le Pin
Powerful, Juicy, Black Fruit, Earthy, Crushed/Wet Rocks, Roses, Medium to Full bodied, Moderate Acidity, Subtle Oak, Grainy Texture, High Tannin, Needs Time
/100
Jeff Leve über: Chateau Le Pin
Vivacious, lifted style of Le Pin with layers of silky, velvety, black cherries, licorice, herbs, spices, and orange rind. There is concentration, opulence, and most importantly, lift, so even with all the weight of the fruit, the wine feels up-beat, and vibrant, with lingering notes of crushed flint, and gravel stones, black plums, cherries, and licorice. The wine offers incredible length and energy wrapping up everything up with a soft, but, firm, silky, refined finish. Produced from 100% Merlot, 14% ABV, 3.79 pH, the harvest took place September 5 and September 10. Yields were only 20 hectoliters per hectare, making production quite small this year. Drink from 2030-2055.
Quarin über: Chateau Le Pin
Dunkle Farbe mit purpurnen Reflexen. Intensive, feine, fruchtige und subtile Nase, geprägt von Kirsche und floralen Noten. Die rätselhafte, wunderbare Sanftheit von Le Pin zeigt sich in diesem 2025 besonders deutlich. Die Feinheit des Mundgefühls, der Hedonismus, die nahezu fehlenden Tannine und die luftige Leichtigkeit verleihen ihm eine enorme Trinkverführung. Große Länge. 100 % Merlot. Alkoholgehalt: 14 % – pH-Wert: 3,78. Ertrag: 20 hl/ha.
Giuseppe Lauria über: Chateau Le Pin
100 % Merlot. pH: 3.79, 20 hl/ha. 13.0 Vol.-%. Lese vom 20. bis 29.September. Berauschendes, ungemein präzises, rotbeeriges, fast burgundisch anmutendes Bouquet mit Wild- und Schwarzkirschen, roten Kirschen, rotem Johannisbeergelee sowie deutlich aparten Terroirnoten des von Eisen durchzogenen Kieselsteinbodens („Iron Gravel“). Dazu gesellen sich verführerische florale Anklänge von getrockneten Rosenblättern und Flieder. Am finessenreichen, schmelzig umrahmten Gaumen zeigt er sich mit energiegeladener Rasse, straff, präzise und zugleich überaus fein arrangiert. Welch eine Souplesse, verbunden mit feinster Süße und magischer Rasse. Das kaskadenartige Finale ist geprägt von rotbeerigen Noten, Schießpulver, Graphit und royaler Adstringenz. Ein total verdichtetes Finale. Auf die Frage, was die Essenz des Jahrgangs sei, antwortet Jacques Thienpont mit seinem entwaffnenden Humor: „A big surprise“. Für mich ist das einer der besten Weine des Jahrgangs.
Le Pin
Auf einer winzigen Fläche entsteht in Pomerol eines der absoluten Spitzengewächse des gesamten Bordelais, dessen Name jeden Weinkenner in Ehrfurcht versetzt: Le Pin.