Chateau Jean Faure Grand Cru Classe 2025
- Cabernet Franc 65%, Merlot 33%, Malbec 2%
- rot, trocken
- 13,5% Vol.
- Trinkreife: 2030–2055
- Verpackt in: 12er OHK
- voluminös & kräftig
- tanninreich
- Lobenberg: 98–100/100
- Yves Beck: 96–98/100
- Colin Hay: 95–97+/100
- Galloni: 95–97/100
- Jeff Leve: 95–97/100
- Weinwisser: 95–96/100
- Lisa Perrotti Brown: 94–96/100
- Revue du Vin de France: 94–96/100
- Alexandre Ma: 94–96/100
- Vinum: 94–96/100
- Jeb Dunnuck: 94–96/100
- Gerstl: 20/20
- Frankreich, Bordeaux, Saint Emilion
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur:
Jean Faure, , 33330 Saint Emilion, FRANKREICHZutaten:
Trauben Konservierungsstoffe / Antioxidantien: Sulfite (E220–E224)100ml enthalten durchschnittlich Brennwert 81 kcal / 337 kJ Kohlenhydrate 1,1 g Zucker 0,1 g Enthält geringfügige Mengen von Fett, Fettsäuren, Eiweiß, Salz
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Heiner Lobenberg über:
Chateau Jean Faure Grand Cru Classe 2025
/100
13,5 Volumenprozent Alkohol, der pH-Wert liegt bei 3,65, die Säure bei 3,15. Ausbau zu 40 Prozent in großen Holzfudern, zu 10 Prozent in Betoneiern, zu 25 Prozent in neuen Barriques und zu 25 Prozent in gebrauchten. 65 Prozent Cabernet Franc, 33 Prozent Merlot und zwei Prozent Malbec. Hier wurden recht viele Rappen der reifen Cabernet Franc zur Vergärung gegeben. Die Rappen sind in der Nase sofort zu spüren und das in einer unglaublichen Art und Weise. Unglaublich weiches, würziges Burgund – Dujac, dazu Clos Rougeard von der Loire. Wow, was für eine Nase! Das erinnert mich sofort an den reinsortigen Cabernet Franc, den Jean Faure in 2023 gemacht hat. So unglaublich viel Charme! Himbeere, Erdbeere, tolle Süße… Reinplumpsen möchte man! So fein, so reif und so verspielt zugleich! Das Tannin ist so seidig, dazu helle Lakritze, etwas Nutella und gelbe Mango. Nur Riechen reicht schon! Der Mund ist sehr konzentriert, wird aber überdeckt von Tanninmassen. Die sind aber Samt und Seide… Florale Noten dazu mit Flieder, alles ist spielerisch-leicht und tänzelnd. Nirgendwo harte Ecken und Kanten. Das ist fein, lecker und pikant mit einem grandiosen Zug bis in das salzige Finale. 2025 hat auf jeden Fall dasselbe Potenzial wie 2022 und 2023. Vielleicht irgendwo eine Mischung aus 2023 und dem etwas pikanteren, säurebeladeneren 2019er. Unendlicher Charme mit totaler Samtigkeit und satter Konzentration. Das ist ziemliche Saint-Émilion-Perfektion der neuen Art. Nicht zu vergleichen mit dem Nachbarn Cheval Blanc, der viel klassischer daherkommt. Jean Faure ist so etwas wie Château Coutet oder wie einige Nachbarn aus dem Pomerol. Alles tanzt, alle Sinne werden berührt. Der Wein hallt lange nach und ist trotzdem einfach nur fein und lecker. Eine wahre Köstlichkeit! *** Château Jean Faure umfasst 18 Hektar und ist direkter Nachbar von Château La Dominique und Cheval Blanc, alle haben sie gemeinsame Grenzen. Drei Weingüter auf ziemlich gleichem Terroir. Kies- und Lehmböden mit Molasse Fronsadais und etwas Sand und einer sehr guten Wasserversorgung. Diese Weingüter und Weinberge leiden eigentlich nicht so stark unter den trockenen Hitzejahren, wie wir sie seit 2015 fast durchgängig haben. Jean Faure wurde im Laufe der letzten 10 Jahre deutlich auf Dichtpflanzung umgestellt. Die vorhandenen Reben sind weit über 80 Jahre alt. Mit der Dichtpflanzung geht der Ertrag inzwischen auf unter 500 Gramm Trauben pro Stock zurück. Bio und Biodynamie werden hier ganz großgeschrieben, weil der Besitzer Olivier Decelle das Ganze auch schon auf seinem Roussillon-Weingut Mas Amiel praktiziert. Olivier konnte das Weingut 2004 durch den Verkauf seiner Ladenkette erwerben. Das Weingut gehörte früher Madame Loubat, der vor dem Verkauf an Moueix auch das Château Pétrus gehört hat. Sie wollte jedoch nicht an die meistbietenden Nachbarn wie Cheval Blanc verkaufen und so kam der externe Olivier Decelle zum Zuge. Der Berater des Weinguts ist der sehr auf Biodynamie ausgerichtete Daniel Duclos. Die Weinberge werden mit dem Pferd gepflügt, um die Verdichtung zu minimieren. Der sanfte Rebschnitt nach Simonit wurde bei Jean Faure erstmals 2018 eingeführt. Damit werden der Saftfluss und die Versorgung der Reben verbessert. Gleichzeitig kann Krankheiten und Infektionen besser vorgebeugt werden. Der neue Berater Duclos ist Spezialist dafür und sein Vater gilt als Pionier für den sanften Rebschnitt in Saint-Émilion. Die Trauben werden – je nach Notwendigkeit – zum Teil entrappt, zum Teil als Ganztraube in die Fermentation gegeben. Diese findet im rohen Zement oder im Holz statt. Ohne Temperaturkontrolle, aber es gibt auch keine Kaltmazeration davor. Wir sind hier komplett zurück in der Ursprünglichkeit. Grundsätzlich wird kein externer Schwefel bis zum Frühjahr nach der Lese eingesetzt. Alle Prozesse laufen schwefelfrei, wie Olivier Decelle das bei Frau Lapasse in der Schweiz gelernt hat, die ihm sagte: »Vergärung mit Schwefel ist wie Schwimmen mit Haien.« Das schwefelfreie Arbeiten setzt jedoch voraus, dass extrem sauber und penibel gearbeitet wird. Leiter des Teams sind Marie-Laure Latorre sowie der hervorragende Assistent Louie, der zuvor bei Beauregard gearbeitet hat.
Jahrgangsbericht
Was für ein Jahrgang! Perfektes Wetter und Klima von Beginn an, reichlich Wasser im Winter und Frühjahr, gute Blüte, sich langsam steigernder Sommer inklusive, wie so oft, etwas zu viel Trockenheit und Hitze, zum Glück dann gerade noch rechtzeitig reanimierende Schauer Ende August und Anfang September. Etwas extrem nur, am linken Ufer nicht so brutal wie 2022, und doch intensiver und perfekter und etwas massiver und druckvoller als 2023 und 2024, sehr 2016er Stil! Viel besser geht es nicht. /// Auf dem rechten Ufer eher eine Wiederholung von 2022. Nach den bis dahin größten, massiven Jahrgängen 2005, 2009 und 2010, den elegant archetypischen, perfekte balancierten konzentrierten 2016 und feinerem 2020, dem spannend aufregenden Unikats-Jahrgang 2019, dem »best ever« 2022, dem umarmenden Supercharmeur 2023 und dem schlanken, reifen und zarten 2024, kommt 2025 wie bestellt und auf Samtpfoten mit einem eigenen Charakter daher. Die konzentrierte Eleganz und große Harmonie und Frische aus 2016 kommt auf dem linken Ufer dazu, ergänzt um die, sich nach der Gärung schon zeigende, erstaunlich frühe Zugänglichkeit und seidige Eleganz mit fruchtig, charmant saftigem Trinkfluss. /// Er scheint auf dem rechten Ufer den ewig lagerfähigen Tannin-Blockbuster (bei sehr moderater Säure) des Hyper-Jahrgangs 2022 (die Reinkarnation von 1982 und 1961 und 1945) zu kopieren, auf dem linken Ufer den 2016er, aber doch auch mit dem viel saftigeren und charmant umarmenden 2023er vereint. 2025 scheint dazu die Spannung und Frische bei sehr moderatem Alkohol (13 Grad) aus 2019 zu ergänzen, und dieser erstaunlich geringe Alkohol ist schon ein Merkmal der Perfektion. Die konzentrierte Eleganz und große Harmonie und Frische aus 2016 kommt auf dem linken Ufer dazu, ergänzt um die, sich nach der Gärung schon zeigende, erstaunlich frühe Zugänglichkeit und seidige Eleganz mit fruchtig, charmant saftigem Trinkfluss. /// Am linken Ufer gibt es ein Drittel weniger Menge als im Durchschnitt, kleinste Beeren, viel Struktur in den Cabernets, aber dank des späten Regens und einiger segensreicher Regensommerstürme auch eine gewisse Frische und Saftigkeit bei toller Reife und Frucht mit perfekter, mittlerer Säure und nur 13 Grad Alkohol. Jean Marc Quarin, Frankreichs Verkostungs-Star: »... eher dem Jahr 2016 ähnlich als 2022 – mit vergleichbaren Alkoholgraden zwischen 13,0 und 14,0 % und ähnlich niedrigen pH-Werten, gleicht 2025 einem 2016(+) mit mehr Präsenz schon beim ersten Eindruck, einem volleren, breiteren Mittelgaumen, einem ansteigenden Verlauf und längeren Abgängen.« Die Werte und Geschmackseindrücke der telefonischen Reports der »Superseconds« von Montrose und Pichon Lalande sowie Pontet Canet erinnert an 2020 und 2016. /// Meine allerersten Eindrücke Ende Januar bestätigen die große Ähnlichkeit mehr zu 2016, etwas konzentrierter und dichter als 2020. Ein perfektes Jahr und ein einfach superber Jahrgang 2025, allerdings mit sehr geringen Mengen. Reife, extrem fruchtige Merlots mit spät voll reifender, pikanter Cabernet und winzigen Erträgen. /// Im Süden, in Pessac, klingt es sogar euphorisch. Der biodynamische Régisseur von Château Carmes Haut Brion, Guillaume Pouthier, schrieb mir im Oktober: »2025 is a very very great vintage because the wine (after 30 days in the vat) comes with a perfect balance, huge and very fine structure, a lot perfume and already an amazing drinkability. It’s a PARADOX vintage because all the people think we find a lot of alcohol in the wine but the average for Carmes is only 13°. It’s a WOW vintage. Come on Heiner, taste it !!!« /// Auf dem rechten Ufer haben die besten Kalksteinterroirs Saint Emilions und die Feuchtigkeit speichernden kühleren Lehmböden des Pomerol grandiose Ergebnisse eingefahren. Die Merlot war mehr als superb in Pomerol, vielleicht ein »best ever«, weil 2025 trotz der Mini-Erträge doch saftiger ist als 2022. Dafür litt Cabernet in Pomerol auf sandigen Böden unter der Trockenheit, auf feuchtem Lehm und Ton und auf Kiesböden war alles fein, allerdings auch hier sehr kleine Erträge. Auf Kalkstein war die Cabernet Franc der großartigen Merlot sogar überlegen, so gut war das Ergebnis dieser Rebsorte noch nie sagt der Castillon-Biodynamiker Clos Louie und Adrien Beaulieu vom Bio-Weingut Château Coutet. DAS "Cabernet-Franc Jahr" 2025 sagen sie. Chateau Coutet und das ebenfalls biologisch arbeitende Jean Faure vergleichen 2025 sogar mit einem etwas balancierteren und konzentrierteren 2019 und setzen den Jahrgang 2025 ob seiner fruchtigen Saftigkeit und Frische mit geringem Alkohol sogar über 2022. Alles bei moderaten 13,5 Alkohol auf Kalkstein und moderaten 14 Grad Alkohol auf Lehm und Sand und Kies in Pomerol. Auf Kalkstein in Saint Emilion und Castillon, dem in 2025 wohl perfekten Terroir, gab es sogar halbwegs normale Mengen. In Pomerol hat die Trockenheit ihren Tribut in Form von 30% Ernteeinbußen gefordert. Reif, saftig, fruchtig, elegant, sehr balanciert trotz hoher Konzentration, aber eben sehr wenig. /// 2025 reiht sich ganz sicher ein bei den besten Bordeaux-Jahrgängen ever aus 2009, 2016 und 2022, und ist dabei einer der balanciertesten und ausgewogendsten Jahrgänge überhaupt. UND sehr früh zugänglich und charmant. So soll es sein! /// Aber die Winzer sagen auch, dass sie mit solch extremen Klimabedingungen und geringsten Erträgen, auf Dauer am Rande der Überlebensfähigkeit sind.
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Yves Beck über: Chateau Jean Faure Grand Cru Classe
Das Bouquet von Jean Faure kündigt einen sehr vollendeten Wein an, bei dem sich seine hervorragenden Eigenschaften durch eine Synthese zahlreicher Aspekte zeigen, ohne dabei eindimensional oder zu sehr auf eine bestimmte Tendenz ausgerichtet zu sein. So werden die blumigen Nuancen von reifen schwarzen Beeren und sanften Gewürzen umrahmt, was eine ebenso begeisternde wie überzeugende Vielfalt schafft. Der Dirigent hat beschlossen, alle Instrumente mit offensichtlicher Kohärenz zur Geltung zu bringen; wenn alle gut spielen, nimmt man alle! Am Gaumen besticht der Wein durch einen präzisen Auftakt, der Frische und Temperament unterstreicht und gleichzeitig ein wenig Fülle ankündigt. Der Wein ist mit kräftigen und samtenen Tanninen versehen und entwickelt sich reibungslos, wobei er sich auf die Energie seiner strukturgebenden Säure stützen kann. Ein verbindender, eleganter, kraftvoller und würziger Wein. Er lässt sich bereits in seiner Jugend genießen, bietet aber auch ein hervorragendes Lagerpotenzial mit hohem Reifepotenzial.
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Colin Hay über: Chateau Jean Faure Grand Cru Classe
(Saint-Émilion; 65% Cabernet Franc, 33% Merlot, 2% Malbec; a final yield of 27 hl/ha; pH 3.65; 13.5% ABV; tasted at the property with Louis Gadais). Beautifully radiant in the clarity and elegance of its Cabernet Franc (though once shouldn't underesteimate the influence of the Malbec here aromatically), with lovely classical but delicate rose petal and violet notes gently enrobing the blueberry, cassis and black cherry fruit. That said, there is much more to come aromatically, as the palate demonstrates. We witness today just a suggestion of the full aromatic potential of this extraordinary wine. There's a little trace of graphite and a hint of walnut oil, maybe a little tapenade and pounded fresh green peppercorns. Super-svelte on the entry and cool to the core, but then comes the magical effect of the arrival of the Cabernet Franc which brings a wave of both freshness and floral-enrobed damson and blueberry fruit into the heart of the palate. The Malbec is important here and it underscores certain elements of the Cabernet Franc's profile, above all the spice and fresh peppercorn notes. There's lovely grip from the tannins, which are quite tactile and powdery – very much the signature of the vintage – and that shapes a beautiful fantail. Very stylish, elegant yet also very natural and harmonious. A profound and profoundly beautiful wine.
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Galloni über: Chateau Jean Faure Grand Cru Classe
The 2025 Jean Faure is powerful and explosive, with great aromatic intensity and fine balance. Red-toned fruit, blood orange, pomegranate, mint and cinnamon lend tons of nuance. Jean Faure is one of the most distinctive wines in all of Bordeaux.
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Jeff Leve über: Chateau Jean Faure Grand Cru Classe
Dark garnet in color, the wine shows off its display of red pit fruits, smoke, flowers, forest leaves, spice, and roasted cherries with pride. Rich, powerful, deep, and long, the wine is packed with dark chocolate, black cherries, plums, espresso, licorice, and herbs. There is a vibrancy paired with elegance, concentration, and purity that stand out. There is length, depth, intensity, and complexity that is showcased on the seamless finish. As a matter of style, this reminds of 1998 in its youth. The wine will require some aging before it begins to truly reveal its full potential. The wine is produced from 99.5% Merlot, with .05 Cabernet Franc. Drink from 2032-2065.
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Weinwisser über: Chateau Jean Faure Grand Cru Classe
Tiefgründiges Bouquet, Red Currant, edle Cassiswürze, betörender Irisduft. Am sublimen Gaumen mit seidiger Textur, engmaschigem, reifem Tanningerüst, energiegeladener, balancierter Rasse und perfekt trainiertem Körper. Im konzentrierten, sehr langanhaltenden Finale blaue Beeren, Walnuss und erhabene, feinmehlige Adstringenz.
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Lisa Perrotti Brown über: Chateau Jean Faure Grand Cru Classe
Intense, Bright, Red Fruit, Earthy, Dried Herbs, Pencil Lead, Medium bodied, Refreshing Acidity, Subtle Oak, Grainy Texture, High Tannin, Needs Time
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Revue du Vin de France über: Chateau Jean Faure Grand Cru Classe
Mit 65 % Cabernet Franc spielt er eine ganz eigene, aber gewinnbringende Rolle – strahlend, subtil und brillant. Die Textur ist cremig, dynamisch, geprägt von gestreckten Tanninen und einer feinen, integrierten Bitternote. Der Ausbau im großen Holzfass und Steinzeug sublimiert eine delikate und lebendige Materie.
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Alexandre Ma über: Chateau Jean Faure Grand Cru Classe
According to the meteorological records of Château Jean Faure, 2025 was even hotter than 2022. Yet when aromas of cherry, red plum, bayberry, and hawthorn rise from the glass, it is hard to associate the wine with such a dry and scorching year. A relatively low pH, combined with 65% Cabernet Franc, gives the acidity remarkable clarity and lift, almost irrepressibly vibrant, like a child skipping along, moving lightly back and forth across the palate. As this refreshing energy gradually unfolds, notes of rose tea and rosemary begin to emerge; further on, a touch of dark chocolate-like bitterness gently gathers the finish, bringing structure and order to this vividly expressive wine. Simply irresistible to drink.
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Vinum über: Chateau Jean Faure Grand Cru Classe
Feinwürzig, tiefgründig, rotfruchtig, nur ganz subtile Röstnoten, strahlend, klar, mit Veilchen und etwas Süssholz; strukturierter Gaumen, saftige Säure, ungemein knackig, mit Druck, knackiger Frucht und massiv Tannin, dieses macht sich erst ganz hinten im Gaumen bemerkbar, trägt den Wein in ein aromatisch langes, würziges und ausgesprochen salines Finale. Mineralisch, finessenreich, grosse Klasse! (Trinken von 2030 bis 2065)
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Jeb Dunnuck über: Chateau Jean Faure Grand Cru Classe
Sporting a ruby/plum hue, the 2025 Château Jean Faure is based on 65% Cabernet Franc, 33% Merlot, and 2% Malbec that's still resting in 25% new barrels, 25% once-used oak, 40% foudre, and 10% concrete eggs. It has gorgeous aromatics of cassis, black raspberry, liquid violets, spicy oak, and graphite, and it's medium to full-bodied on the palate, with a pure, focused mouthfeel, fine, velvety tannins, and a great finish. Checking in at 13.5% alcohol with a pH of 3.65 and yields of 26 hectoliters per hectare, it's a beautiful wine in the making that should round out nicely with its élevage and have a broad drink window.
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Gerstl über: Chateau Jean Faure Grand Cru Classe
Schon der Duft ist ein Erlebnis, ein atemberaubend frisches Fruchtbündel, schwarze Frucht mit verführerisch floralen Noten unterlegt, kommt sagenhaft aus der Tiefe, die Komplexität ist unbeschreiblich, wir sind zu fünft am Probieren, es herrscht absolute Stille, alle scheinen total berührt zu sein, der Wein zieht die Aufmerksamkeit der Verkoster in seinen Bann. Mit dem ersten Schluck am Gaumen versteht man warum, der Wein geht ganz direkt ins Herz, berührt einen zutiefst, da sind Finessen, Finessen und nochmals Finessen, so etwas Feines habe ich bisher nur im Burgund erlebt, gleichzeitig ist die Konzentration enorm, das ist Aromatik wie von einer anderen Welt, der Wein hat alles was die vergangenen grossen Jahre hatten, in der gleichen Konzentration und Fülle nur eine ganze Kategorie leichtfüssiger, der Wein schwebt förmlich über den Gaumen, diese immense Kraft dermassen verspielt in Szene gesetzt, das ist ein Meisterwerk an Rasse, Eleganz und Finesse und ein Wunder der Natur. (mg)
Parker über: Chateau Jean Faure Grand Cru Classe
A distinctive blend of 65% Cabernet Franc, 33% Merlot and 2% Malbec, the 2025 Jean Faure is another brilliant wine in what has been a remarkable series from this estate in recent years. Bursting with aromas of sweet blackberries, rose petals and exotic spices, it's medium- to full-bodied, fleshy and concentrated, with an enveloping core of succulent, perfumed fruit framed by supple tannins, concluding with a long, aromatic finish.
Jane Anson über: Chateau Jean Faure Grand Cru Classe
Beautiful floral character, this has real joy, wet stones, slate, smoky sandalwood, iris, blueberry, ripe blackberry; baking spice, olive pit, totally delicious, so much texture, real grip and depth. The Cabernet Franc shows its hand, giving a welcome blast of well-handled fresh mint, and the acidity of the vintage is measured and integrated. The earliest and shorted harvest on record after 50 days above 30C overall, and 12 above 30C from August 6-17. Harvest September 4 to 18. 25% new oak. A touch of Malbec from vines planted in 1965.
Jean Faure
Das 18 Hektar große Château Jean Faure mit nur 40.000 Flaschen Gesamtproduktion grenzt exakt an die Weinberge von Château Cheval Blanc und La Dominique. Die Weinberge bestehen überwiegend aus Lehm-, Kiesböden und etwas Sand. Eine sehr gute Wasserversorgung ist dadurch gewährleistet. Die Weinberge...