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Chateau Haut Bailly 2025
- Cabernet Sauvignon 55%, Merlot 36%, Cabernet Franc 5%, Petit Verdot 4%
- rot, trocken
- 13,5% Vol.
- Trinkreife: 2033–2065
- Verpackt in: 6er OHK flach
- tanninreich
- seidig & aromatisch
- pikant & würzig
- Lobenberg: 100/100
- Suckling: 98–99/100
- Vinum: 98–100/100
- Jane Anson: 98–100/100
- Yves Beck: 98–99/100
- Alexandre Ma: 98–99/100
- Gerstl: 20/20
- Frankreich, Bordeaux, Pessac Leognan
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur: Haut Bailly, , 33850 Léognan, FRANKREICH
Kauf ganzer 6er-Gebinde inkl. Holzkiste
Wenn Sie 6 Weine kaufen, erhalten Sie diese kostenfrei in der Original-Holzkiste.
Heiner Lobenberg über:
Chateau Haut Bailly 2025
/100
Der Blend enthält 55 Prozent Cabernet Sauvignon, 36 Prozent Merlot, fünf Prozent Cabernet Franc und vier Prozent Petit Verdot. Nur 26 Hektoliter Ertrag pro Hektar. Der Alkoholgehalt liegt bei 13,3 Volumenprozent. Der Zweitwein Haut-Bailly II war schon ein wunderschönes Potpourri mit großer Harmonie. Der Erstwein schlägt das nochmal. Das Überragende und Herausragende in diesem Jahrgang ist, dass nichts herausragt, sondern alles so harmonisch und balanciert ist. Schon die Nase ist ein dichter, reicher Samtteppich aus Veilchen, satter süßer Schwarzkirsche, total reifer Brombeere und Maulbeere. Süß, aber nicht schwülstig. Extrem fein verwoben! Bereits in der Nase wird klar, dass die Tannine seidig-samtig sind. Nichts pikst, nichts ist grün. Einfach nur eine wunderschön duftige, reich und voluminöse Nase! Mit feiner Praline untendrunter. Und was unterscheidet Haut-Bailly vom Nachbarn Smith Haut-Lafitte? Es ist die Weichheit und Geschliffenheit der Tannine und die Reife. Smith war schon ein Vin de Garde, ein Kracher mit Ecken und Kanten. Zwar extrem gut ausgefallen, aber Haut-Bailly hat einfach mehr weichen Charme und Schliff! Alles ist sanft, alles ist reichlich vorhanden, aber in totaler Balance und Harmonie. Nicht besser als der wunderschöne Jahrgang 2023, der auch so harmonisch und umarmend war. 2025 schlägt das nicht, aber 2025 ist feiner, charmanter, zarter und luftiger. Alles passt, alles stimmt! Ein extrem schicker 2025er! Da muss jeder Nachbar neidlos anerkennen, dass das ein ganz grandioser und wunderschöner Wein ist. Es kommt in meinem Geschmacksbild nicht an Carmes Haut-Brion vorbei, aber für mich ist das direkt danach und noch klar vor Haut Brion der zweitschönste Wein der Appellation in 2025. Und er ist sicher gleichauf mit den grandiosen Weinen aus 2016, 20 und 22,, Haut Bailly performed einfach grandios und ist 2025 sicher extrem günstig. *** Das Weingut gehört der Familie Pichet. Die alten Reben – ein großer Teil über 100 Jahre alt – stehen auf Kiesböden mit Lehm im Untergrund. In Zeiten der Trockenheit haben wir also eine sehr gute Wasserversorgung. Haut-Bailly liegt auf dem höchsten Punkt der Appellation. Hier findet man deutlich mehr Lehm im Boden als bei anderen Top-Châteaus der Appellation wie Smith Haut Lafitte, wo deutlich mehr Kies zu finden ist. Die Böden machen Haut-Bailly immer so warm, reich und opulent.
Jahrgangsbericht
2025 reiht sich ganz sicher ein bei den besten Bordeaux-Jahrgängen ever aus 2009, 2016 und 2022, und ist dabei einer der balanciertesten und ausgewogensten Jahrgänge überhaupt. UND sehr früh zugänglich und charmant. So soll es sein!
/100
Suckling über: Chateau Haut Bailly
A beautiful fruit to this delicate and refined wine. The tannins are perfectly integrated into the wine and almost give it a pinot texture. The finest silk. It’s medium-bodied with precise and focused fruit and an endless finish. The exceptional harmony of this young wine makes you want to drink it. 55% cabernet sauvignon, 36% merlot, 5% cabernet franc and 4% petit verdot. 13.3% alcohol. pH 3.67.
/100
Vinum über: Chateau Haut Bailly
Tiefgründig, floral, Veilchen, Kirschen, frische Kräuter, kühle Brombeere, mineralische Untertöne; fruchtiger Auftakt, konstruiert sich dann am mittleren Gaumen zu einem eindrucklichen Wein, der Struktur, Textur und eine perfekt reife Frucht vereint, die Tannine sind von höchster Gute, die Säure hält frisch, der Wein schwebt über der Zunge; salzig, finessenreich und von grosser Eleganz im Abgang. Dieser Haut-Bailly gehört zum Besten, was hier je produziert worden ist und ist quasi die Quintessenz aus Klassik und neuen klimatischen Bedingungen.
/100
Jane Anson über: Chateau Haut Bailly
Super slow and steady expansion as it goes through the palate, this absolutely makes you smile and is right up at the top of my expectations for how Haut-Bailly would perform in this often-conflicting vintage. Beautiful, crushed rose petals, wet stones, iris flowers, squid ink, shows finesse but also generosity, a wine with so many dimensions and layers to experience. Sit back, give it a good 6 to 8 years in bottle, then get ready to celebrate. 55% in first wine, 50% new oak, 3.6ph. harvest September 4 to 22.
/100
Yves Beck über: Chateau Haut Bailly
Schon beim ersten Schnuppern Energie, Vielschichtigkeit und Finesse zu entfalten, zeugt von Größe und Harmonie. Noch bevor man den Wein probiert hat, entsteht unweigerlich ein Gefühl des Vertrauens, gepaart mit Vorfreude. Nuancen von Tomatenblättern und Szechuanpfeffer unterstreichen die Frische, während Aromen von Veilchen, schwarzen Kirschen, Brombeeren und schließlich ein Hauch von Graphit die Vielschichtigkeit betonen. Im Auftakt leicht cremig, entfaltet sich der Wein nach und nach entlang des Gaumens. Er folgt einem linearen Verlauf und kann auf die wertvolle Unterstützung seines Ausbaus und seiner Tanninstruktur zählen, die als Fundament für den mittleren Gaumen dienen, obwohl sie in Wahrheit den gesamten Gaumen stützen. Die feinkörnigen Tannine harmonieren mit einer strukturgebenden Säure, die zudem für einen saftigen und leicht salzigen Abgang sorgt. Ein Haut-Bailly von außergewöhnlicher Präzision, der durch seine Gelassenheit in einem insgesamt anspruchsvollen Kontext überzeugt und ein außergewöhnliches Ergebnis liefert. Er wird sicherlich in die Haut-Bailly-Hall of Fame aufgenommen werden! Ich denke, dass der Ausbau ihm zudem ermöglichen wird, sein Finale noch besser zu fokussieren, ihm die während seiner geschmacklichen Entwicklung angesammelte Energie zu verleihen und so mit einer Verlängerung und einem erneuten Aufschwung der aromatischen Wirkung abzuschließen.
/100
Alexandre Ma über: Chateau Haut Bailly
Château Haut-Bailly 2025 expresses Bordeaux’s highest form of understated elegance, perhaps as far as it can go. In this vintage, its purity, refinement, stillness, restraint, and a subtle inner pride are all brought into the light. Tasting it feels like catching a glimpse of Virgin Mary smiling gently, a soft glow spreading behind her, as blueberry and mulberry slowly brighten within the light, lifted by a delicate warmth. Notes of violet and red camellia drift past the nose, and in that moment, the mind falls into calm. The texture is supremely supple, carrying a quiet power to soothe, slowly nourishing the senses; even the most guarded spirit finds itself opening, surrendering to a fleeting moment of softness and peace. The familiar ink-like character, in 2025, transforms into a trace of bamboo-salt salinity, fine and persistent, leaving a pure and far-reaching return on the palate. A wine of such beauty feels almost unreal, requiring only a single backward glance to draw you completely into its spell.
/20
Gerstl über: Chateau Haut Bailly
Bereits der 'kleine' Haut-Bailly war grandios und die Vorstellung das der Haupt nochmals einen Sprung nach oben darstellt war kaum vorstellbar. Die Nase zeigt tiefgründige und reife schwarze Frucht nach Kirsche, Brombeere, Holunder und Zwetschge - dahinter Sauerkirsche und Johannisbeere. Was für eine Strahlkraft und Eleganz in diesem Wein. Das ist ein Bouquet voller Finesse und Noblesse. Reichhaltig und leichtfüssig zugleich. Pure saftige Kirsche im Auftakt mit gewaltiger Fülle aus Fruchtaromen begleitet von einer sinnlichen Extraktsüsse. Was für ein delikater Tanz am Gaumen - pure Harmonie und Balance. Das Tanningerüst ist so seidig fein und gibt dem Wein einen verführerisch cremigen Trinkfluss. Langes würziges Finale und edle fruchtige Rückaromen. Besser geht es nicht - nur anders. (pb)
Haut Bailly
Bis vor kurzer Zeit wurde es von seinem Sohn Jean bewirtschaftet, dem dann seine Enkelin Véronique folgte, die sich ebenfalls dem traditionellen Stil der Weinbereitung verpflichtet fühlt. Neuer Wind und der Sprung ins qualitative Oberhaus kam aber erst mit der Übernahme durch die Enkelin Veronique.