Die Trauben für den Cueva del Monge Blanco wurden von Hand in kleine Kisten geerntet, nachdem bereits im Weinberg eine erste manuelle Selektion stattgefunden hatte. Bei der Ankunft in der Kellerei erfolgte dann noch Mal ein doppelter Sortierprozess – zuerst auf Ebene der Trauben und anschließend auf Beeren-Ebene. Um die volle aromatische Ausbeute aus den Trauben zu holen, bekommen die Trauben zunächst eine Standzeit im Tank. Die Gärung geschieht hier ausschließlich mit weineigenen Hefen aus dem Weinberg und dem Keller. Der Wein wird dann später, ohne den Gärprozess zu unterbrechen, in neue Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche umgefüllt, wo die alkoholische Gärung über 40 Tage lang fortgesetzt wird. Und selbst danach bleibt der Wein für noch weitere 4 Monate zur Reifung im Holz mit einer wöchentliche Bâtonnage. Wir haben hier eine so elegante Nase, ganz fein, schon ganz zu Anfang weht ein frischer Hauch von Mineralität aus dem Glas. Grüne, saftige Limette mit frisch geschnittenen Kräutern in der Nase. Wow. Dann feinster Gesteinsabrieb auf der Zunge, fein zitrische Note, wieder Limette, eine Hauch Grapefruit. Auch Orange. Dazu eine hochfeine Phenolik mit alleredelsten Bitterstoffen. Im Mund offenbart sich eine sehr reife Ananas im Spiel mit Banane, Litschi und Mango. Aber, aber, aber! Nicht fett, immer elegant und immer mineralisch unterlegt. Das ist schon ein fantastischer Spaßmacher.