Kleinste Produktion aller Zeiten: nur rund 0,4 ha, etwa 1.200 Flaschen – ein echtes Mikro-Cuvée. Handlese in kleinen Kisten, doppelte Selektion, frühe Lese am Morgen für maximale Präzision. Ausbau 12 Monate in 100% neuem Holz, gibt Struktur und Tiefe, ohne die Frucht zu überdecken. In der Nase total klar und präzise: zitrisch geprägt, reife Grapefruit, Zitronenmelisse und eine helle, fast kühle Minznote. Dazu gelbe Traube, weißer Pfirsich und Bergamotte. Sehr satt und konzentriert, mit feiner, natürlicher Fruchtsüße, gleichzeitig wunderbar balanciert und von einer steinigen Frische getragen. Hocharomatisch, aber immer auf der klaren Linie. Am Gaumen straff, aber mit spürbarem Fett und Schmelz, was richtig Substanz gibt. Dazu eine ausgeprägte Salzigkeit, die sich durchzieht und für Spannung sorgt. Alles wirkt klar, präzise und fokussiert, die Säure trägt sauber, ohne je spitz zu werden. Im Nachhall frisch, salzig und zitrisch, mit guter Länge und feinem Zug. Wirklich schade, dass es davon immer nur so wenig gibt – denn qualitativ ist das ein sehr starker Weißwein, der in seiner Kategorie ganz vorne mitspielt.