Entstehend aus dem hochkarätigen Joint Venture von Weltstar (Brad) Pitt, Familie Perrin (Beaucastel) und Champagne Péters, dem Meister aus Le Mesnil. Antretend mit dem Anspruch, eine der besten Rosé-Abfüllungen der Champagne zu sein. Bei der Qualität wurden alle Regler aufgeschraubt und es geht direkt mit Vollgas in Richtung Spitze der pinken Champagne-Spielart. Die Trauben stammen überwiegend aus 2018, Vergärung im Stahl. Der Anteil an Reserveweinen wurde im Holzfuder vergoren. Drei Jahre Hefelager in der Flasche. Das Besondere an diesem Champagner ist der Anteil an altem Wein, den er enthält. Pierre Peters und Familie Perrin kaufen hierzu alte Flaschen, bis an die 80 Jahre alt, aus Weingutskellern der Champagne an, von befreundeten Winzern. Die alten Champagner aus den verschiedenen Jahrzehnten werden geöffnet, verkostet und zu einem harmonischen Blend verschnitten. Dieser Blend wird dem PPP dann als Reserve hinzugefügt. Ein sehr spezielles Verfahren, das dem PPP ein sehr eigenständiges, unerreichbares Geschmacksprofil gibt, mit Noten von gereiften Weinen, obwohl er taufrisch ist. Die ER 5, also der neuste Release aus 2026, besteht aus 25 Prozent Pinot Noir Rosé aus dem 1er Cru Vertus aus Jahrgang 2020. Dann 50 Prozent Reserve Perpetuelle Chardonnay aus 2019 bis 2007, in Beton und Holz vergoren. Und die restlichen 25 Prozent stammen aus der Remise en Cercle, also dem Öffnen von alten, flaschengereiften Champagnern für den Blend, in diesem Fall Blanc des Blancs aus 2010 und 1998. Das Ganze lag dann nochmal drei Jahre zusammen auf der Hefe vor dem Degorgement mit rund 5 g/l Dosage. Insgesamt enthält die ER 5 somit 15 verschiedene Jahrgänge, was zu dieser immensen Komplexität beiträgt. Noble Reduktion mit zarter Nussigkeit, Weihrauch. Eine sehr kanalisierte, frische, gelbrote Frucht, so komprimiert, dass man sie kaum auseinanderhalten kann. Ultralimitierter Stoff und der weltweite Run darauf dürfte bald groß sein, sobald er etwas aus dem Schatten der altbekannten Brands tritt.