Domaine des Soulanes

Domaine des Soulanes

Cathy und Daniel Laffite gründeten 2002 die Domaine des Soulanes. Zuvor hatten sie 15 Jahre in enger Zusammenarbeit mit dem Eigentümer der Weinberge, Herrn Pull Jean, Weine produziert. Aber dann beschlossen sie, komplett auf eigene Kappe zu arbeiten und haben einen Teil dieses Grundstücks gekauft.

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Domaine des Soulanes

Roussillon

f

Cuvée

z

fruchtbetont
frische Säure
strukturiert

a

Lobenberg 91–92/100

Jean Pull 2019
  • 9,95 €

Domaine des Soulanes

Roussillon

f

Carignan 100%

z

fruchtbetont
strukturiert

a

Lobenberg 93+/100

Cuvee Kaya 2019
  • 13,50 €
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Steile Hänge der Domaine des Soulanes

Über die Domaine des Soulanes

Cathy und Daniel Laffite gründeten 2002 die Domaine des Soulanes. Zuvor hatten sie 15 Jahre in enger Zusammenarbeit mit dem Eigentümer der Weinberge, Herrn Pull Jean, Weine produziert. Aber dann beschlossen sie, komplett auf eigene Kappe zu arbeiten und haben einen Teil dieses Grundstücks gekauft. Aber einen ihrer Weine haben sie ihrem Ziehvater gewidmet. Glücklicherweise wurden die Weinberge schon seit 1972 ökologisch bearbeitet, sodass sie gleich mit dem entsprechenden Label starten konnten. Angesiedelt ist die Domaine in der Stadt Tautavel in der AOC Maury, in der auch das berühmte Mas Amiel liegt.

Der Name des Weingutes stammt von dem geografischen Begriff "soulane", der einen Hang in Richtung Südsüdosten bezeichnet. Das Anwesen befindet sich in einem natürlichen Korridor, umgeben von Garrigue, am Fuße der felsigen Gipfel der letzten Hochburg der Katharer, dem Château de Quéribus. Cathy und Daniel Laffite bearbeiten 17 Hektar Weinberg, der in 4 Hauptbereiche aufgeteilt ist, die wiederum aus 16 Parzellen bestehen. Die Böden bestehen geologisch aus metamorphen Schiefern, Sedimentmergeln, Ton und Kalkstein. Die Reben gedeihen auf steilen, trockenen und steinigen Böden. Begünstigt ist man hier von der satten Sonneneinstrahlung und dem trockenen Nordwestwind, der Tramontana, der jegliche Feuchtigkeit fern hält. Man setzt hier völlig zurecht nur auf heimische, mediterrane Rebsorten, weil diese einfach klimatisch und geologisch am besten funktionieren und natürlich auch Identität für die Region darstellen.

»Das Ergebnis sind wunderbar feinduftige Weine, die das doppelte kosten würden, wenn sie aus einer anderen Region kommen würden.«

Hier wachsen Grenache (schwarz, weiß und grau), Carignan (schwarz, weiß und grau), Syrah und Mourvèdre. Man lässt die Reben tief wurzeln, das begrenzt auf der einen Seite den Wasserstress und mineralisiert gleichzeitig die Weine. Die Pflanzdichte beträgt 4.000 bis 5000 Rebstöcke pro Hektar mit natürlichen Erträgen zwischen 15 und 25 Hektolitern pro Hektar. Die gesamte Ernte geschieht manuell. Im Keller arbeitet man mit Schwerkraft und Temperaturmanagement. Es wird komplett entrappt und jede Parzelle wird separat in kleinen Bottichen vinifiziert, um alle Möglichkeiten einer perfekten Assemblage zu haben. Das Ergebnis sind wunderbar feinduftige Weine, die das doppelte kosten würden, wenn sie aus einer anderen Region kommen würden. Man muss vor der Winzerleistung den Hut ziehen, denn nur die besten können in einer so warmen Region so feingliedrige und gut strukturierte Weine herstellen. Cathy und Daniel Laffite gehören definitiv zu dieser Riege.