Le Boscq: Chateau Le Boscq 2023

Chateau Le Boscq 2023

Holzkiste

Zum Winzer

Cabernet Sauvignon 47%, Merlot 46%, Petit Verdot 6%, Cabernet Franc 1%
rot, trocken
13,5% Vol.
Trinkreife: 2029–2054
Verpackt in: 12er OHK
voluminös & kräftig
tanninreich
Lobenberg: 95–96+/100
Weinwisser: 93–95/100
Gerstl: 19/20
Frankreich, Bordeaux, Saint Estephe
Allergene: Sulfite,
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau Le Boscq 2023

95–96+
/100

Diese Nase ist einfach schon zum reinspringen schön, strahlt eine erstaunliche Saftigkeit und gewisse Dichte aus. Satte Himbeere, dazu Blaubeere und auch konzentrierte Walderdbeere. Einfach ein geniales Potpourri aus Waldbeeren auf einem Bett von Schokolade. Dunkle Schokolade, aber mit hellem Kakao bestäubt. Dann auch Sauerkirsche und Rosenblätter. Sehr elegante Aromatik. Am Gaumen dann mit straffen Tanninen, salzbeladener Beerenfrucht, Würze von schwarzem Pfeffer. Feine Intensität aber ohne Schwere, poliertes Tannin, mittlerer Körper. Ein eleganter, typischer Le Boscq. *** Château Le Boscq gehört zum Imperium der Thienot Champagner-Familie, zu dem auch Belgrave in Haut-Medoc und La Garde in Pessac-Léognan gehören. Auch einer der größten Négociant hier, CVBG, gehört zu diesem Imperium. Le Boscq ist spätestens seit 2009 und 2010 im Bereich der Verfolger der Spitze angekommen, also oberes Mittelfeld. Natürlich sind Montrose, Cos d´Estournel und Calon Ségur in ihrer Spitzenstellung nicht gefährdet. Aber dann im Reigen der Zweiten von Lafon-Rochet bis Phélan Ségur, bis Meyney und eben Le Boscq (gegebenenfalls in der weiteren Verfolgung Lilian Ladouys), ist es ein echter Kampf und mittlerweile ein Gerangel überragender Domaines in dieser Appellation. Gerade in den warmen Jahren, die es ja durch den Klimawandel immer häufiger gibt, ist die hohe Reife gegeben auf einem grundsätzlich eher kühleren Terroir. Das ist dann schon ziemlich perfekt.

Jahrgangsbericht

2023 präsentiert sich als ein spektakuläres, wollüstiges Genusswunder, das die reife Opulenz eines warmen Jahres mit einer grandiosen, vibrierenden Frische vermählt. UND dieser Wein-Jahrgang gilt als absoluter Preis-Leistungs-Kracher, ist extrem charmant und zeigt von Beginn an eine unwiderstehliche, packende Trinkfreude.

93–95
/100

Weinwisser über: Chateau Le Boscq

46 % Cabernet Sauvignon, 47 % Merlot, 6 % Petit Verdot, 1 % Cabernet Franc, 13 Vol.-%. Verführerisches blaubeeriges Bouquet, bezauberndes Veilchenparfüm, dunkles Edelholz und Szechuanpfeffer. Am straffen dichten Gaumen mit seidiger Textur, engmaschigem Tanninkorsett, stützender Rasse und kompakten Körper. Im konzentrierten langen Finale edle Cassiswürze, dunkle Mineralik und fein mürbes Extrakt, Potentialwertung.

19
/20

Gerstl über: Chateau Le Boscq

Schwarze Beeren strahlen aus dem Glas, begleitet von viel Terroirtiefe bis hin zu einem Hauch schwarze Trüffel, was ist das doch für eine verführerische Duftwolke. Das ist ein Wein, der mich mit seiner überragenden Qualität immer wieder zum Staunen bringt, da ist eindrückliche Konzentration, immense Komplexität und es geht niemlas zu Lasten der Eleganz, er bestätigt auch dieses Jahr seine grosse Klasse. (mg)

Suckling über: Chateau Le Boscq

Very St.-Estephe with dark berry, mineral and fresh clove character. Medium body and firm tannins that follow through. Shows potential.

Mein Winzer

Le Boscq

Château Le Boscq gehört zu den großen Klassikern der Appellation. Das majestätische Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert liegt allein auf einer kiesigen Kuppe und blickt auf der einen Seite auf die Weinberge und auf der anderen auf die Flussmündung.

Chateau Le Boscq 2023