99,5 Prozent Merlot und 0,5 Prozent Petit Verdot. Tiefe, reiche, dunkle Beerennase mit Waldbeeren, Blaubeerschale, süßer Maulbeere und Brombeere. Dazu süße schwarze Kirsche. Tolle Opulenz anzeigend, reich, dicht und warm! Der Mund dann dicht, reich und gleichzeitig frisch. Tolle Säure anzeigend von roter Frucht. Rote Johannisbeere, Zitrusfrüchte und ein bisschen Orangenzeste. Hohe mineralische Intensität mit Salz im Mund. Die Tannine sind reichlich, aber total poliert. Nichts ist rau oder grün, alles ist reif, schick und lang. Eine lange karamellige Salzspur im Finale. Immer neue Eindrücke stürzen auf den Verkoster ein… Viel rote Frucht, viel schwarze Frucht und viel Salz. Total verspielt, hochintensiv, erotisch und sexy. Ein ganz großer Wein. Ein Topwert, trotz des schwierigen Jahres 2024. Reife und seidige Finesse, einfach ein Hochgenuss. *** La Fleur-Pétrus ist ein 18,7 Hektar großes Weingut. Für Pomerol ist das fast riesig. Kies und tiefer Lehm auf eisenhaltigem Untergrund. Das Durchschnittsalter der Reben liegt bei über 35 Jahren. Natürlich wird – wie alles bei Moueix – händisch gelesen, im Weingut auf dem Tisch vor- und dann nochmal per Lasertechnik nachsortiert. Also total cleanes Traubengut. Spontane, temperaturregulierte Vergärung im Beton. 18 Monate Ausbau in französischen Barriques, 50 Prozent Neuholz. La Fleur-Pétrus ist sicherlich einer der Superstars des Pomerol. Ein sehr historisches Weingut. Der Name entstand, weil es genau zwischen Château Pétrus und Château Lafleur liegt, den beiden anderen absoluten Primus-Weingütern der Appellation. Jean-Pierre Moueix hat dieses Weingut ab 1937 bewirtschaftet, 1950 wurde es gekauft. Kurz danach Château Trotanoy. Das sind sicherlich zwei der absolut besten Weingüter in Pomerol. In den Top 5 oder den Top 6. Die Kombination aus Kies und kalkhaltigem Lehm ist das Besondere direkt auf dem Plateau. Nur 30 Meter über See-Level gelegen. Die Kiesanteile der Weinberge geben große Eleganz, die Lehmanteile Tiefe und Struktur.,