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Chateau Haut Brion 1er Cru 2025
- Merlot 62%, Cabernet Sauvignon 26%, Cabernet Franc 12%
- rot, trocken
- 13,5% Vol.
- Trinkreife: 2035–2070
- Verpackt in: 3er OHK
- voluminös & kräftig
- tanninreich
- pikant & würzig
- Lobenberg: 100/100
- Parker: 98–100/100
- Quarin: 100/100
- Alexandre Ma: 99–100/100
- Weinwisser: 99–100/100
- Neal Martin: 99/100
- Tim Atkin: 99/100
- Yves Beck: 98–100/100
- Jeb Dunnuck: 97–100/100
- Gerstl: 20+/20
- Frankreich, Bordeaux, Pessac Leognan
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur:
Haut Brion, B.P. 24, 133 av. Jean Jaurès, 33602 Pessac - Cedex, FRANKREICHZutaten:
Trauben Konservierungsstoffe / Antioxidantien: Sulfite (E220–E224)100ml enthalten durchschnittlich Brennwert 78 kcal / 326 kJ Kohlenhydrate 1,1 g Zucker 0,1 g Enthält geringfügige Mengen von Fett, Fettsäuren, Eiweiß, Salz
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Heiner Lobenberg über:
Chateau Haut Brion 1er Cru 2025
/100
62 Prozent Merlot, 26 Prozent Cabernet Sauvignon und 12 Prozent Cabernet Franc. Der Alkoholgehalt liegt bei 13,5 Volumenprozent. 75 Prozent neues Barrique. Fast schwarz im Glas, wie schon La Mission. In der Nase noch weniger aggressiv und noch runder. Ein Samtteppich voller Opulenz mit schwarzer und blauer Frucht! Im Mund deutlich mehr Vibration als der La Mission. Viel Mineralität, viel salzig-vibrierender Stein. Es fehlt ein bisschen die Linearität. Es ist ein reicher, opulenter Wein, aber ohne die ganz große Linie. Satte, weiche, opulente Tannine. Nichts ist grün, alles ist vollreif. Im Finale salzige Vibration mit Orangenzesten und leichter Exotik. Ein extrem guter, opulenter Haut-Brion, der deutlich fetter ist als der schon opulente La Mission. Insgesamt hat das Clarence Dillon Imperium hier zwei richtige Wuchtbrummen hingelegt. Ich finde beide mehr als gut, Haut-Brion ist weder besser noch schlechter als La Mission, nur etwas anders und einer der best evers hier. *** Château Haut Brion ist im Besitz der amerikanischen Familie Dillon. Seit dem Jahre 2001 ist Prinz Robert von Luxemburg, ein Urenkel Dillons, für die Leitung des Châteaus verantwortlich.
Jahrgangsbericht
2025 reiht sich ganz sicher ein bei den besten Bordeaux-Jahrgängen ever aus 2009, 2016 und 2022, und ist dabei einer der balanciertesten und ausgewogensten Jahrgänge überhaupt. UND sehr früh zugänglich und charmant. So soll es sein!
/100
Parker über: Chateau Haut Brion 1er Cru
The 2025 Haut-Brion is, as usual, more reserved and austere at this stage than La Mission, unwinding in the glass to reveal notions of dark wild berries mingled with spices, pencil leaf and licorice. Medium- to full-bodied, dense and layered, it’s built around a multidimensional core of fruit framed by structuring yet well-integrated tannins, delivering a notably controlled expression of power and concluding with a long, perfumed, subtly ethereal finish. While still tightly knit at this stage, it possesses considerable depth—IPT (an alaytical measure of tannic concentration) levels exceeding 100, rarely observed—that is perfectly controlled and will require extended cellaring. Recent refinements in the estate’s approach, notably in viticulture, are translating into fruit of greater balance and freshness, even under the warm, dry conditions of 2025. It stands as one of the more impressive renditions of Haut-Brion in recent years.
/100
Quarin über: Chateau Haut Brion 1er Cru
Dunkelrote Farbe mit purpurnen und schwarzen Reflexen. Sehr aromatische Nase, fein, fruchtig, tief und äußerst komplex, begleitet von einer Tinten-Note, die an große Médocs erinnert. Am Gaumen zunächst fleischig und präzise, an dieser Stelle zurückhaltender als La Mission; der Wein entfaltet sich langsam in der Mitte, gewinnt an Struktur, entwickelt strahlende Aromen und steigt im Finale plötzlich an – zugleich sehr kraftvoll, fein und vor allem außergewöhnlich lang. Noch nie habe ich einen Haut-Brion erlebt, der den Mund zwischen Mittelteil und Finale mit solcher Präzision und Kraft ausfüllt. Grandios!Assemblage: 62 % Merlot, 26,2 % Cabernet Sauvignon, 11,8 % Cabernet Franc.,Alkoholgehalt: 13,05 % – pH-Wert: 3,72.,Ertrag: 29,1 hl/ha. Eine kleine Randnotiz: Dieser Alkoholgehalt ist der niedrigste in der Reihe 2009–2025. Der geschätzte Jahrgang 2016 liegt bei 14 %. Ein derart moderater Alkoholgehalt erinnert an die Jahre 2004 und 2003. Er ist vor allem auf die Niederschläge Ende August (50 mm) zurückzuführen, die den Zuckergehalt verdünnt haben. Zudem wurde dem Blend ein als bemerkenswert eingestufter Cabernet Franc mit moderatem Alkoholgehalt von 12,6 % hinzugefügt.
/100
Alexandre Ma über: Chateau Haut Brion 1er Cru
To taste Château Haut-Brion 2025 is to turn the pages of a novel shaped by the tides of time, where lives rise and fall, and where beauty, solitude, desire, and fate are quietly gathered into a single glass. It moves as a restrained force held deep within, and like a river in constant flow, carrying a quiet undercurrent of emotion and a dreamlike landscape in full bloom. Water lily, mulberry, and tamarind unfold in soft succession, touched by a thread of agarwood, leading the senses further inward, each step opening new spaces for imagination. The violet note moves beyond the realm of simple florals, taking on a regal presence that reflects and amplifies the wine’s expanding sense of depth. The 2025 vintage is destined to become a defining chapter in the history of Château Haut-Brion, and may well stand, in time, alongside the great 1989.
/100
Weinwisser über: Chateau Haut Brion 1er Cru
Komplexes, ungeheuer tiefgründiges Bouquet, Graphit, ein Hauch schwarzer Johannisbeere, ein Hauch Eukalyptus, edle Cassiswürze. Am mächtigen Gaumen mit seidiger Textur, perfekt ausgereiftem engmaschigen Tanningerüst, balancierter Rasse, edler Salznote im reifen Extrakt, durchtrainiertem Körper. Im konzentrierten, nicht enden wollenden Finale Wildkirsche, dunkle Mineralität und erhabene Adstringenz. Das ist der beste, monumentalste Haut-Brion den ich je verkostet habe – dafür kann es nur die Bestnote geben, und daher teilen sich dieses Jahr Les Carmes und Haut-Brion die Krone in Pessac.
/100
Neal Martin über: Chateau Haut Brion 1er Cru
The 2025 Haut-Brion was picked from September 1 (slightly later than La Mission) to September 18 at 29 hl/ha. Aged in 59% new oak, this has a very pure and elegant bouquet with ebullient brambly red fruit, crushed stone, potpourri and touches of Earl Grey. Wonderful delineation and a little more refined than, say, the 2020 or 2022. The palate is medium-bodied with very fine tannins, and there is more complexity here than La Mission, more depth and minéralité. Fresh and marine-tinged towards the finish that makes you want to come back. This year, the First Growth has put a bit of distance between itself and La Mission.
/100
Tim Atkin über: Chateau Haut Brion 1er Cru
Very rich with rather more obvious oak to scent than La Mission on this showing, some cocoa and cinnamon, all lying on top of the classic Pessac-Léognan profile of tar, smoke, graphite and cassis. This is the very definition of restrained power, and affords excellent saline acidity to back up the lush fruit weight and depth. Usually there is a slight difference in quality between Haut Brion and La Mission, but not this year - the difference is more of style, Haut Brion is somehow a little more linear and precise, while La Mission is bolder and richer, at this stage anyway. Both are truly magnificent and a credit to the teams of Jean-Philippe Delmas and Philippe Masclef at the two properties.
/100
Yves Beck über: Chateau Haut Brion 1er Cru
Auch wenn die Intensität zweifellos ein wichtiges Kriterium ist, interessiert sich Haut-Brion nicht wirklich dafür. Es sind die Details, die Feinheiten, die Schärfe, die seinen Charakter und seine Ambitionen ausmachen. Würzige Nuancen begleiten Aromen von Pfingstrosen, Lakritz, Zitronengras und Malz, während Noten von Cassis und Himbeeren diese außergewöhnliche Vielfalt abrunden! Am Gaumen zunächst cremig, entfaltet sich der Wein mit Eleganz und Finesse. Er verfügt über eine geschliffene, präzise Kraft, unterstrichen von Tanninen mit Grip, die sich mit einer prägnanten Säure verbinden. Letztere sorgt für einen (...) exakten und energiegeladenen Akzent. Ein majestätischer und gelassener Wein, der sich ohne großes Aufsehen und mit faszinierender Harmonie unter den herausragenden Weinen der Appellation positioniert.
/100
Jeb Dunnuck über: Chateau Haut Brion 1er Cru
A Merlot-forward blend of 62% Merlot, 26.2% Cabernet Sauvignon, and 11.8% Cabernet Franc aged in 60% new French oak, the 2025 Château Haut-Brion is slightly more dense and structured compared to its sibling, La Mission. Gorgeous black cherries, graphite, scorched earth, and smoke all define the bouquet, and on the palate it's remarkably pure, with polished, serious tannins, and incredible length. Its purity, concentration, and overall sense of class are riveting.
/20
Gerstl über: Chateau Haut Brion 1er Cru
Das ist der Duft von Haut-Brion wie man ihn sich schöner nicht vorstellen könnte, alleine diese atemberaubende Tiefe ist ein die Sinne betörendes Erlebnis, was ist das doch für ein edles Parfüm, eine himmlische Duftsymphonie, ganz auf der zarten, filigranen Seite. Genauso am Gaumen, ich habe eine vibrierende Gänsehaut auf dem Rücken, das ist Haut-Brion in Vollendung, der Wein berührt die Seele, ein Gaumenfluss wie Samt und Seide, beinahe opulent süss, mit erfrischender Säure in die vollendete Balance gebracht, ein Wein zum niederknien schön, ein aromatisches Meisterwerk der Sonderklasse, beinahe massiv und dann doch wieder verspielt leichtfüssig, da bleibt nur ungläubiges Staunen. 20+ (mg)
Falstaff über: Chateau Haut Brion 1er Cru
Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Nuancen von Cassis, tabakig, zart nach Edelholz, etwas Kardamom und Zimt, Brombeerkonfit, sehr facettenreiches Bukett. Komplex, elegant, reife Herzkirschen, dunkles Waldbeerkonfit, feine, reife Tannine, finessenreich und elegant, verfügt über große Länge und Eleganz, wirkt bereits gut entwickelt und wird entsprechend schnell große Trinkfreude garantieren.
Vinum über: Chateau Haut Brion 1er Cru
Es ist die Tiefe dieser Nase, welche einem zum Verweilen einlädt; tiefdunkel, mit reifer Kirschfrucht, Cassis und Blaubeere, darüber florale Noten und Trockenkräuter; der Gaumen ist satt, opulent und sehr gut strukturiert, dieses Fruchtpaket scheint über der Zunge zu schweben, die Tannine machen sich erst ganz hinten im Gaumen bemerkbar; der Abgang ist salzig, mit dunklen und roten Beeren und einer nicht aufhören wollenden Länge. Monumental. (Trinken von 2030 bis 2070)
Decanter über: Chateau Haut Brion 1er Cru
One of the wines of the vintage for me and a clear contender for a 100–point score in bottle. Sticky liquorice and blackcurrant fruit on the nose, dark and slightly heady with fragrant jasmine aspects. Bright, alive, glossy and so perfectly weighted on the palate – more streamlined than LMHB at this point but still with chew and bounce. Lovely vibrancy capturing the ripe fruit of the vintage with a crisp, tense and cool base of spiced raspberries, cherries and touches of cranberry. Stony but delicately leaving a soft gravel and salinity on the tongue. Delicious – this knocks it out of the park. Adore it!
Jeff Leve über: Chateau Haut Brion 1er Cru
At the moment, it takes a bit of effort to fully appreciate the aromatics. But with swirling, you find flowers, Cuban cigars, black pit fruits, blackberries, smoke, mesquite, blue fruits, herbs, and exotic spices. On the palate, the fruit purity will knock out any wine taster. Elegant, silky, long, and precise, the seamless finish starts slowly and builds from there. Seamless in its delivery, this is a sublime vintage for Haut Brion. The wine was shaped in part by its dry summer and August rains, which lowered the ABV level and provided more lift to the concentrated berries. The wine blends 62% Merlot, 26.2% Cabernet Sauvignon, and 11.8% Cabernet Franc. 13% ABV, 3.7 pH. Picking took place September 1 - September 18. Yields were 29 hectoliters per hectare. Drink from 2030-2075.
Giuseppe Lauria über: Chateau Haut Brion 1er Cru
62 % Cabernet Sauvignon, 26.2 % Merlot, 11.8 % Cabernet Franc, 13.5 Vol.-%, ca. 27.5 hl/ha. 59% neues Holz. Lese vom 01.09 bis 18.09, beginnend mit Merlot vom 01. bis 10.09. ; CF: 08.09 - 16.09 ; CS: 08.09. - 19.10. Die Weißen wurden vom 14.08. bis 21.08. gelesen. Die Hitzewelle Ende Juli beschleunigte den Reifeprozess. Dichtes, weit gefächertes und tiefgründiges Bouquet mit frisch gepflückten schwarzen Johannisbeeren, dunklen exotischen Hölzern wie Palisander, Trüffel und Havanna-Tabak, dazu edle Mineralik, Kräuterwürze, dunkle Schokolade und schwarze Johannisbeere. Wie eine Faust im Samthandschuh. Am konzentrierten Gaumen kühl und kraftvoll, mit seinen wohlgeformten Muskeln spielend; satte dunkelbeerige Frucht, edle Würze sowie eine den satten Körper perfekt kontrastierende Frische. Ewig langes Finale mit schwarzen Beeren, royaler Adstringenz, feinmaschigem, dichtem Tannin und klirrender Frische. Hat gegenüber dem La Mission eine Dimension mehr. Nummer 1 im Pessac, ex aequo mit Les Carmes Haut Brion.
Haut Brion
Château Haut Brion ist im Besitz der amerikanischen Familie Dillon. Seit dem Jahre 2001 ist Prinz Robert von Luxemburg, ein Urenkel Dillons, für die Leitung des Châteaus verantwortlich. Mit Jean Delmas konnte er einen der besten Önologen der Welt verpflichten. Delmas bevorzugt eine kurze und sehr...