Figeac: Chateau Figeac 1er Grand Cru Classe A 2025

Chateau Figeac 1er Grand Cru Classe A 2025

Holzkiste

Zum Winzer

Merlot 38%, Cabernet Sauvignon 32%, Cabernet Franc 30%
rot, trocken
13,0% Vol.
Trinkreife: 2034–2065
Verpackt in: 6er OHK flach
tanninreich
pikant & würzig
seidig & aromatisch
Lobenberg: 100+/100
Yves Beck: 100/100
Falstaff: 100/100
Vinum: 98–100/100
Lisa Perrotti Brown: 98–100/100
Colin Hay: 98–100/100
Gerstl: 20+/20
Frankreich, Bordeaux, Saint Emilion
Allergene: Sulfite,
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau Figeac 1er Grand Cru Classe A 2025

100+
/100

Figeac 2025 besteht aus 38 Prozent Merlot, 30 Prozent Cabernet Franc und 32 Prozent Cabernet Sauvignon. 13 Volumenprozent, pH-Wert 3,6. Nur 25 Hektoliter pro Hektar Ertrag. 90 Prozent gingen in den Grand Vin, 10 Prozent in den Petit Figeac. Der Wein hat eine satte Schwarzkirsch-Nase. Enorm dicht und wuchtig! Das erinnert mich sofort an 2022 in dieser Opulenz und Fülle. Klar, 100 Prozent Neuholz tut sein Übriges. Aber die Intensität und Energie sind schon enorm. Was für ein wunderbarer Druck mit Lakritze, Biskuit, Gestein und satter dunkler Milchschokolade. Was für eine grandiose Feinheit und gleichzeitig Dichte tänzelt da aus dem Glas in die Nase – faszinierend! Ein fast unglaublich reicher Wein, wie das schon 2022 und 2023 der Fall war. Figeac ist »on the run!« Und dann der Mundeintritt: Fast burgundisch, fast das Gegenteil der Nase. So fein, so rotkirschig mit Schattenmorelle und dazu rote Johannisbeere. Zart, dicht, lang und reich… Auch Himbeere mit viel Säure. Das ist sehr schick, sehr fein verwoben. Die Tannine sind seidig poliert, aber reichlich und satt vorhanden. Der Wein ist deutlich finessenreicher als es 2022 war, auch weniger rund als der 2023, sondern schicker und stärker geradeauslaufend. Fast unbeschreiblich in der Schönheit und Eleganz! Auf jeden Fall ein großer Figeac, wie wir ihn zwar öfter schon hatten, aber 2025 ist auf seine Art einzigartig. Eine Schönheit in Eleganz und frischer Frucht – steht für Minuten… *** Figeac liegt auf einem 40-Hektar-Kiesplateau, vis-à-vis Cheval Blanc. Es gibt knapp 100.000 Flaschen Gesamtproduktion auf Figeac. 70 Prozent der Fläche wird organisch bewirtschaftet und ist zertifiziert als umweltschonend. Diese Zertifizierung – ohne in die strenge Demeter-Knechtschaft zu gehen – nimmt in Frankreich stark zu. Spontane Vergärung, der Ausbau in 100 Prozent neuen Barriques.

Jahrgangsbericht

2025 reiht sich ganz sicher ein bei den besten Bordeaux-Jahrgängen ever aus 2009, 2016 und 2022, und ist dabei einer der balanciertesten und ausgewogensten Jahrgänge überhaupt. UND sehr früh zugänglich und charmant. So soll es sein!

Verkostungsnotiz
100
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Yves Beck über: Chateau Figeac 1er Grand Cru Classe A

Der Jahrgang begann ruhig und früher als sonst. Im April, genauer gesagt am Osterwochenende, dem 21. April, fielen innerhalb von zwei Tagen 100 mm Regen! Das sollte der einzige starke Regen der Saison bleiben (abgesehen von ein paar kleinen Gewittern im Mai und Ende August). Darauf folgte trockenes und heißes Wetter mit sehr hohen Temperaturen im Juni und Juli. Die Reifephase verlief langsam, was die Aromen Entfaltung begünstigte. Anfang August begann der Alkoholgehalt der Beeren zu steigen. Sobald jedoch die technologische Reife erreicht war, änderte sich daran nicht mehr viel, und – ganz entscheidend – blieb der Säuregehalt auf einem guten Niveau. Die Kehrseite der Medaille war die Größe der Beeren, die immer kleiner wurden! Der leichte Regen Ende August hatte keinen Einfluss auf die Qualität der Trauben, ermöglichte es dem Cabernet Sauvignon jedoch, die Reifephase in Ruhe zu beenden. Die Lese begann Anfang September, genauer gesagt am 1., und endete am 19. Das Bouquet des Figeac 2025 besticht durch seine Vielschichtigkeit, seine unzähligen Details, die Strahlkraft der Frucht (rote Beeren) und die Frische, die von blumigen und würzigen Noten – nämlich Pfingstrosen und schwarzem Pfeffer – unterstrichen wird. Der präzise, fast straffe Auftakt bereitet den Weg für einen klar definierten Verlauf. Die Tannine entfalten sich nach und nach und zeichnen sich durch eine gelassene, perfekt dosierte Kraft aus, die zudem perfekt mit der prägnanten Säure harmoniert. Ein Figeac, der sich durch seine Subtilität, seine Tiefe und seine Fähigkeit auszeichnet, durch die Finesse seiner Kraft zu glänzen, durch einen Charme, der perfekt mit der Säurestruktur korreliert, und nebenbei durch seinen Charakter, der einen baldigen Genuss erahnen lässt, ohne dabei sein großartiges Reifepotenzial in Frage zu stellen.

100
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Falstaff über: Chateau Figeac 1er Grand Cru Classe A

Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Zarte Kräuterwürze, frische rote Herzkirschen, zartes Cassis, ein Hauch von Mandarinenzesten, mineralischer Touch. Komplex, engmaschig, schwarze Kirschen auch am Gaumen, gute Frische, seidenweiche, reife, tragende Tannine, die sehr gut integriert sind, extraktsüßer Nachhall, salziger Touch, verfügt über große Länge, sehr verführerischer Stil, vielleicht der präziseste Figeac ever.

98–100
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Vinum über: Chateau Figeac 1er Grand Cru Classe A

Intensiver Duft nach schwarzen Johannisbeeren, Brombeerkonfitüre und Mokka, darüber Veilchenblüten; der Gaumen beginnt voluminös und kräftig, baut kontinuierlich Druck auf, zeigt dabei eine Leichtigkeit, die seinesgleichen sucht, perfekte Gerbstoffe umhüllen die knackige Frucht wie Samt und Seide; vertikal, energetisch und im Abgang von herausragender Länge und mit einer Salzigkeit, die ich bisher in keinem Figeac so stark wahrgenommen habe. Einer der besten Weine des Jahres.

Verkostungsnotiz
98–100
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Lisa Perrotti Brown über: Chateau Figeac 1er Grand Cru Classe A

Intense, Bright, Red Fruit, Dark Chocolate, Violets, Licorice, Medium bodied, Refreshing Acidity, Subtle Oak, Grainy Texture, High Tannin, Needs Time

Verkostungsnotiz
98–100
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Colin Hay über: Chateau Figeac 1er Grand Cru Classe A

(Saint-Émilion; 38% Merlot, 30% Cabernet Franc, 32% Cabernet Sauvignon; a final yield of 25 hl/ha; pH 3.64; 13% ABV; 90% grand vin, with very little lost on the sorting table; tasted at the property with Blandine de Brier Manoncourt). There was just a little green harvesting to reduce the size of the crop to allow perfect maturation of the fruit. This is profound, deep, lifted, dense, compact, rich and, above all, cool at the beautifully formed spherical core. Black cherry, blueberry and a little cassis and blackberry. I love the leather, cedar and graphite, all remarkably present already at this nascent stage. Lily of the valley. Iris. Blood orange. Walnut shell (from the pips, the ripest ever achieved here despite the early picking dates). There's just a little black pepper and a lovely natural mineral salinity. This takes a beautiful shape in the mouth, not especially ample, but what is not there in amplitude is more than compensated for in depth. This is incredibly layered, but unlike the other grands vins of the appellation, the layers are not of cashmere or velvet but rather of silk, interspersed by the penetration of the ultra-fined and refined tannins. It's like a cascade of layers, descending like a flowing staircase into the dark core below. Figeac is staggeringly beautiful for a wine so considerable in its structure. This is, for me, the most accessible truly great vintage of Figeac. The conveyance of the flavours from the grapes themselves into the final wine is very direct. If there are comparisons to be drawn, they are with the 2016 and perhaps the 2010 at this stage.,

20+
/20

Gerstl über: Chateau Figeac 1er Grand Cru Classe A

Der Duft eines grossen Figeac ist etwas vom Berührendsten was man eleben kann, diese atemberaubdende Tiefe, diese strahlende Eleganz, diese unfassbare aromatische Vielfalt, das kann man nur staunend bewundern und geniessen. Was ist das doch für eine umwerfend schöne Delikatesse, eine verspielte Schönheit, gleichzeitig eine stolze Persönlichkeit mit Charme, da ist vibrierende mineralische Spannung, vereint burgundische Feinheit mit monumentaler Kraft, das ist Figeac in Vollendung, emotional zutieft berührend. (mg)

Mein Winzer

Chateau Figeac

Chateau Figeac ist ein wunderschöner Landsitz auf dem Kiesplateau des Saint Emilion mit 40 Hektar Rebfläche schräg gegenüber von Cheval Blanc. Die Nähe zu Cheval Blanc findet sich – vor allem in großen Jahren – durchaus auch im Wein wieder. Der leider 2010 verstorbene ehemalige Besitzer Thierry...

Chateau Figeac 1er Grand Cru Classe A 2025