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Chateau Clos Manou (Médoc) 2024
- Cabernet Sauvignon 50%, Merlot 44%, Petit Verdot 5%, Cabernet Franc 1%
- rot, trocken
- 13,0% Vol.
- Trinkreife: 2030–2050
- Verpackt in: 6er OHK
- voluminös & kräftig
- tanninreich
- Lobenberg: 95+/100
- Yves Beck: 94–95/100
- Jane Anson: 92/100
- Gerstl: 19/20
- Frankreich, Bordeaux, Haut Medoc
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur:
Clos Manou, 7, rue du 19 mars 1962, 33340 Saint Christoly de Medoc, FRANKREICHZutaten:
Trauben Konservierungsstoffe / Antioxidantien: Sulfite (E220–E224)100ml enthalten durchschnittlich Brennwert 73 kcal / 305 kJ Kohlenhydrate 1,1 g Enthält geringfügige Mengen von Fett, Fettsäuren, Zucker, Eiweiß, Salz
Kauf ganzer 6er-Gebinde inkl. Holzkiste
Wenn Sie 6 Weine kaufen, erhalten Sie diese kostenfrei in der Original-Holzkiste.
Heiner Lobenberg über:
Chateau Clos Manou (Médoc) 2024
/100
Clos Manou besteht 2024 aus 50 Prozent Cabernet Sauvignon, 44 Prozent Merlot, fünf Prozent Petit Verdot und ein Prozent Cabernet Franc und hat 12,7 Volumenprozent Alkohol. Es gab hier 2024 keinen Mehltau und auch keine Verrieselung. Der Ertrag lag ganz normal bei 50 Hektolitern pro Hektar. Späte Lese, die Cabernet wurde bist 10. Oktober geerntet. Clos Manou 2024 kommt mit seiner typischen, unikathaften Nase vom speziellen Kies-Terroir hier oben im Medoc. So puristisch und rein. In der Nase Holunder und Maulbeere, sehr feine und gleichzeitig dichte Lakritze, Salbei und provenzalische Kräuter. Sehr charmant im feinen Duft und dazu sehr opulent in der Frucht, aber auf keinen Fall fett, sondern eher dem Jahrgang 2024 im filigranen Angang entsprechend. Seidig und samtig bleibend, schon in der Nase eine tolle Salzspur. Dann ein total aromatischer Mund, so ein Ansturm an Fruchtaromatik! Auch hier wieder stark Richtung Holunder laufend, dazu Maulbeere, ein bisschen Cassis, rote Johannisbeere und Sauerkirsche mit salziger Karamelle. Untypisch und eigenwillig, wie Clos Manou immer ist. Verglichen mit dem davor probierten Château Carmenère, der Nachbar im Médoc, ist Clos Manou deutlich konzentrierter, obwohl auch hier die Tannine total seidig sind. Nichts ist rau, alles ist reif. Trotzdem ist es kein normaler Clos Manou, dafür ist er einfach zu fein, zu verspielt. Die hohe Aromatik mit dem hohen Salzgehalt hinterlässt bleibenden Eindruck für mindestens zwei Minuten. Das ist ein Kracher, aber ein Kracher nur in Feinheit und Frucht und Eleganz! 2023 war deutlich opulenter, charmant erotisch umarmender und voluminöser, 2022 war Stéphanes Klassiker für lange Jahre im Keller. 2024 ist aber im Grunde das, was wir als Trinker wollen: Hochintensiv, mineralisch, fruchtig, aromatisch und trotzdem ultrafein im seidigen Tannin und im unanstrengenden Trinkfluss. Ein Wein für die sofortige Freude! *** Das kleine Weingut Clos Manou liegt im äußersten Norden des gesamten Médoc-Gebiets, weit nördlich von Saint Estèphe. Der Nachbar ist Chateau Haut Maurac. Auch Château Carmenere liegt nicht weit entfernt. Clos Manou wird vom Besitzer Stéphane Dief persönlich bearbeitet. Zwar in einer nicht zertifizierten, aber extrem biologischen Weinbergsbearbeitung, mit winzigen Erträgen. Dichtpflanzung von über 10.000 Stöcke pro Hektar. Ertrag pro Pflanze unter 500 Gramm, winzige Träubchen, sehr tief und nahe am Stamm. Bei 10.000 Stöcken nur 40 Hektoliter pro Hektar, da bleibt nicht viel pro Stock. Wenn man die Arbeit im Keller sieht, die Stephan durchführt, wird einem schwindelig ob dieses wahnsinnigen Einsatzes. Er hat spezielle Rütteltische zur Entrappung, inzwischen sogar optische Laser-Nachsortierung der Trauben. Ausgebaut wird im Barrique und in Ton- und Betonamphoren. Er macht auch einen Zweit- und einen Drittwein. In diesen Erstwein geht also nur das allerbeste Material. Hier wird nichts unversucht gelassen. Stéphane ist ein echter Fanatiker der Qualität. Und wäre es nicht Haut-Médoc, sondern Pauillac, wären seine Weine, zusammen mit Pontet-Canet, immer im 100-Euro-Bereich. Das ist seit vielen, vielen Jahren großes Kino und wird auf Grund der Randlage und zahlreicher »nur Etikettentrinker« total unterbewertet. Clos Manou kann man seit den Jahren 09, 10 und vielleicht schon ab 05 nicht mehr mit den normalen Vergleichsmaßstäben des Médoc und Haut Médoc werten. Wer schon mal auf dem Château war, wer gesehen hat wie in dieser Dichtbepflanzung mit den winzigsten Erträgen pro Stock einfach diese extrem feinen Finesseweine gewonnen werden, die gleichzeitig diese irre Spannung aufweisen, der nimmt Abschied von der Klassifikation von Bordeaux. Es geht nämlich am Ende nicht um alteingesessene große Namen, es geht um Rebbestand, es geht um Terroir, das seit der Hinwendung zum mediterranen Klima hier im Haut-Médoc einfach perfekt geeignet ist. Es geht um die Böden, es geht um die Arbeit. Es gibt rund 65.000 Flaschen von diesem Wein.
Jahrgangsbericht
Dieser extrem rare Jahrgang 2024 besticht durch seine noble, fast burgundische Leichtigkeit und eine messerscharfe Finesse, die an den legendären 1988er erinnert. UND er begeistert mit sehr geschliffenen Seidentanninen, animierender Frische und einem wunderbar unbeschwerten, sexy Trinkfluss. Perfekt für den frühen Genuss!
/100
Yves Beck über: Chateau Clos Manou (Médoc)
Das Bouquet von Clos Manou ist frisch, fruchtig und tiefgründig. Es kündigt einen präzisen und komplexen Wein an, wie man es von ihm gewohnt ist! Nuancen von Süßholz und Gewürzen werden durch Düfte von Kirschen und schwarzen Beeren ergänzt. Am Gaumen zeigt Clos Manou Dichte und verfügt über tragende Tannine, die bestens mit der Spannung und der Energie der Säure harmonieren. Ein gelassener und tiefgründiger Wein!
/100
Jane Anson über: Chateau Clos Manou (Médoc)
The northern stretches of the Médoc appellation were a challenging place to be in 2024, with high acidities and a risk of dilution. If anyone can cope with it, it's Stephane Diéf and this is definitely one of the brighter spots in the appellation, but even here you find a wine that goes long on lean, vivid blue fruits, sappy salinity, finely tuned muscles... you get the picture. Supremely well made, a lot to enjoy, but don't expect exuberance. 5% press wine, September 25 to October 9 for harvest, 55% new oak for ageing, 3.47ph, 72IPT. 18ha of vines in Saint-Christoly de Médoc and Couquèques.
/20
Gerstl über: Chateau Clos Manou (Médoc)
Stéphane berichtet uns, dass er eine ganz normale Erntemenge hatte - 55hl/ha. Er hatte auch keine Probleme mit Krankenheit wie Mehltau. Das Weingut arbeitet sehr naturnah, ist aber nicht zertifiziert. Die Ernte fand etwas später statt als normal und war am 9. Oktober abgeschlossen. Einmal mehr unglaublich was Stéphane hier gezaubert hat. Sehr viel reife Frucht von einer dichten Aromatik geprägt. Dunkle schwarze Frucht mit schwarzer Kirsche, Cassis, Holunder und etwas Zwetschge. Auch das Terroir kommt hier sehr schön zur Geltung - gibt dem Tiefgang und Komplexität. Der Wein zeigt sich reif mit einer schönen Fülle, aber mit einer für den Jahrgang typischen Eleganz der sich eher auf der burgundischen Seite zeigt. Die cremig feinen Tannine geben dem Weine einen sehr harmonischen und weichen Trinkfluss und die Säure bringt saftige Lebendigkeit in den Wein. Ein Hochgenuss der Clos Manou 2024 der sich schon jetzt unglaublich trinkfreudig zeigt.(PB)
Clos Manou
Stephane Dief ist ein besessener Winzer. Das muss man wissen, sonst kann man seinen rasanten Aufstieg in nur 20 Jahren nicht verstehen. Zusammen mit seiner akribisch arbeitenden Frau Francoise haben die zwei sich aus dem Nichts ein Vorzeigeweingut von 16 Hektar in ihrem Geburtsort Saint Christoly du...