Über 90% ungepropfte Monastrell im gemischten Satz. Kreide-Kalkstein-Terroir mit Sand und viel Feuerstein. Hochlagen. Alte ungepropfte Reben, ab 1940 gepflanzt, Handlese, zum Teil unentrappt und spontan vergoren. Ausbau in 600 Liter Tonneau für 14 Monate. Fleischige Nase, Blut, viel Schärfe, Ornangenzesten, Blutorange, Grenadine, Pfeffer, Feuerstein und sehr floral, faszinierend duftig. Pflaume und etwas Zimt, erdige Würze dahinter. Toller Schliff im Mund, harmonisch und pfeffrig zugleich. Seidiges Tannin, viel Schärfe vom Kalkstein, sehr gut strukturiert und fokussiert, niemals rustikal oder aggressiv, eher feiner Geradeauslauf. Die Feinheit erinnerst an Pinot Noir, von der Typizität aber eher Orregon als Burgund. Verblüffend anders hier aber um so schöner.