Roberto Voerzio

Barolo Cerequio 2012

Barolo Cerequio 2012
StilStil
voluminös & kräftig
tanninreich
RebsorteRebsorte
Nebbiolo 100%
BewertungBewertung
Lobenberg 96-98/100
Falstaff 97/100
Suckling 97/100
WeinWein
Rotwein
14,5% Vol.
Trinkreife: 2020 - 2052
Verpackt in: 6er OHK
LageLage
Italien
Piemont
Allergene
Sulfite

  • 199,00 €

0,75 l · 26877H

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Abfüller - Roberto Voerzio, Loc. Cerreto, 1, 12064 La Morra (CN), ITALIEN


Lobenberg

Lobenberg über:
Barolo Cerequio 2012

96-98/100
Lobenberg: Cerequio liegt direkt neben bzw. leicht versetzt unterhalb von Brunate, kurz hinter dem Ortsausgang von La Morra Richtung Barolo. Wie alle Lagen von Voerzio hat auch dieser Weinberg nur gut einen Hektar. Die Exposition ist Ost/ Südost. Der Weinberg liegt durchschnittlich auf ungefähr 300 Meter Höhe. Jede Pflanze, also jeder Weinstock, bringt bei Roberto Voerzio nur knapp 500 Gramm Beeren aus maximal 5 winzigen Trauben. Nur die Stocknahen 5 Trauben werden belassen und einige Zeit vor der Lese wird die untere Hälfte (mit der höheren Säure) der Traube vorsichtig weggeschnitten. Wahrscheinlich der extremste Winzer der Welt. Bei so extremer und qualitativ auch gewünschter Ertragsreduktion ist es dauerhaft jedoch wichtig die Stockdichte auf 10 Tausend je Hektar zu erhöhen. Das erfolgt laufend, aber das wird auch noch Aufgabe der Folgegeneration um Sohn Davide Voerzio bleiben. Natürlich erfolgt hier die Arbeit biologisch-organisch (auf Robertos Wunsch nicht zertifiziert, das Ansehen der italienischen Zertifikate ist wegen diverser Undurchsichtigkeiten arg ramponiert), vom Weinberg bis zum Keller, nur Spontanvergärung, Nebbiolo-Ausbau nur in gebrauchtem, burgundischem, sehr dichtporigen Holz, minimal getoastet, also nur Zweit- und Drittbelegung, damit traditionelle Ausprägung der Weine, Holz ist nicht spürbar. Bei so geringen Erträgen und biodynamischer Weinbergsarbeit ist die Traubenreife deutlich schneller als bei Standardbetrieben, i.d.R. gibt es hier 3 Wochen Vorsprung, man erntet vor allen Kollegen oder erreicht in anders verlaufenden Jahren die höhere Reife und Komplexität. Auch liegt bei Voerzio trotz der hohen inneren Reife die Säure immer höher, Voerzios Weine sind immer reif und extrem frisch zugleich. Cerequio hat zwar ein ähnliches Terroir wie Brunate, trotzdem ist Cerequio meistens etwas kraftvoller und rustikaler. Der 2012er ist deutlich verschlossener als Brunate, dunkler, schwarzfruchtiger, zeigt aber auch eine große Spannung und hohe Intensität. Der Cerequio hat eine vollständig andere Nase als der Brunate, deutlich dichter, man ist geneigt zu sagen etwas eindimensionaler, etwas plumper, aber die Intensität der Zwetschge und dichten Kirsche ist überwältigend. Die Tannine sind etwas rauer, etwas harscher als im Brunate. Dafür ist der Wein insgesamt etwas offener und zugänglicher. Der Wein präsentiert früh sehr große Harmonie und frühe Größe, weit mehr als der Brunate. Ich würde ihn ob seiner etwas rustikaleren Art trotzdem dahinter setzen. Die Zeit in 10-20 Jahren wird es zeigen. 96-98/ 100
Falstaff

Falstaff über:
Barolo Cerequio 2012

97/100
-- Falstaff: Leuchtendes Rubin mit feinem Granatschimmer. Fein gezeichnete Nase mit viel präziser Frucht, nach Preiselbeeren, Kirschen und eingelegtem Pfirsich, dahinter feine Trüffelnoten, etwas Tabak. Am Gaumen geht die Post ab! Zeigt viel gereifte Fruchtnoten, öffnet sich dann mit viel präsentem, sehr gut eingebundenem Tannin, bildet die zentrale Achse des Weins, langer Nachhall, salzig.
Suckling

Suckling über:
Barolo Cerequio 2012

97/100
-- Suckling: This is a very perfumed red with cherry, strawberry and rose petal aromas that follow through to a full body, ultra-fine tannins and a fresh finish. Pretty and energetic acidity gives focus and backbone to the wine. So delicious already but better in 2021. 97/100
Mein Winzer

Roberto Voerzio

„Der Barolo, den ich anstrebe, soll ein strenger Wein sein, komplex an der Nase und am Gaumen sehr feurig. Man soll verstehen, dass er Frucht bester Weinberge ist, geduldiger und emsiger Arbeit, großer Leidenschaft, in großer Einfachheit und mit Respekt vor der Natur.“ (Roberto Voerzio) […]

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