Einfach mitreißender Stoff in diesem Jahr, das schon an eine moderne Version von 2008 oder 2004 erinnert. Ich glaube, das wird großartig reifen. Hohe Extraktwerte und sehr hohe Weinsäureanteile. Hier wird sehr traditionell mit langem Hefelager und Spontangärung im Moselfuder gearbeitet. Das sorgt für eine Balance, Rundheit und Harmonie, wie sie an der Mosel nur selten zu finden ist. Die Reben sind 70 bis 90 Jahre alt und stehen im Kernbereich, dem absoluten Filetstück der Sonnenuhr. Allerbestes Terroir. Die feinherbe Variante liegt um die 20 Gramm Restsüße/l. Diese hauchfeine Transparenz und Klarheit sind Weltklasse. Ganz feine Beerentöne, frische Trauben, Quellwasser, süße Minze, weiße Blüten. Der Mund ist der Hammer, weil der Wein so irre viel Zug hat. Die Trinkgeschwindigkeit ist immens, die Flasche leer sich von selbst. Ein sehr feiner Saft in 2024.