Caracol wird aus einer autochthonen Rebsorte der Insel Porto Santo gemacht, die wahrscheinlich mit der Listrão, alias Palomino Fino, verwandt ist. Die zwische 40 und 80 Jahre alten Reben stehen auf sandigen und kalkhaltigen Böden und die Erträge mini. Schalenkontakt übrer langsame Ganztraubenpressung. Spontan vergoren im Stahl, Ausbau 10 Monate auch im Stahl. Die schön reduktive Nase kommt mit nassem Granitstein, Rauch und Nüsse. Eine hochfeine Mirabelle legt sich dazu. Grüne Walnuss und etwas unreife Aprikose. Das ist in seiner Reduktion ungemein beeindruckend, da diese nicht aufgesetzt wirkt, sonder voll und ganz integriert ist, zu einem Teil des Weines wurde. Der Mundeintritt ist ungemein saftig, mit erneut unreifer Aprikose und Reineclaude. Erneut kommt die ungemein reife Reduktion zum Vorschein mit hochfeiner Nussigkeit und einer Menge nassem Feuerstein. Salz und spannungsgeladene Vibrationen. Eine Frische aus Zitrusfrucht und Chillischärfe zugleich, Salz und grün-nasser Stein im Abgang. Fermentiertes Gemüse mit Ingwer. Steht für Minuten! Beeindruckend.