In der Nase frischer Sommerapfel, Grapefruit, gelbe Birne, deutlich rötlicher Schattiert als der kargere, feiner wirkende Rausch. Bockstein hat einen tiefgründigeren Boden, etwas mehr Erdauflage als der Rausch, daher hat er mehr Druck, mehr Schub aus dem Boden. Gelber Lehm mit grobem Schiefer und Quartz. Der Bockstein ist fordernd in seiner festen, dichten Tanninstruktur, wow, der Stoff hat richtig Grip aus dem Feuerstein und der dunkelbeerigen, erdig unterlegten Frucht. Die Säurestruktur ist wirklich extra in diesem Wein, vibrierend, läuft auf Blutorangen, Nektarinen und Grapefruit. Sehr lang in seinem kernig-steinigen Biss. Schade, dass Zillikens den Bockstein so selten als GG haben, zuletzt in 2018, denn es ist einer der aufregendsten Weine im Programm, wenn es ihn denn gibt. Auch in 2022 gibt es nur ein Fuderfass, also 1000 Liter. 96+/100,