La Croix

Chateau La Croix 2018

Chateau La Croix 2018
StilStil
voluminös & kräftig
tanninreich
RebsorteRebsorte
Merlot 97%
Malbec 3%
BewertungBewertung
Lobenberg 97-100/100
Pirmin Bilger 20/20
Gerstl 20/20
WeinWein
Rotwein
barrique
13,5% Vol.
Trinkreife: 2026 - 2057
Verpackt in: 12er OHK
LageLage
Frankreich
Bordeaux
Pomerol
Allergene
Sulfite

  • 35,00 €

0,75 l · 37202H

46,67 €/l

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Abfüller - La Croix, 37, rue Pline Parmentier, 33506 Libourne, FRANKREICH


Lobenberg

Lobenberg über:
Chateau La Croix 2018

97-100/100
Lobenberg: Ein Weingut der Familie Janoueix. Jean-Philippe Janoueix persönlich ist verantwortlich für den Weinberg und Keller. Ein winziges Weingut mitten in Catusseau neben Beauregard, seit Ewigkeiten ein Geheimtipp, schwer zu finden. Das klassische „old-fashioned“ Weingut in der Vinifikation. Sandböden mit ein bisschen Lehm. Immer super zart und vorsichtig vinifiziert. Auf La Croix wird anders gearbeitet als auf den anderen Weingütern von Jean-Philippe Janoueix. Das Terroir ist wie gesagt sandiger, kalkhaltiger, lehmiger. Aber nicht zu schwerer Lehm. Der Wein wird klassisch im Zement vergoren mit seiner natürlichen Hefe. Nach der Vergärung verbleibt der Wein noch drei Wochen auf den Schalen. Der Ausbau geschieht nur zum Teil im neuen Holz, seit 2015 zunehmend in Stockinger-Holzfässern von 1500 L und 2500 L, um weiter vom Holzeinfluss wegzugehen. Pump over, nur ganz vorsichtig. Und mit 2017 trat der neue Kellermeister in die Janoueix-Gruppe ein. Ein bewiesen extrem talentierter, italienischer Önologe, der zuvor 7 große Jahrgänge auf Château Clinet zu Ruhm und Ehre brachte und als Meister der Eleganz und Finesse gilt. Die finale Cépage ist unverändert in 2018, im Grund genommen besteht der Wein aus Merlot, allerdings sind 3-4% Malbec dabei, die wichtig sind, um Würze, Farbe und vor allem florale Elemente einzubringen. Der pH-Wert in 2018 lag bei etwas über 3.6, also mittlere Säure, der Alkoholwert beträgt moderate 13.5%. La Croix liegt ja wie bekannt im Herzen Pomerols, aber auf der Westseite neben dem Nachbarn Beauregard. Wir haben überwiegend sandige, kiesige Böden, die deutlich feinere Weine als die von schwerem Lehm berühmterer Pomerol-Weingüter ergeben. Eine ganz feine, getragene Nase, dunkle Früchte, ein Potpourri aus Brombeere und süßer schwarzer Kirsche, sehr mild, sehr fein, sehr ätherisch. Im Mund besticht der auch hier deutlich schwarzfruchtige Wein durch große Harmonie, durch eine Balance, eine Leichtigkeit im sagenhaften Trinkfluss, die noch höher einzuschätzen ist als die Komplexität. Wunderbarer Nachhall aus säurebeladener schwarzer Kirsche, etwas Brombeere und Maulbeere, auch ein bisschen Barbera-hafte Sauerkirsche kommt hinzu, durchaus lebendig. Aber das Ganze voller Finesse, aber vor allen Dingen - und das ist die hervorstechende Eigenschaft von La Croix – große Harmonie und Feinheit und verspielte Leichtigkeit jenseits aller Komplexität, so fein und sooo elegant. Viele Pomerol-Liebhaber stehen mehr auf Blockbuster und Kracher, das ist La Croix niemals auf Grund des Terroirs und der überaus zurückhaltenden Kellerarbeit. Es bleibt immer die Leichtigkeit des Seins, die Feinheit, die Trinkfreude und Saftigkeit. Und genau das zeigt dieser milde 2018er mit seinem schönen, vollen, runden Körper, nichts Fettes, einfach nur fein, harmonisch und voll komplexen Spiels, dabei überwiegend auf der schwarzen Frucht laufend. Eine grandiose Trinkfreude, nie wird ein Schluck in der Flasche überbleiben, aber man muss La Croix nicht anbeten, man muss ihm nicht Achtung entgegenbringen, sondern man muss sich einfach diesem hedonistischen Genuss und der Trinkfreude hingeben. Diese Freude, die dieser Wein ausstrahlt, ist schon unbeschreiblich. Einfach nur lecker, saftig und extrem gut. 97-100/100
Pirmin Bilger

Pirmin Bilger über:
Chateau La Croix 2018

20/20
-- Pirmin Bilger: 97% Merlot und etwas 3% Malbec. Ein Duft welcher sinnlicher nicht sein können. Ein aus tausend Feinheiten bestehendes Bouquet. Alles wirkt so unglaublich nobel. Kraftvoll steigt ein Duft aus schwarzer Frucht empor und zeigt die Intensität, welche in diesem Wein steckt. Zwischen züngeln rotbeerige Düfte nach Johannisbeeren hervor, welche dem La Croix diese zartsüsse Note geben. Ein unglaublicher Tiefgang mit viel Terroirwürze und Trüffelaromen ausstrahlend - als hätte man die Natur in ihrer Perfektion vereint im Glas. Absolut faszinierend und beeindruckend und mit wunderschönen floralen Noten ausgestattet. Die erwartete Eleganz hält sich am Gaumen nicht zurück und buhlt um die Gunst des Geniessers. Trotz des dichten Körpers kommt der Wein so tänzerisch leicht daher. Das ist schon ganz grosses Pomerol Kino und vereint die Genialität des Jahrgangs auf eine Art und Weise, dass man ins Schwärmen kommt. Trotz seiner Komplexität und Vielfältigkeit hat er diese genüssliche saftige Struktur mit ultrazarten Gerbstoffen. Das ist eine Rafinesse wie sie nur in ganz grossen Weinen zu finden ist und der La Croix 2018 gehört zweifelsohne dazu. 20/20
Gerstl

Gerstl über:
Chateau La Croix 2018

20/20
-- Gerstl: Schon der erste Nasenkontakt zeigt diese Pomerol Sinnlichkeit, die ich so liebe, es ist schwierig zu beschreiben, was das ist, dieser Duft kommt noch mehr als üblich aus der Tiefe, er gibt mir das Gefühl so richtig in die Tiefe der Böden hineinzuriechen, an diesem Glas zu riechen ist knisternde Erotik, das kann nur ein grosser Pomerol in dieser Vollendung. Die sinnliche Ausstrahlung zeigt sich am Gaumen noch ausgeprägter, erstaunlicherweise kommen erst jetzt die Schwarzen Trüffel so richtig ins Spiel, diese Aromatik raubt mir den Verstand, wo kommt das her, wie ist es möglich, dass dieser Wein so schmeckt, schon diese noch viel zu junge Fassprobe zeigt in der Aromatik etwas, was sonst eigentlich nur in trinkreifen Weinen zu finden ist. Ist es vielleicht nur Einbildung? Ich muss gestehen, es ist mir egal, ich koste es voll aus, schenke nochmal nach, verpasse vielleicht den einen oder anderen grossen Wein, der hier bei Jannoix auch noch auf dem Tisch steht, aber dem Vergnügen diesen grandiosen Wein nochmals und nochmals zu kosten kann ich nicht wiederstehen. Ich komme zum Schluss, dass dieser verglichsweise leichte Wein nicht ganz die Grösse eines Jean Faure, Clos St. Julien oder Clos Louie hat, aber in Sachen Trinkvergnügen steht er letzteren dennoch in Nichts nach. 20/20
Mein Winzer

La Croix

Der 1867 geborene Jean Janoueix kam 1898 nach Bordeaux und gründete ein Weinhandelshaus. Sein Sohn ist der legendäre Joseph Janoueix, der die meisten Chateaux in der Großregion um Pomerol ab 1930 kaufte. […]

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